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Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Archiv: Oktober, 2009

Mischfonds versprechen eine planbare Risikokalkulation und gelten im Vergleich zu reinen Aktienfonds als sicherer. Besonders die flexible Gewichtung der Anlageanteile hat sich in Zeiten der Wirtschaftskrise als erfolgreiche Strategie erwiesen.

Sinkende Aktienkurse können die eigenen Anlagen schnell gefährden. Mischfonds bieten unterschiedliche Möglichkeiten um die Risiken des Börsenmarktes abzufedern.

Mischfonds - Balance zwischen Sicherheit und Risiko

Mischfonds bestehen aus einer Zusammenstellung von risikoarmen Anlagen wie Renten- oder Geldmarkttiteln und renditestärkeren Aktien. Damit lässt sich das Risiko im Vergleich zu anderen Investmentfonds besser den eigenen Zielen und der Marktlage anpassen. Das Verhältnis der beiden Bestandteile ist dabei von Fond zu Fond unterschiedlich. Konservative Mischfonds setzen auf einen geringen Anteil an Aktien, der etwa bei einem Drittel liegt. Dynamische Mischfonds hingegen verfügen meist über einen Aktienanteil von etwa 70 Prozent. Renditechancen und Risiko steigen dabei gleichermaßen.

Mischfonds_krisensichere_Anlage / artemuestra©Flickr

Flexible Mischfonds - Die Marktlage bestimmt den Mix

Eine dritte Variante sind sogenannte flexible Mischfonds, bei denen der Aktienanteil je nach Marktlage zwischen 0 und 100 Prozent schwankt. Flexible Mischfonds haben demnach die besten Chancen, auf Veränderungen im Kapitalmarkt schnell reagieren zu können. Bei schlechter Marktlage werden sichere Anleihen stärker gewichtet, bei positiver Entwicklung hingegen der Anteil renditestarker Aktien erhöht. Nicht zuletzt deswegen erfreut sich diese Anlageform in Krisenzeiten besonderer Beliebtheit. weiterlesen »


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Der Einkaufsmanagerindex (EMI) wird in Deutschland seit 1996 monatlich herausgegeben. In Anlehnung an den US-amerikanischen Purchasing Managers Index (PMI), der in der heutigen Form bereits seit 1982 existiert, stellt der EMI einen Indikator dar, der die Konjunkturentwicklung in Deutschland nachvollziehbar machen soll.
 Einkaufsmanagerindex (EMI), Indikator, Konjunktur, BME, Material, Aufschwung, Wachstum
Vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) beauftragt, signalisiert der EMI Verbesserungen und Verschlechterungen der jeweiligen Geschäftslage, wobei Werte über 50 einen wirtschaftlichen Aufschwung anzeigen, Werte unter 50 eine negative Entwicklung bedeuten. Daher wird ein EMI-Wert von 50 auch als Wachstumsmarke bezeichnet. Der EMI beeinflusst deutlich erkennbar die Entwicklung der Aktienindizes, also mögliche Kursgewinne.

Damit wird der Einkaufsmanagerindex selbst für Privatleute interessant, die sich für die Spekulation an der Börse interessieren oder bereits mit Anleihen und Co handeln.

Um den Einkaufsmanagerindex zu erstellen, werden weiterlesen »


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