Schuldscheine bleiben im zweiten Halbjahr 2007 teilweise unter der Inflationsrate
(via Financial Times) Das von US-Unternehmen herausgegebene Schuldscheine in den letzten 12 Monaten schlecht abgeschnitten haben, kann sich jeder denken. Fonds, die in den vergangenen drei Jahren hauptsächlich in US-amerikanische Unternehmen investierten, machten im Durchschnitt 3 Prozent Verlust. Doch auch für deutsche Unternehmensfonds sehen die Zahlen düster aus: Die 13 führenden Anbieter in Deutschland, die die FT untersuchte, erwirtschafteten 2007 netto einen durchschnittlichen Anlageverlust von 1,3 Prozent. Selbst der beste untersuchte Anbieter, die BWI-Rentamax, brachte es nur auf 1,38 Prozent. Die Anleger sind von dieser Situation jedoch nicht so schlimm betroffen: Denn Unternehmensschulden werden schließlich nicht nach dem Unternehmensgewinn, sondern fest verzinst. Dies ist insbesondere angesichts der derzeitigen schlechten Lage an den Finanzmärkten zu beachten. Man bedenke auch, dass die Kreditkrise vor allem Finanzdienstleister, weniger aber Industrieunternehmen berührt. Schließlich sind die fallenden Zinsen für die Fonds von Vorteil: Denn sie haben zu einem früheren, höheren Zinsniveau investiert und können die Schuldscheine nun mit Profit weiterveräußern. All das ist momentan aber noch Zukunftsmusik.
Anlegern wird häufig der Rat gegeben, die Bonität von Schuldscheinemittenten eingehend zu prüfen. Rating-Agenturen können hier eine große Hilfe sein, denn über die Finanzlage und zukünftige Gewinnaussichten eines Unternehmens können sich Privatanleger natürlich nur sehr schwer ein Bild machen.
Für Banken haben Anleihen übrigens den Vorteil, dass sie ihre Investitionen nicht mit Bankkrediten versichern müssen. Im Allgemeinen handelt es sich bei diesen Wertpapieren um längerfristige Anlagen, die mal über zwanzig Jahre laufen.
Ein Großteil der Kleinanleger investiert nicht direkt in Aktien, sondern in Fonds. Neben Spezialfonds wie Immobilenfonds sind die großen Publikumsfonds häufig Mischfonds. Sie investieren vor allem in Wertpapiere wie Aktien und Anleihen. Momentan liegt genau da der Haken: Während Rohstoffe wie Gold sowie die Energieträger Öl und Gas am Markt immer höhere Preise erzielen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, in den letzten sechs Monaten habe keiner der von ihr beobachteten Fondsgesellschaften ihren Kunden eine positive Kursbilanz bieten können. Das gilt auch für Staatsfonds, die zur Zeit kaum mehr als einen Inflationsausgleich bringen (FAZ). Da diese Situation in der nächsten Zeit so trüb zu bleiben droht, treten die sogenannten Super-Fonds zwangsläufig in den Blickpunkt des Interesses. Darunter versteht man Mischfonds, die nicht nur in Wertpapiere, sondern darüber hinaus auch in Derivate und Rohstoffe, sowie direkt in andere Fondsgesellschaften investieren. Seit 2004 ist dieses in den USA entwickelte Investment-Konzept auch in Deutschland zugelassen, hat bislang aber noch wenig Aufmerksamkeit gefunden. Momentan versuchen amerikanische und evtl. auch französische Banken, Superfonds aufzustellen. Sie finanzieren ihre Investments durch versicherte kurzfristige Anleihen. Da die Geldmittel der Banken für eine hohe Anlagesicherheit sprechen und Superfonds keine Schulden machen dürfen, erhalten dieses Fonds sehr gute Ratings. Das Ziel der gerade von den Banken aufgestellten Superfonds ist es, die Gunst der Stunde zu nutzen und eine große Zahl von darniederliegenden Aktien aufzukaufen.
