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Neues Angebot richtet sich an kleinere Investoren und Privatanleger

Der Bund tritt in Konkurrenz zu Banken und Sparkassen. Das voraussichtlich im Juli dieses Jahres startende Angebot ermöglicht eine flexible und unkomplizierte Geldanlage ohne “Mindesteinsatz”.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei nicht um ein Angebot für längerfristige Anlagen. Der Vorteil von Tagesgeldkonten ist gerade, dass der Anleger wie bei einem normalen Girokonto jederzeit über die gesamte Einlage verfügen kann. Neben der täglichen Verzinsung zeichnet das Tagesgeldkonto aber auch das Fehlen jeglicher Kündigungsfristen gegenüber dem Girokonto aus. So kann der Anleger sein Geld kurzfristig abziehen, wenn die Verzinsungsraten gerade schlecht sind, das Konto auflösen und die Zinsen mitnehmen. Der Anmeldevorgang ist ebenfalls denkbar einfach. Ein Konto kann durch eine einfache Überweisung von einem existierenden Bankkonto aus erstellt werden. Die Kontoauflösung erfolgt dann ebenso einfach über das Abheben der gesamten Einlage.
Verlauf der EONIA-Zinsrate 2007 (Q: Wikipedia). Die Verzinsungsrate variiert täglich. Gemessen wird der Zins am so genannten Euro OverNight Index Average (Eonia) gemessen. Dabei handelt es sich um das (gewichtete) Mittel der Verzinsung für Transaktionen zwischen Banken (euribor.org). Der aufs Jahr hochgerechnete Zinssatz beträgt momentan ungefähr 3,7 Prozent. Das ist mehr, als die meisten Banken für einfache Konten bieten. Im letzten Jahr lag der Zinssatz fast ständig zwischen 3,5 und 4,1 Prozent. Die Zinssenkungen der Notenbanken in den letzten Monaten (und vielleicht in der Zukunft) könnten diesen Zins allerdings drücken.
Direkter Emittent des Angebotes ist die für das Schuldenmanagement des deutschen Staates verantwortliche Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH (presseportal.de).


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Die Entschädigungskasse erstattet 90 Prozent der Einlagen

Bei vielen Kreditkrisen der Vergangenheit – und um ein Haar auch im Fall der englischen Bank Northern Rock letzten Herbst – haben Sparer mit kleinen und mittleren Vermögen das Nachsehen, wenn das Institut, welches ihre Einlagen verwaltet, pleite geht oder in Liquiditätsprobleme gerät. Im Fall von Northern Rock musste der britische Staat helfen. Sparer in Deutschland sind vor solchen Risiken jedoch wesentlich besser abgesichert. Denn die Banken haben in Erfüllung eines EU-Gesetzes eine kollektive Entschädigungskasse , die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) gegründet. Sie erstattet Gläubigern von illiquiden Kreditinstituten einen Teil der Schulden.
Das sollte Ihnen nicht passieren. Genau genommen betrifft dies Einlagen und Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bei privaten Banken und Bausparkassen. Es besteht ein Erstattungsanspruch auf 90% von Einlagen, maximal aber 20.000 Euro. Die gleiche Regelung gilt für Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften. Gerade Sparer mit einem geringeren Einsatz werden durch das Gesetz in einem hohen Maße abgesichert. Diese Entschädigungen werden aber nur ausgezahlt, wenn die Einlagen für eine Währung außerhalb der EU abgeschlossen wurden. Also wehe dem, der in den USA investiert hat…. Zum Nachlesen hat die Edb die gesetzlichen Grundlagen in einer Broschüre zusammengestellt .

Die Absicherung durch die EdB gilt wohl gemerkt nur für Banken und Sparkassen. Wer also bei Fondsgesellschaften, insbesondere bei Anbietern von Hedge-Fonds, investiert, sollte neben dem normalen Verlustrisiko auch das in Deutschland höhere Risiko eines Totalverlustes in Betracht ziehen.


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Offensichtlich keine Gewinneinbrüche durch die Kreditkrise
(via ftd.de) Die Deka ist ein zu den deutschen Sparkassen gehörendes Investmentinstitut. Das in eine Vielzahl von GmbHs und AGs gegliederte Unternehmen organisiert seit 2006 sowohl die Hypothekenvergabe als auch das Fondsmanagement unter einem Dach. In dem Jahr hatte das Immobiliengeschäft noch einen stattlichen Verlust von 150 Millionen Euro eingefahren. Nun soll es ungeachtet der schlechten Marktlage in 2009 sogar 80 Millionen Euro zum Unternehmensgewinn beitragen, wie das Unternehmen erwartet.
Nach Firmenaussagen hat DEKA kaum in Subprime-Kredite investiert und daher auch keinen großen Schaden durch die Kreditkrise erlitten. Da vielmehr viele Konkurrenten auf dem Markt in der Folge erheblich geschwächt und verunsichert worden seien, habe die DEKA es nun eher leichter, sagt Immo-Chef Matthias Danne der Fincancial Times Deutschland. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit: Durch den Wertverfall von Immobilien und Krediten darauf hatte die Fondssparte immerhin 100 Millionen Euro verloren, wie die Bank im letzten November selbst einräumen musste. Andererseits konnte das Bilanz offensichtlich nicht allzu stark trüben, denn auch für 2007 erwartet DEKA schwarze Zahlen im Immobilienbereich.
Das Deka-Gebäude steht in “Mainhattan © flickr / dcdead” gleich neben den Türmen der Deutschen BankIm Moment sieht es aber an der Börse für die Deka nicht so rosig aus. DEKA Immobilien Europa etwa hatte sich bis zum Ende des letzten Jahres noch in einem kontinuierlichen Aufwärtstrend befunden. Anfang Januar rutschte die Aktie aber von 48,30 Euro auf 46,41 Euro ab. Nach einer Erholungsphase ist auch jetzt das Vorjahresniveau noch nicht wieder erreicht. Da sich der derzeitige Aufwärtstrend der letzten Wochen aber als ähnlich robust wie die Entwicklung im letzten Jahr erweisen könnte, dürfte die Aktie wohl auf Grund ihrer derzeitigen schlechten Bewertung ein guter Tipp sein.


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