Foodwatch und zahlreiche humanitäre Organisationen kritisieren das Investment in Agrarrohstoffe aufs Schärfste. Banken, Pensionsfonds, Versicherungen und Stiftungen die mit Lebensmitteln spekulieren machen sich mitschuldig an den weltweiten Hungersnöten.
Basis für die harten Anschuldigungen bilden die Recherchen des Wissenschaftsjournalisten und Buchautors Harald Schuhmann, der ausführlich über den Zusammenhang zwischen Spekulationen und den Nahrungsmittelpreisen berichtet. Danach beeinflussen die spekulativen Wetten auf künftige Preise für Lebensmittel maßgeblich deren Kosten für den Verbraucher, die letzten Endes unter den höheren Preisen leiden, während Banken von diesen geschmacklosen Geschäften profitieren. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann steht als oberster Bankenlobbyist besonders in der Kritik und wird aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und den Handel mit Rohstoffderivaten einzudämmenl. Foodwatch fordert sogar ein Verbot der Rohstofffonds und der Zertifikate auf Rohstoffe. weiterlesen »
Mit Finanz Apps ist es ein ein leichtes sich auch unterwegs Börseninformationen zu beschaffen. So bleibt man immer gut informiert, egal wo man sich gerade befindet.
In Zeiten von Smartphone, Tablet PC und Co. kann man die Börse mithilfe zahlreicher Finanz Apps immer und überall im Blick behalten. So muss auch unterwegs nicht mehr auf Börseninformationen verzichtet werden. Da so gut wie alle einschlägigen Internetportale und Onlinebroker ihr Angebot erweitert haben ist die Auswahl an Applikationen sehr vielfältig. Da kann es schwierig werden die beste auszuwählen. weiterlesen »
Seltene Erden sind bestimmte Metalle, die nicht nur spärlich vorhanden sind, sondern auch aufwändig verarbeitet werden müssen. Allerdings sind sie noch nicht ganz so kostbar, wie Gold oder Platin. 2010 konnte man mit Aktien dieser Metalle noch äußerst gute Ergebnisse erzielen, mittlerweile sieht es etwas schwieriger aus.
Seltene Erden, beziehungsweise Metalle der seltenen Erden werden vielmals in moderner Technologie verwendet, die gerade derzeit ausgebaut und weiter entwickelt wird. Viele der Metalle werden für Dauermagnete verwendet, Motoren, Leuchtstoffe, LCD- und Plasmabildschirme, Laser, Kontrastmittel (für Tomographien), Rußpartikelfilter und mehr. Auch in der Technik der erneuerbaren Energien dienen seltene Erden in Generatoren von Windkraftanlagen als Dauermagnete und selbst das Smartphone kommt nicht ohne sie aus. weiterlesen »
Die Tomorrow Focus AG hat das erste Quartal des Jahres erfolgreich abgeschlossen. In allen Bereichen konnte der Internetkonzernen Gewinne verzeichnen.
Die Tomorrow Focus AG hat die besten Ergebnisse seit Jahren erzielt. Der Aktienkurs stieg allein in den vergangenen sechs Monaten von 3,75 Euro auf 4,95 Euro. Im ersten Quartal erhöhte sich der Umsatz um 31,3 %, also von 26,6 Millionen Euro auf 34,4 Millionen Euro.
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Ein königlicher Hochzeits-Feiertag soll es allen Briten am 29. April ermöglichen, die Heirat von Prinz William und seiner Kate Middleton live zu erleben und ordentlich auf das Paar anzustoßen. Aber hat dabei auch jemand an die britische Wirtschaft gedacht?
Am 29. April werden Prinz William und Kate Middleton in der Westminster Abbey heiraten und alle Briten dürfen mit feiern. Schon jetzt hat das Königshaus bekannt gegeben, dass dieser Tag ein nationaler Feiertag sein wird. Der zusätzliche Urlaubstag für alle Bürger könnte allerdings laut Wirtschaftsexperten auch starke Umsatzeinbußen mit sich bringen. weiterlesen »
Der Einkaufsmanagerindex (EMI) wird in Deutschland seit 1996 monatlich herausgegeben. In Anlehnung an den US-amerikanischen Purchasing Managers Index (PMI), der in der heutigen Form bereits seit 1982 existiert, stellt der EMI einen Indikator dar, der die Konjunkturentwicklung in Deutschland nachvollziehbar machen soll.

Vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) beauftragt, signalisiert der EMI Verbesserungen und Verschlechterungen der jeweiligen Geschäftslage, wobei Werte über 50 einen wirtschaftlichen Aufschwung anzeigen, Werte unter 50 eine negative Entwicklung bedeuten. Daher wird ein EMI-Wert von 50 auch als Wachstumsmarke bezeichnet. Der EMI beeinflusst deutlich erkennbar die Entwicklung der Aktienindizes, also mögliche Kursgewinne.
Damit wird der Einkaufsmanagerindex selbst für Privatleute interessant, die sich für die Spekulation an der Börse interessieren oder bereits mit Anleihen und Co handeln.
Um den Einkaufsmanagerindex zu erstellen, werden weiterlesen »
Optionsscheine (OS) stellen ein Handelsinstrument dar, das im günstigen Fall hohe Gewinne bei Spekulationen ermöglicht, im ungünstigen jedoch auch extrem hohe Verluste. Damit stellen Optionsscheine, die in der letzten Zeit immer häufiger gehandelt werden, eins der eher riskanten Instrumente im Börsengeschäft dar.
