Mittlerweile ist es Konsens unter Analysten und Volkswirten im Allgemeinen, dass eine Rezession in den USA wahrscheinlicher ist als eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Da nimmt es auch nicht wunder, dass der Euro gegenüber dem Dollar in den letzten Tagen (nach einer kurzzeitigen Trendumkehr im Januar) an der Börse weiter gewonnen hat. Wie sieht jedoch der Vergleich zu anderen Währungen aus? Die ost- und südostasiatischen Volkswirtschaften sind von der Kreditkrise nicht stärker betroffen gewesen als Europa, eine Rezession steht dort ebenfalls nicht ins Haus. Im Vergleich zu diesen Währungen ist der Euro momentan sogar stark überbewertet, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt. Wer in Währungen investieren will, denn sollte die Dollarschwäche also wohl nicht zur Anhäufung von Euro-Reserven verleiten.
Ein Blick auf die Kurse der wichtigsten asiatischen Währung, des japanischen Yen, zeigt aber, dass dieser Trend längst eingesetzt hat. Zwar blieb der Wechselkurs im Jahresmittel für 2007 ohne große Veränderungen. Und seit im Jahre 2003 der Kurs von 0.008 Yen pro Euro überschritten wurde, hat die Währung bis zu einem Viertel gegenüber dem Euro verloren. Seit dem letzten Sommer jedoch geht es mit der Währung wieder aufwärts.
Die Analysten von ABN AMRO sehen gar einen Wandel von zeitgeschichlichen Dimensionen (finanzen.net). Ebenso wie im Zweiten Weltkrieg, so würde auch jetzt große Militärausgaben den Wandel einiger Nationen (momentan der USA) vom Gläubiger zum Schuldner auf dem internationalen Markt vorantreiben und die eigenen Währungen schwächen. Die asiatische Wirtschaft würde hingegen, anders als in Europa immer größere Währungsreserven anhäufen.
Inwieweit tatsächlich eine Verlagerung der Leitwährungen nach Asien eintritt, ist jedoch noch vollkommen offen. So hatte die Deutsche Bank schon im Jahr 200 eine „Renaissance“ des japanischen YEN auf dem internationalen Währungsmarkt für möglich gehalten. Seitdem hat stattdessen der Euro an Fahrt gewonnen.
April 12th, 2008 um 20:03
[...] hause in D gebauten “Passivhäuser” und die hier eingesetzten > High-Tech-Solaranlagen rechnen sich nur durch irrwitzige Subventionen > durch die Allgemeinheit. Das Gleiche gilt für alle sogenannte > “erneuerbare” Energiegewinnung von Windkraftanlage bis Geothermie. Mit nicht erneuerbaren Energien zu wirtschaften und nach dem Motto ‘Geiz ist geil’ zu leben ist auch eine Subvention durch die Allgemeinheit: Durch Schädigung der Umwelt, Ausbeutung von Drittweltländern, Kinderarbeit etc. > Energiesparen und dafür Geld verschwenden und sich das verschwendete > Geld von der Allgemeinheit subventionieren zu lassen ist eben zur > Zeit der legitime politisch gewollte Lebenszweck in unserem Land. Das dies von den meisten Menschen nicht bemerkt wird ist der (nichtlegitime) Daseinszweck aller Lifestyle-Magazine und Daily Soaps. Eine Begleiterscheinung hiervon ist auch der Single- und Scheidungstrend: ‘Ich übernehm doch keine Verantwortung – für nichts und niemanden! Sonst müsste ich ja über mein eigenes Handeln nachdenken! Ansonsten bin ich wirklich genügsam: mir reichen Brot und Spiele.’ Wär schon lustig, wenn’s nicht so traurig wär … Epfel [...]