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Apple ist der Gewinner an der Börse. Mit hervorragenden Quartalszahlen konnte der Wert der Apple-Aktien ein weiteres Mal gesteigert werden.

Apple Börse © The Pug Father/Flickr Apple kann mit Fug und Recht als Gewinner an der Börse bezeichnet werden. An der Wallstreet konnte soeben ein starkes Plus beim Aktienkurs des Computerunternehmens verbucht werden, nachdem die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht wurden. Der Kurs der Apple-Aktie konnte so von 249 US-Dollar auf 267 Dollar schnellen. So konnte auch die Konkurrenz von Microsoft hinter sich gelassen werden.

Apple ist mit hohem Kurs Gewinner an der Börse

Das von Steve Jobs gegründete und angeführte Unternehmen mit Sitz in Cupertino, Kalifornien, ist dafür bekannt, bei seinen Produkten das sprichwörtliche Kaninchen aus dem Hut zu zaubern: Nachdem Apple in der Entwicklung von Heimcomputern ursprünglich die Nase vorn hatte, wurde man von Bill Gates‘ Microsoft bei der Versorgung einer breiteren Öffentlichkeit überholt und musste sich mit der Vorreiter-Stellung vor allem bei Grafikern, anderen Kreativen und ausgesprochenen Fans zufrieden stellen.

Doch vor einigen Jahren wendete sich das Blatt und mit Markteinführungen wie dem iPod, den iTunes, dem iPhone und letztens dem iPad konnte nicht nur ein regelrechter Hype ausgelöst werden, sondern auch eine enorme Käuferschaft animiert werden. Die Produkte von Apple gehören nun auch auf breiter Fläche zu den Must-Have Artikeln der Computer- und Telekommunikationswelt.

Die Veröffentlichung der Quartalszahlen sorgt für ein Hoch

Gerade der soeben vorgestellte iPad, der tragbare Computer mit Touchscreen, hat zu himmlischen Verkaufszahlen geführt, die sicherlich mit dafür sorgen, dass der Apple Kurs sich auf einem Dauerhoch befindet. Die nun veröffentlichten Zahlen des Fiskalquartals haben dementsprechend auch zu noch größerer Begeisterung bei den an der Wall Street geführt und Apple zu einem echten Gewinner an der Börse gemacht.

Mit einem Marktkapital von über 240 Milliarden Dollar befindet sich Apple dauerhaft auf den ersten Plätzen des Indexes der Branchen und Märkte an der Wallstreet.


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Rosige Zeiten herrschen derzeit für die Chipbranche an der Börse. Während noch vor einem Jahr das Geschäfte mit Prozessoren, Speicherchips & Co als hochriskant galt, hat sich die Lage weitgehend stabilisiert, die Umsatz-Prognosen der grossen Hersteller wie Texas Instruments, Intel, ASML oder Infineon wurden für das laufende und das kommende Quartal deutlich angehoben.

Rosige Zeiten für die Chipbranche an der Börse ©flickr by MikeLove

Die Aktien der Chiphersteller stiegen in den vergangenen Monaten beträchtlich, beim Branchenführer Intel um etwa 25 Prozent, beim Konkurrenten Texas Instruments (TI) sogar um 44 Prozent. Anleger, die sich vor einem halben Jahr getraut hatten, Aktien von der deutschen Infineon zu erwerben, was aufgrund einer drohenden Insolvenz als extrem riskant galt, konnten sich sogar über die sagenhafte Steigerung um 700 Prozent freuen.