Optionsscheine berechtigen zum Kauf oder Verkauf von Basiswerten wie Aktien, Anleihen, Devisen oder auch Edelmetallen zu konkreten, festgelegten Bedingungen. Kennzeichnend für Optionsscheine ist die Berechtigung, aber keinesfalls Verpflichtung zum Handel.
Definiert werden im Optionsschein, in welchem Zeitraum (oder zu welchem Zeitpunkt) die Option besteht, auf welchen Wert sie sich bezieht, ob die Option im Kaufen oder Verkaufen besteht, zu welchem Preis veräußert wird und in welchem Verhältnis. Der Anleger bezahlt für das Recht, den Basiswert zu den festgelegten Bedingungen zu kaufen (oder zu verkaufen). weiterlesen »
Die Dollar-Krise ist ein Phänomen, dass man über die Jahre immer wieder hört und es seinen Schrecken weitgehend eingebüßt hat. Erst diese Woche hat die US-Notenbank wieder die Zinsen gesenkt.
Der US-Dollar gilt als Leitwährung aller Industrieländer und über Dollar wird Öl und andere Rohstoffe gehandelt. Auch die Reisebranche hat sich auf Dollar eingestellt – und selbst beim Pokern geht es um US-Dollar.
Durch die Kreditkrise ist der US-Dollar angeschlagen, aber auch viele andere Währungen sind aus diesem Fiasko kaum glimpflich herausgekommen. Doch nun hat die US-Regierung den Leitzins gesenkt, um die Konjunktur anzukurbeln. Dies haben auch andere Länder getan. Nur in Europa geschah dies nicht in diesem Ausmaß. Die US-Notenbank senkte den Leitzins nun auf fast Null Prozent. Das oberste Ziel der EZB ist die Preisstabilität und der Kampf gegen die Inflation.
Daher zögert diese Finanzinstitution, diesen Schritt zu unternehmen. Doch dies hat zur Folge, dass in Europa die Zinsen am höchsten sind, was eine Kapitalzufuhr verursacht. Aus Asien, aus den Staaten – von Überall her kommt das Kapital nach Europa. Dies führt langfristig zu einer Inflation, wenn mehr Geld als Waren im Euro-Raum sind.
Die Kapitalflucht betrifft momentan aber nicht nur den Dollar sondern auch die asiatischen Märkte.
Am 18.Oktober veranstaltet die Aktien-Community Stockflock ein Networking Event für Profis und Privatanleger. Ziel der Community und des Camps ist es Kontakte zwischen Privatanlegern und Anlageprofis zu knüpfen und einen permanenten Austausch zu fördern.
Diese Initiative rief der bekannte Autovermieter Erich Sixt ins Leben. Sie ist kostenlos, jedoch auf 100 Plätze begrenzt. Bei diesem Treffen sprechen professionelle Anleger über Fragen wie „Wie macht man seine erste Million?” oder diskutieren wie Privatanleger ihr Portfolio optimieren können. Erich Sixt selbst steht auch für Medieninterviews zur verfügung, hierzu sollte man sich jedoch vorab anmelden.
Um einen wirklichen Austausch zu ermöglichen gibt es auch für jeden Teilnehmer die Möglichkeit an diesem Tag Ideen zu präsentieren, jedoch braucht es auch hierzu eine Vorabanmeldung.
Wenn man also “Von den Besten lernen und Neues entdecken” möchte, ist man im ersten AktienCamp ganz richtig aufgehoben, denn genau das ist der Leitspruch der innovativen Veranstaltung.
Die Anmeldungen erfolgen über www.aktiencamp.de
Grund vor allem schlechtere Kapitalanlageergebnisse wegen sinkende Aktienkurse
Mehr als sieben Prozent verlor die Aktie der Münchener Rück am Freitag. Der Absturz kam, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert hatte. Wegen schlechten Anlageergebnissen wird nun statt der bisher anvisierten und 3 Milliarden Euro nur noch ein Gewinn von um die 2 Mrd. angepeilt. Die bisherige Prognose war übrigens keineswegs aus der Luft gegriffen; noch in 2007 hatte die Rück ein Plus von fast 4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Den Grund für die verschlechterte Prognose sieht das Unternehmen nicht bei einer schlechten Strategie, sondern gibt dem allgemeinen schlechten Trend an den Anlagemärkten die Schuld. Dementsprechend erwartet man auch keine zwangsläufige Erholung im dritten Quartal, sondern macht das Geschäftsergebnis im Vornherein von der weiteren Entwicklung der Finanzmarktkrise abhängig.
Das die Verschlechterung des Unternehmensergebnis sich insgesamt noch im Rahmen hielt, lässt sich unter anderem darauf zurückführen, das die Rück nur etwa sieben Prozent ihres stattlichen Anlagevolumens von 166 Mrd. Euro in den vom credit crunch besonders betroffenen Aktien angelegt hat. Ein größerer Teil festverzinslich veranlagt, um die Zahlungsfähigkeit der Versicherung sicherzustellen.
Dass die Münchener ihr schlechtes Ergebnis auf die Finanzmärkte schieben, kann man ihr auch mit Hinweis auf das ebenfalls schlechte Ergebnis der Hannover Rück nachsehen. Der Konkurrent verlor mit 7,2 Prozent heute fast genauso stark an Wert.