Der Kreditanbieter Fannie Mae darf mehr auf dem Hypothekenmarkt investieren. Das könnte den Marktwert für Hauskredite deutlich steigern.
Der eigentlich unter dem Namen “Federal National Mortgage Association” firmierende Investor hat es sich zur Aufgabe gemacht, privaten Hausbesitzern in den USA bezahlbare Kredite zu verschaffen. Bislang schränkte die zuständige Regulierungsbehörde jedoch das Gesamtvolumen dieser Kredite stärker ein. Die heute bekannt gewordene Aufstockung des Investitionsvolumens bedeutet, dass einige Milliarden Dollar mehr in amerikanische Hypotheken investiert werden.
Damit wird die Ursache der Kreditkrise, nämlich der rapide Verfall des Marktwertes von Hypothekenkrediten im Allgemeinen, möglicherweise gelindert. Daher erwarten viele, dass diese scheinbar unbedeutende Maßnahme die Aktienmärkte im Allgemeinen positiv beeinflussen könnte. Denn nach wie vor haben viele Finanzinvestoren große Geldsummen in Hypothekenkrediten angelegt. US-Notenbankchef Ben Bernanke forderte auch umgehend, dass die neu gewonnenen Investitionsmöglichkeiten genutzt werden sollten. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch gab er darüber hinaus wenig Hoffnungen zu erkennen, dass sich der Immobilienmarkt in der nächsten Zeit erholen könnte. In dem Maße, indem die wirtschaftlichen Probleme in den USA eine Eigendynamik bekommen haben, könnten Rezessionsängste einen negativen Effekt auf den Häusermarkt haben.
Für Aktieninhaber von Fannie Mae ist die momentane Entwicklung ohnehin ein schwacher Trost: Die Aktie befindet sich seit 2001 im stetigen Abwärtstrend und ist im letzten Herbst von 67 $ auf nunmehr 28 $ abgestürzt. Der Immobilienmarkt in den USA ist wohl schon seit Längerem ein heißes Eisen.
Aktienindex erreicht den tiefsten Stand seit Sommer 2006
Zugleich stieg der Wert der japanischen Währung Yen gegenüber dem US-Dollar, aber auch gegenüber dem Euro deutlich an. Für die viertgrößte Exportnation der Welt könnte dies weitere Probleme mit sich bringen. Fast alle Unternehmen verzeichneten am gestrigen ersten Handelstag im neuen Jahr ein Minus an der Tokyoter Börse. Zwar hat auch der in dieser Woche Verluste hinnehmen müssen. Das japanische Börsengeschehen jedoch spiegelt eine Entwicklung wider, die das ganze letzte Jahr bestimmte. Unter den großen Industrienationen war Japan das mit der schlechtesten Kursentwicklung; der Nikkei brach in 2007 um über zehn Prozent ein. Zum Vergleich: Der Deutsche Aktienindex legte im gleichen Zeitraum um mehr als zwanzig Prozent zu. Neben der auch in Japan folgenreichen Kreditkrise in den USA waren politische Turbulenzen – der japanische Premierminister Shinzo Abe musste zurücktreten – und die Angst vor einer Rezession mögliche Gründe für die schlechte Entwicklung. Die japanische Wirtschaft befindet sich jedoch momentan keineswegs in einer Krise. Nach einem Negativwachstum Ende der Neunziger Jahre ist das Bruttoinlandsprodukt seit 2004 stets um mehr als zwei Prozent jährlich gewachsen. Auch die Ausfuhren entwickeln sich positiv; gegenüber den USA und der Europäischen Union hat Japan eine positive Handelsbilanz.
Die meisten Gewinnschätzungen für 2008 prognostizieren für japanische Unternehmen zwar zweistellige Zuwächse, aber im Durchschnitt ein geringeres Wachstum als zum Beispiel in der EU. Auch der Nikkei werde hinter der Entwicklung Europas zurückbleiben, sich jedoch erholen. Nach der langen Talfahrt kann schließlich nicht davon die Rede sein, japanische Aktien seien überwertet (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung).