Hintergrund für die Umsatzsteigerungen der Chiphersteller

Gründe für die sich derzeit stabilisierende Chipbranche gibt es einige. So glauben Experten, dass weiterlesen »


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Kampf der Giganten oder die Allianz der Verlierer gegen den ewigen Marktführer Google?
Wie Microsoft am heutigen Freitag verlautbarte, hat das Unternehmen ein Übernahmeangebot für den Suchmaschinenanbieter Yahoo vorgelegt. Dabei bietet der Softwareriese einen Aufschlag von 62 Prozent auf den gestrigen Aktienkurs von Yahoo.
Der lukrative Markt für Suchmaschinen wird momentan von Google dominiert; Mit über 50 Prozent Marktanteil (FAZ) ist das Unternehmen aus Palo Alto der wichtigste Ansprechpartner für alle, die im Internet zielgerichtet Werbung platzieren wollen. Yahoo und Microsoft sind im Suchmaschinengeschäft die stärksten Konkurrenten für Google, liegen mit weniger als zehn bzw. 23 Prozent Marktanteil aber weit abgeschlagen zurück (FAZ). Dabei gelang es immerhin Yahoo, im Internet noch einen geringen Profit von 700 Millionen US-Dollar zu erwirtschaften. Microsoft hingegen macht im Internet bislang Verluste. Zudem versucht Google (Gewinn 2007: 4,2 Milliarden US-Dollar) seit einiger Zeit, Microsoft mit webbasierter Anwendersoftware dessen ureigenste Domäne streitig zu machen. Es scheint sich in diesem Fall also ein Kampf der Giganten anzubahnen.
Die Nachricht ist heute das beherrschende Thema in den Wirtschaftsteilen der großen Tageszeiten gewesen. Dabei sind die Prognosen für den Erfolg des möglichen Zusammenschlusses sehr unterschiedlich. Das Handelsblatt sieht ein „gewaltiges Problem für Google“ und spricht gar von „Googles schwarzem Tag“. Dabei ist längst noch nicht klar, ob die Fusion überhaupt stattfinden wird; Yahoo prüft das Angebot bislang.
Der Kauf wäre wohl die größte Firmenübernahme in der New Economy seit der verlustreichen Übernahme von America Online (AOL) durch Time Warner im Jahre 2001.
Bei alledem bleibt zudem eine große Unbekannte: WikiaSearch der Wiki Foundation, die vor allem mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia bekannt geworden ist. Zwar muss sogar der Chef Jimmy Wales auf der Seite einräumen, dass die Qualität der Ergebnisse bislang noch mager ist. Das Projekt ist wie das Lexikon der Foundation auf die kooperative Weiterentwicklung durch die User-Community angewiesen. Der Erfolg und die Qualität der Wikipedia haben aber schon einmal bewiesen, dass ein solches System generell funktionieren kann. Die Zuwachsmöglichkeiten für kommerzielle Unternehmen im Bereich Suchmaschinen könnten durch WikiaSearch also stark eingeschränkt werden.
Für Anleger interessant: Die Börse reagiert uneinheitlich auf die Nachricht. Der Kurs von Microsoft, der in den letzten Monaten geschwächelt hatte, verlor auch heute 6,8 Prozentpunkte. Die Aktie von Yahoo schloss heute am Nasdaq im Plus.Im letzten Jahr Yahoo’s Aktie hingegen schoss am Freitag um 9,21 Prozent in die Höhe. Falls die Übernahme stattfinden und Microsoft über Yahoo endlich den Einstieg in die Online-Werbung schaffen sollte, wäre ein Aktienkauf von Microsoft zum jetzigen Zeitpunkt also eine hochprofitable Angelegenheit gewesen.


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Drei widerstrebende Trends bestimmten den Kursverlauf des Dow Jones am vergangenen Donnerstag: Einerseits wurden neue Konjunkturprognosen veröffentlicht, denen zufolge eine Abschwächung des Wachstums in den USA wahrscheinlich ist. Zudem schwebt die Hypothekenkrise nach wie vor als Damoklesschwert über der Börse. Dies zeigte sich besonders deutlich am Beispiel des Versicherungsunternehmens MBIA, dessen Kurs um mehr als ein Viertel einbrach.

Einen Aufwärtstrend konnten hingegen die Technologiewerte verbuchen. Vor allem der Softwareriese Oracle, schärfster Konkurrent des deutschen Unternehmens SAP, zog den Kurs. Auf dem Währungsmarkt sieht die Lage ähnlich aus: Der Euro konnte keinen Boden gut machen, und liegt weiterhin knapp unter der Marke von 1,44 Dollar. Beides könnte zusammenhängen: Für Oracle ist der momentan schwache Dollar ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Euro-gebundenen Konkurrenten aus Waldorf.

Der gestrige Trend zu Technologiewerten könnte ein dauerhaftes Phänomen sein: Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Donnerstag berichtete, hat die Analysengruppe Standard & Poors vor allem Software-Aktien zum Kauf empfohlen. Wie Sam Stovell für die Zeitung schreibt, sticht unter den verschiedenen erfolgreichen Tech-Werten, zu denen auch etwa

Oracle, Dow Jones, 20.12.07

Analagen- und Maschinenhersteller zählen, vor allem die Systemsoftware hervor. Innerhalb des zu Ende gehenden Jahres stieg der entsprechende Index von S&P um satte 15 Prozent. Da das letzte Jahre einen noch höheren Zuwachs gebracht hatte, stellt sich natürlich nun die Frage nach einem Ende des Hochs. Als weitgehend gesättigt beschreibt der Artikel den Markt für IT-Sicherheit. Großes Potential hätten hingegen Inter- und Intranetbasierte Anwendungen. Zudem dürfte die Einbindung des neuen Microsoft-Betriebssystems Vista langsam vorankommen, so dass auch der Bedarf für darauf aufbauende Software angekurbelt werde.


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Facebook 

Quelle: sueddeutsche.de

Nach Microsoft hat nun ein weiterer Aktionär Anteile an der Internet-Kontaktbörse Facebook gekauft, der einem Gesamtwert des Unternehmens von 15 Milliarden US-Dollar entspricht.

Eine von dem chinesischen Geschäftsmann Li Ka Shing gegründete Stiftung zahlte letzte Woche 60 Millionen Dollar für den verschwindend geringen Anteil von 0,4 Prozent an dem Unternehmen des Gründers Mark Zuckerberg. Microsoft hatte Ende Oktober 1,6 Prozent zum Preis von 240 Millionen Dollar erworben, was dem gleichen Schätzwert für das gesamte Unternehmen entspricht.

Ob die hohe Bewertung des Unternehmens gerechtfertigt ist, bleibt abzuwarten. Zwar wird das Angebot, soziale Netzwerke im Internet zu knüpfen, von den Usern begeistert angenommen; so ergab eine Studie im Mai dieses Jahres, dass die deutsche Netzwerkseite StudiVZ in diesem Monat die am meisten Besuchte Seite in Deutschland war. Jedoch muss der hohen Aufmerksamkeit für diese Portale nicht ein ebenso großer kommerzieller Erfolg ihres Geschäftsmodells entsprechen, wie die Süddeutsche Zeitung unlängst bemerkte. Denn einerseits sind nicht alle Besucher dieser Seite sonderlich zahlungskräftig; StudiVZ, aber auch die amerikanischen Anbieter mySpace und eben Facebook richten sich eher an das jüngere Publikum und kaum an besser verdienende ältere Kunden: Ein „ManagerVZ“ gibt es bislang noch nicht. Außerdem besteht die Nutzung dieser Portale weniger im Ansehen von Internetseiten als in der aktiven Kommunikation über E-Mails und personenbezogene Web-Inhalte. Auf diesem Wege ist Werbung aber nicht so einfach und unauffällig zu positionieren wie etwa auf der Internetseite einer großen Tageszeitung. Zudem ist bisher offen, ob der Trend zum Networking via Internet auch in Zukunft anhält oder eine kurzfristige Mode bleibt. Immerhin konkurriert allein auf dem deutschen Markt mit Facebook, mySpace StudiVZ und anderen eine große Zahl an Anbietern um Aufmerksamkeit. Möglicherweise steht hier noch eine Marktbereinigung bevor. Microsoft und Li Ka Shing gehen aber offensichtlich davon aus, dass Facebook all dies unbeschadet überstehen wird.


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