Die deutschen Stromanbieter nehmen es mit der Bezeichnung Ökostrom scheinbar nicht so genau. Auf der EEX, der Leipziger Strombörse, wird freigiebig mit Atom- Kohle- und Ökostrom herumgemischt. Das Resultat bekommt das Label Ökostrom verpasst, und wird an die arglosen Verbraucher zu gesalzenen Preisen weitergeleitet.
Der Wechsel von regulärem Atomstrom auf die sogenannten erneuerbaren Energien ist längst nicht mehr eine Domäne von unverbesserlichen Idealisten. Der Markt für Ökostrom boomt, doch wer kann schon nachprüfen, ob der Saft aus der Steckdose wirklich zu 100 Prozent aus ökologischer gewonnener Elektrizität besteht? Scheinbar mischt sich unter die Energie aus Windkraft, Biomasse und Wasser ein beachtlicher Anteil guter alter Atomstrom. Der Preis kann für diesen als Öko etikettierten Mix natürlich gehörig angehoben werden.
Strom an der Börse – Wie funktioniert die Mogelei?
An der European Energy Exchange Börse in Leipzig werden Strompakete gehandelt wie Wertpapiere auf dem Parkett in Frankfurt. Gewisse Mengen an Elektrizität werden weiterlesen »
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat in der letzten Nacht die sogenannten Leerkäufe an der Börse untersagt. Dem Wetten von Spekulanten auf fallende Kurse soll so ein Riegel vorgeschoben werden. Handelt es sich bei der Nacht und Nebelaktion nur um ein populistisches Signal oder um ein wirkungsvolles Verbot?
Die Meldung schlug auf dem Parkett ein wie eine Bombe: In Deutschland ist das Spekulieren mit fallenden Aktienkursen ab sofort wieder verboten. Bisher konnten Anleger auf einen Schlag grosse Aktienpakete verkaufen, und so den Preis für die Papiere entscheidend nach unten drücken. Anschliessend können die Aktien für den niedrigeren Kurs wieder eingekauft werden, was eine beachtliche Gewinnspanne mit sich bringt. Durch das Verbot steht nun der Euro unter Druck: Sein Kurs fiel auf einen Rekordniedrigstand von unter 1,22 US-Dollar.
Verbot von Leerverkäufen – Welche Papiere sind betroffen?
Die BaFin hat mit sofortiger Wirkung die Spekulation mit Wertpapieren der zehn wichtigsten deutschen Finanzinstitute untersagt. Dies betrifft weiterlesen »
Die Rückkehr der D-Mark wird einer Umfrage nach von einer Vielzahl der Deutschen bevorzugt, falls der Euro untergehen sollte. Damit verbunden ist auch eine Angst vor einer verheerenden Inflation.
Die Rückkehr der D-Mark wird von 52 Prozent der von Emnid im Auftrag der “Bild am Sonntag” befragten Personen als durchaus stabilisierendes Mittel angesehen, falls es im Zuge von unter anderem der Griechenland-Pleite zu einer Inflation und zu einer Auflösung der Währungsunion um den Euro kommen sollte.