An der New Yorker Rohstoffbörse Nymex wurde die Unze Feingold nach Börsenschluss zu 800,80 Dollar gehandelt.
In den vergangenen Jahren hatte das Edelmetall keine sehr große Rolle als Geldanlage gespielt. Noch im Jahre 1999 fiel der Kurs auf ein Allzeittief von 252,90 US-Dollar (London Fixing, Quelle: Wikipedia), als die großen Notenbanken Teile ihrer Goldreserven auf den Markt warfen. In den letzten Jahren aber hat unter anderem die Angst vor einer Inflation im Euroland und in den USA zu einer Renaissance der einstigen Leitwährung geführt. Tatsächlich scheint der Goldkurs immer in unsicheren Zeiten zu steigen; die BBC zitiert den Broker Jeremy Kyd mit den Worten, “nobody ever hears about the gold market out on the street until war breaks out.” Der derzeitige Kursanstieg hat aber auch andere Gründe. Denn drei Viertel der weltweiten Nachfrage nach Gold geht von der Schmuckindustrie aus, und die hat in der vergangenen Weihnachtszeit natürlich wieder einen höheren Materialbedarf gehabt.
Als relativ sichere Anlagemöglichkeit zieht Gold viele Privatanleger mit Interesse an langfristigen Investments an. Dazu eignet sich Gold auch naturgemäß gut, denn man kann seine Anlage hier anders als bei Aktien beliebig fein abstimmen. Eine Goldmünze ist schon für unter fünfzig Euro zu haben. Zudem kann der Materialwert von Schmuckgegenständen aus Gold beträchtlich sein. Angesichts der gestiegenen Preise berichten Händler daher vermehrt von privaten Verkäufen, die aber offensichtlich keinen nennenswerten Einfluss auf den Kurs haben. Eine eventuell lukrativere Anlagemöglichkeit stellen Titel von auf Gold spezialisierten Anlagefonds dar. Diese investieren beispielsweise in Aktien von Goldminen und können Profite erwirtschaften, die deutlich über dem Anstieg des Materialpreises selbst liegen.
Zwischen Juli und September wurden Waren im Wert von 240 Milliarden Euro exportiert.
Den Löwenanteil machen dabei wie üblich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und insbesondere der Eurozone aus. 99 Milliarden Euro verdienten deutsche Firmen allein im Geltungsbereich des Euro. Frankreich bleibt, auf Grund seiner schieren Größe und der Nachbarschaft zu Deutschland, der mit Abstand wichtigste Handelspartner (22,3 Milliarden Euro). Die Außenhandelsbilanz verbesserte sich erheblich: Einem Exportwachstum von knapp neun Prozent steht ein Anwachsen der Einfuhren um nur 4,6 Prozent entgegen.
Ein wichtiger Wachstumsmotor der deutschen Exportwirtschaft ist nach wie vor der Maschinenbau, obwohl dessen Absatzzahlen im kommenden Jahr weniger stark ansteigen dürften.
Trotz dieser erfreulichen Zahlen muss sich die deutsche Wirtschaft darauf einstellen, im kommenden Jahr den Titel des “Exportweltmeisters” wohl endgültig an die Volksrepublik China zu verlieren. Einer Prognose der in Köln ansässigen Bundesagentur für Außenwirtschaft zufolge wird das Land, das bereits jetzt mehr als die USA am weltweiten Exportgeschäft verdient, 2008 auch Deutschland überholen http://www.bfai.de/. Investitionen von über 500 Milliarden Euro im Land der Mitte in 2007 hätten den Aufbau weiterer Produktionskapazitäten ermöglicht, mit denen das Land nun an der Weltspitze stehe. Dabei spielen zum großen Teil Branchen eine Rolle, in denen auch Deutschland stark ist. Insbesondere ist dies der Anlagenbau, die Stahlindustrie und die Elektrotechnik (die Geschäftsführer müssen sich warm anziehen) . Eine Achillesferse der chinesischen Exportwirtschaft bleibt jedoch die Automobilindustrie. Marken wie Brilliance sind insbesondere bei der europäischen Kundschaft noch nicht recht angekommen, und auch den heimischen Markt dominieren westliche Produkte.
