Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Archiv: Anlagemodelle

Das Index-Zertifikat ist eine Schuldverschreibung, die sich auf einen bestimmten Aktien- oder sonstigen Index, wie zum Beispiel den DAX, beziehen kann. Im Gegensatz zu Optionsscheinen verfügen Index-Zertifikate über keinen Hebel, wodurch ihnen das spekulative Element fehlt. Mit einem Index-Zertifikat kann ein Investor seine Markteinschätzung direkt umsetzen. Bei einer positiven Markteinschätzung kauft der Anleger den gesamten Index, ändert er seine Meinung, so kann er direkt auf die Verkäuferseite wechseln.

Anlegerversammlung Stuttgart, ©flickr by hahn_th

Index-Zertifikate gelten als universelle Werkzeuge auf dem Zertifikatmarkt und bilden den jeweiligen Markt recht präzise ab. Das Gut an ihnen ist, dass sie billig sind im Einkauf und leicht zu handeln. Index-Zertifikate sind für Branchen, Länder und Regionen zu haben. weiterlesen »


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Wir Deutschen waren noch nie wirkliche Fans von Wertpapieranlagen. Beizeiten war subjektiv der Sparstrumpf unter dem Kopfkissen die vermeintlich bessere Alternative, besonders in Zeiten der Krise. Wen wundert es da, dass in diesen Monaten mal wieder die Geldanlage in Wertpapieren einen herben Imageverlust hinnehmen muss, und dass obwohl gerade deutsche Wertpapiere im Ausland oft sehr hohes Ansehen genießen.

Zur Zeit sitzen die Banken auf einem Berg von nicht mehr handelbaren Wertpapieren, die ein Finanzvolumen besitzen, wie es fast an die gesamte deutsche Staatsverschuldung heran reichen könnte. Wie kann etwas, das die Bundesregierung nun in eine Bad Bank auslagern will, um der Finanzkrise zu begegnen, noch eine sichere Anlage sein?

Wall Street © flickr / Helico

Die Antwort darauf bleibt den Finanzexperten vorbehalten. Schon in den 1920ern haben in den USA Millionen Menschen auf Wertpapiere vertraut und beinahe alles verloren, was sie hatten, mitunter auch ihr Leben. Sicherheit in Geldgeschäften gibt es auch heute nicht.

Ohne Risiko keinen Gewinn. Jeder kennt Aktien, Zertifikate und Staatsanleihen, und alle sind Wertpapiere. Doch was ist das eigentlich, ein Wertpapier?

Wertpapiere sind Urkunden, die privates Recht verbriefen

Genaugenommen ist ein Wertpapier eine Urkunde, die ein privates Recht, beispielsweise eine Teilhabe an einer Kapitalgesellschaft, verbrieft. Ohne diese Urkunde gibt es auch keinen Rechtsanspruch. weiterlesen »


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Bis 2006 stand der Handel mit Derivaten in voller Blüte, das Wachstum des Derivatenmarkts war ungebrochen. Doch die Finanzmarktkrise bot dem Wachstum Einhalt.

Börse © flickr / rednuht

Verträge über Derivate garantieren das Recht, zu einem fixen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Derivate sind Finanzinstrumente, deren Preise sich nach den Preiserwartungen oder Kursschwankungen eines Basiswertes, in der Regel einer Aktie, einer Anleihe, Währung oder Index richten. Sie lassen sich als Absicherung gegen Wertverluste als auch zur Spekulation auf Kursgewinne der Bezugsgröße nutzen.

Derivate bergen hohe Risiken

Als die Derivate Mitte der achziger Jahre eingeführt wurden, wurde sich zunächst auf einfache Marktrisiken wie Aktien- oder Rohstoffepreise bezogen. Dieses System wurde schließlich auf Wechselkurs- und Kreditrisiken ausgeweitet. Heute gibt es auch nicht-ökonomische Faktoren, wie das Wetter, die als Basiswerte fungieren können. Derivate können als Festgeschäfte (Futures), Optionsgeschäfte oder Finanzswaps vollzogen werden. weiterlesen »


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Die Edelmetalle erleben gerade im Anlagegeschäft eine Renaissance, wie man es kaum für möglich gehalten hatte. Begründet liegt dies sicherlich in der aktuellen und vor allem weltweiten Finanzkrise. In Zeiten, in denen subjektiv die Stabilität der „Papier“-Währung unsicher erscheint, ist es nicht verwunderlich, dass viele Anleger ihr Heil in vermeintlich festen Werten suchen.

Seit nun auch Immobilien vor allem in den USA alles andere als wertstabil sind, heißt das Schlagwort in Sachen Anlagemodelle mal wieder Gold. Der Goldpreis schwebt zur Zeit in lang vermissten Höhen und keiner weiß, wie lange dies noch so sein wird. Nachdem nun in Europa und den USA die Konjunkturpakete angelaufen sind, wird sich die Wirtschaftslage auf lange Sicht wieder normalisieren.

Und möglicherweise wird dann auch der Goldpreis fallen. Andererseits ist es schon jetzt für die Goldproduzenten schwierig, der weltweiten Nachfrage gerecht zu werden.

Silbermünzen © flickr / sirqitous

Und solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, dürfte der Aufwärtstrend anhalten. Dies gilt auch für Silber. Es ist langfristig ebenso wertstabil wie Gold. Und auch hier steigt die Nachfrage ständig. Zwar haben die größten Produzenten Mexiko und Peru in den letzten Jahren ihre Produktivität weiter gesteigert, aber das Edelmetall wird vor allem in der Medizintechnik und der Nanotechnologie immer wichtiger. Ohnehin fällt das Gros des Bedarfs an Edelmetallen, sei es nun Gold, Silber oder Platin, auf die Industrie und damit ist davon auszugehen, dass der Bedarf auch dauerhaft erhalten bleibt.

Der momentane Vorteil bei Silber ist, dass es gerade einen Aufwärtstrend durchmacht. In der Vergangenheit hatte der Silberpreis unter dem Wegbruch der Fotografie als Abnehmer zu leiden. 15 Prozent des geförderten Silbers wurden 2007 noch in diesem Sektor verarbeitet. Der Boom der Digitaltechnik hatte den Bedarf an analogen Filmen, die auf Silberhalogenoide basieren, einbrechen lassen.

Seit Ende 2008 steigt der Silberkurs nun wieder rapide an und steht zur Zeit bei etwa 14 Dollar je Unze. Im Februar des selben Jahren stand er noch auf 22 Dollar, war aber über das Jahr hinweg auf 9 Dollar gefallen. Im Zehn-Jahres-Trend zeigt sich trotz der kürzlichen Schwäche ein deutlicher Aufwärtstrend. Dies liegt wie gesagt zum einen an der gestiegenen Nachfrage, zum anderen aber auch an dem starken Goldkurs, der traditionell immer den Silberpreis mitzieht.

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Dieser Tage heißt es immer wieder, dass uns eine Finanz- und Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes bevorsteht. Wen wundert es da, dass viele verunsicherte Anleger ihr Heil im gutem altem Edelmetall suchen.

Schon seit tausenden Jahren sind Kupfer, Silber und Gold ein Garant für Wohlstand, auch wenn man Edelmetall bekanntlich nicht essen kann. Seitdem nun in den letzten Monaten eine Bank nach der anderen in Liquiditätsschwierigkeiten geraten ist, erlebt das gelbe Metall eine ungeahnte Renaissance.

Gold © flickr / covilha

Der Ansturm der Käufer treibt den Goldpreis in lang vermisste Höhen und inzwischen geraten Banken und Produzenten in Schwierigkeiten, der Nachfrage gerecht zu werden.

Doch wie sinnvoll ist es, in Zeiten der Krise sein Geld in Gold anzulegen. Sicher, seit der Infaltion in den Zwanzigern wissen wir, wie schnell Geld seinen Wert verlieren kann. Gold ist währungsunabhängig.

Aber was passiert, wenn die Krise vorbei ist?

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Osteuropafonds im Ausverkauf

Autor: Felix
abgelegt in: Anlagemodelle

Papiere aus Ost- und Mitteleuropa werden momentan besonders schlecht bewertet: Ein günstiges Schnäppchen?

(via Financial Times ) Jahrelang waren Fonds mit osteuropäischem Portofolio ein sicherer Gewinnbringer. Ein jährliches Plus von vierzig bis fünfzig Prozent war noch laut einer Untersuchung aus dem Jahre 2005 nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Diese Entwicklung hielt bis vor kurzem an. Der Fonds Activest Lux Osteuropa etwa verzeichnet für die letzten drei Jahre ein Plus von 140 Prozent (ariva.de), und JP Morgan Eastern Europe Equity A erreichte seit 2003 immerhin einen Profit von 202 Prozent.

J.P. Morgan © yahoo.com

Die seit den späten Neunziger Jahren enorm ansteigenden Wachstumsraten der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten machten diese hohe Profitabilität möglich. Nun aber befinden sich die Fonds im Sinkflug, denn die Aktienmärkte Osteuropas haben in 2008 bislang durchschnittlich ca. 37 Prozent verloren (ftd). Das zieht auch die Fonds nach unten: Der genannte Fonds von JP Morgan etwa verlor innerhalb eines Jahres 2 Prozent. weiterlesen »


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Aber nicht alle Angebote halten was sie versprechen.

sonnenblume(via ftd.de) In den Portofolios mancher Investmentfonds tauchen Firmen auf, denen manche Menschen ihr Geld lieber nicht geben möchten: Für einen Atomkraftgegner ist es sicher unzumutbar, in einen französischen Atomstromkonzern zu finanzieren, und nicht nur radikale Pazifisten möchten auf Investments etwa in einen Hersteller von Streubomben oder Landminen verzichten. weiterlesen »


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„Special Acquisition Companies“ sollen den Anlagemarkt beflügeln.

Die Türme der DB in Frankfurt (Flickr.com)Spacs sind ein aus den USA kommendes Anlagemodell. Sie werden von Banken oder anderen Investmentgesellschaften gegründet mit dem alleinigen Ziel, vom Geld ihrer Anteilseigner andere Firmen zu übernehmen. In den nächsten Wochen will nun die Deutsche Bank nach Informationen der Financial Times Deutschland die erste deutsche Spac gründen. Soll “Liberty International Acquisition Company” heißen und ab an der Euronext gehandelt werden.
Das Geschäftsmodell funktioniert wie folgt: Anleger investieren in die gerade gegründete Gesellschaft. Diese soll innerhalb von zwei Jahren das Geld in erfolgreich in Mehrheitsbeteiligungen, also Übernahmen, von Firmen anlegen. Gelingen die Akquisitionen nicht, bekommen die Anleger ihr Geld zurück und die Spac wird aufgelöst. weiterlesen »


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Fallende Börsenkurse lassen Boni und Renditen verloren gehen

dax (q: hanisauland.de)

Zertifikate gelten gemeinhin als eher sichere Anlageform. Doch die enormen und von vielen nicht erwarteten Kursverluste haben dazu geführt, dass Untergrenzen unterschritten wurden, die bei Zertifikaten für ihre Basiswerte gelten. Daher verdienen viele Anleger nichts mit ihren Papieren, oder verlieren das eingesetzte Geld sogar ganz.

Bei Bonus-Zertifikaten kann der Anleger teilweise durch eine Kurssteigerung des Basiswertes gewinnen, und durch eine Zusatzzahlung (den Bonus), wenn der Basiswert eine bestimmte Schwelle nicht unterschreitet. Diese Bonuszahlungen stellen eine Absicherung des Papiers gegen Kursrückgänge dar. Auf diese Weise kann der Anleger Geld verdienen, auch wenn der Basiswert fällt. Wenn jedoch der vereinbarte Grenzwert für Bonuszahlungen unterschritten wird, hat der Kunde von einem solchen Papier nur noch den Wert, den dieses durch den Börsenkurs hat. Da Zertifikate nicht 1:1 am Basiswert partizipieren, würde man in einem solchen Fall sogar schlechter abschneiden, als wenn man Aktien zu den gleichen Basiswerten gekauft hätte.

Noch schlechter dran sind momentan die Besitzer von Hebelzertifikaten. Bei dieser Anlageform kann nicht nur ein Renditeversprechen, sondern das gesamte eingesetzte Geld verfallen. Da etwa der DAX als ein beliebter Basiswert für Zertifikate seit Jahresanfang über 20 Prozent an Wert eingebüßt hat, sind in vielen Fällen die Untergrenzen unterschritten worden, und die Zertifikate sind einfach verfallen. Wirklich sicher sind zur Zeit also höchstens Garantiezertifikate.


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(via Handelsblatt.com) Während ein neuerlicher Anstieg des Ölpreises die Börsenkurse am Ende der vergangenen Woche abermals ins Schwanken gebracht hat, stehen vermutlich auch auf dem Anleihemarkt harte Tage bevor. Eine informelle Umfrage des Handelsblattes ergab, dass Anleger fallende Renditen erwarten. Die Renditen zehnjähriger Anlagen liegen derzeit in den USA knapp unter vier Prozent, in Europa stehen sie mit 4,52 Prozent noch darüber. Die trüben Aussichten für die kommende Börsenwoche lassen keine Besserung der Situation erwarten. Am Freitag hatte der Dow Jones zeitweise fast 20  Prozent unter dem Höchstwert vom Oktober 2007 notiert.  Kursstützende Zinssenkungen sind hingegen nicht zu erwarten, da dieses Mittel in den vergangenen Monaten mehrmals ohne langfristigen Erfolg angewandt wurde. Kurzfristig rechnet man daher nicht mit einem stärkeren Anstieg der Renditen auf dem privaten Anleihemarkt. Stattdessen wird ein moderater Run auf Staatsanleihen erwartet, die etwas weniger vom freien Finanzmarkt abhängig sind. Passend dazu wird der Bund am kommenden Mittwoch zehnjährige Anleihen im Gesamtvolumen von sieben Milliarden Euro herausgeben. Der französische Staat wird ebenfalls immerhin 5,5 Mrd. Euro ausgeben. Italien ging diesen Weg bereits am Freitag mit einer Emission über 6 Mrd. Euro.Der Dow am letzten Freitag


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