Drei widerstrebende Trends bestimmten den Kursverlauf des Dow Jones am vergangenen Donnerstag: Einerseits wurden neue Konjunkturprognosen veröffentlicht, denen zufolge eine Abschwächung des Wachstums in den USA wahrscheinlich ist. Zudem schwebt die Hypothekenkrise nach wie vor als Damoklesschwert über der Börse. Dies zeigte sich besonders deutlich am Beispiel des Versicherungsunternehmens MBIA, dessen Kurs um mehr als ein Viertel einbrach.
Einen Aufwärtstrend konnten hingegen die Technologiewerte verbuchen. Vor allem der Softwareriese Oracle, schärfster Konkurrent des deutschen Unternehmens SAP, zog den Kurs. Auf dem Währungsmarkt sieht die Lage ähnlich aus: Der Euro konnte keinen Boden gut machen, und liegt weiterhin knapp unter der Marke von 1,44 Dollar. Beides könnte zusammenhängen: Für Oracle ist der momentan schwache Dollar ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Euro-gebundenen Konkurrenten aus Waldorf.
Der gestrige Trend zu Technologiewerten könnte ein dauerhaftes Phänomen sein: Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Donnerstag berichtete, hat die Analysengruppe Standard & Poors vor allem Software-Aktien zum Kauf empfohlen. Wie Sam Stovell für die Zeitung schreibt, sticht unter den verschiedenen erfolgreichen Tech-Werten, zu denen auch etwa
Analagen- und Maschinenhersteller zählen, vor allem die Systemsoftware hervor. Innerhalb des zu Ende gehenden Jahres stieg der entsprechende Index von S&P um satte 15 Prozent. Da das letzte Jahre einen noch höheren Zuwachs gebracht hatte, stellt sich natürlich nun die Frage nach einem Ende des Hochs. Als weitgehend gesättigt beschreibt der Artikel den Markt für IT-Sicherheit. Großes Potential hätten hingegen Inter- und Intranetbasierte Anwendungen. Zudem dürfte die Einbindung des neuen Microsoft-Betriebssystems Vista langsam vorankommen, so dass auch der Bedarf für darauf aufbauende Software angekurbelt werde.
Angesichts drohender konjunktureller Schwankungen im Zuge der Bankenkrise halten viele Experten es für sicher, dass die US-amerikanische Notenbank am Dienstag den Leitzins anheben wird.
Dass die amerikanische Konjunktur in der nächsten Zeit einbrechen könnte, meint man inzwischen nicht nur in Fachkreisen. Als Grund dafür wird neben der aktuellen Immobilienkrise auch die seit längerem schwächelnde amerikanische Währung genannt. Vorletzte Woche machte sogar der Spiegel den ständig sinkenden Dollarkurs zum Titelthema. Am kommenden Dienstag nun berät die amerikanische Notenbank über die konjunkturelle Lage in den USA. Analysten rechnen als Ergebnis der Beratungen mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte. Das entspricht einer Senkung von jetzt 4,75 auf 4,5 Prozent. weiterlesen »

Auf einer Betriebsversammlung im Airbus-Werk in Hamburg am Donnerstag hat der Chef der EADS-Sparte, Thomas Enders, den derzeitigen Wertverfall des Dollars als „lebensbedrohlich“ für das Unternehmen bezeichnet.
Der EADS-Konzernchef Louis Gallois warnt bereits seit längerem vor den Folgen, die ein gegenüber dem Euro schwacher Dollarkurs hat. Erst vor kurzem mahnte er die EZB, den Höhenflug des Euro abzuschwächen. Denn einerseits ist der Dollar die Leitwährung der Luftfahrtindustrie. Daher legt auch Airbus seine Preise in Dollar fest und verdient momentan weniger an seinen Aufträgen. Andererseits werden fast alle Investitionen und laufenden Ausgaben wie Löhne für den Konzern innerhalb der Eurozone getätigt. Daraus ergibt sich die paradox anmutende Situation, dass der schwache Dollar die europäische Firma mehr trifft als die amerikanische Konkurrenz: Denn Boeing ist in seinen geschäftlichen Entscheidungen wesentlich freier und kann sich daher durch Outsourcing ins Ausland vor den Folgen von Währungsschwankungen schützen. Dem unter strenger staatlicher Aufsicht stehenden Konzern EADS ist dies bislang nur begrenzt möglich. Seine dramatische Lagebeschreibung in Hamburg verband Enders trotzdem mit der Ankündigung, die Bereiche Forschung und Entwicklung in Zukunft teilweise außerhalb Europas anzusiedeln. Möglicherweise wählte er diese Sparten aus, weil sie weniger personalintensiv als etwa die eh schon durch das Sparprogramm Power 8 in Mitleidenschaft gezogene Produktionsstätten sind.
Ungeachtet dieser Probleme entwickelt sich das operative Geschäft für Airbus prächtig. Mit fast 1200 in diesem Jahr eingegangenen Bestellungen ist das Unternehmen erfolgreicher gewesen als Boeing. Jüngst konnte Airbus auch einen technologischen Erfolg feiern. Wie die Unternehmenswebsite am 21. dieses Monats verkündete, haben Lärmmessungen der US-amerikanischen und der europäischen Luftfahrtzulassungsstellen den neuen Airbus 380 als das derzeit leiseste Langstreckenflugzeug auf dem Markt ausgewiesen.
Zum Glück für die Anleger der Wal-Mart-Aktie hat sich das Unternehmen immer mehr auf das Ausland fokussiert. So ist es nicht verwunderlich, dass das Unternehmen trotz eines schwachen US-Marktes im dritten Quartal eine neun prozentige Umsatzsteigerung erzielen konnte. Letztendlich konnte Wal Mart einen Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar verbuchen, immerhin acht Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Die größten Gewinne erzielten hierbei die Geschäfte im Ausland, die ein Wachstum von 16,9 Prozent erwirtschafteten. Auf dem US-Markt lag das Ergebnis mit 6,4 Prozent leicht unter den Erwartungen des Unternehmens. Die Ursachen hierfür lassen sich in der Kreditkrise sowie den steigenden Rohstoffpreisen finden. Wie fast überall auf der Welt belasten die stark gestiegenen Preise für Rohöl und Benzin die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen wie Wal-Mart, hinzu kommt noch die hausgemachte Kredit- und Immobilienkrise auf dem amerikanischen Aktienmarkt.
Das aber Wal-Mart nicht allen Ländern Erfolge feiern kann, zeigt ganz besonders das Beispiel Deutschland. Hier musste sich das Unternehmen nach knapp zehn Jahren zurückziehen, nachdem man eigentlich 1997 die Eroberung des deutschen Marktes anvisiert hatte. Doch die amerikanische Art des Shoppings war in Deutschland nicht willkommen. Ein Portier zum Begrüßen, die gespielte Freundlichkeit und das Sparen bei Riesenverpackungen wirkten eher abstoßend auf deutsche Kunden. Auch die konsequente und unsachliche Mitarbeiterführung verschafften Wal-Mart lediglich negative Schlagzeilen. Die deutsche Wal-Mart-Gruppe konnte zu keiner Zeit Erfolge vorweisen und nur durch das Mutterunternehmen am Leben erhalten werden. Schließlich wurden die letzten Fialen, wie spiegel-online berichtete, zum Spottpreis an den Marktführer Metro verkauft.
Zum Glück gelang es aber Wal-Mart in anderen Ländern Fuß zu fassen und dort konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden.