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Archiv: Bankenwesen

Es gibt drei unterschiedliche Formen von Kreditkarten: die Debit-Card, Charge-Card und die Credit-Card. Ein Kreditkarten Vergleich lohnt sich auf jeden Fall. Bei der Credit-Card wird nach dem herkömmlichen Kreditkartenzahlungssystem verfahren und sie stellt aus diesem Grund in Deutschland die klassische Kreditkarte dar.

In Deutschland wird am häufigsten die Charge-Card verwendet, bei der man monatlich eine Auflistung der Umsätze erhält. Hier werden alle monatlichen Ausgaben summiert und in einer Summe vom Girokonto des Kreditkarteninhabers per Lastschriftverfahren in der Regel nach 30 Tagen abgebucht.

Die Periode zwischen Belastung des Kontos und Abbuchung beträgt höchstens 5 Wochen. Während dieser Periode fallen keine Zinsen an. Bei einer Credit-Card ist es möglich, den Betrag auch in Raten zu bezahlen. Debit-Cards funktionieren genauso wie EC-Karten, die Abbuchung eines Zahlungsbetrages erfolgt entweder direkt oder innerhalb weniger Tagen. In Deutschland basiert jede herkömmliche Kreditkarte auf einem revolving credit. Es wird monatlich nicht die volle Summe abgebucht, sondern entweder eine im voraus vereinbarte Rate oder ein prozentualer Anteil der Summe. Das Angebot von Revolving-Kreditkarten ist seit Mai 2009 nicht mehr auf Banken limitiert. Im Jahr 2008 kamen 5,2 % aller Umsätze im deutschen Einzelhandel aufgrund von Kreditkarten zu Stande. weiterlesen »


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Die Karstadt Quelle Versicherungen sind nach eigenen Angaben Deutschlands meistgewählter Direktversicherer. Rechtlich gesehen gehört das Unternehmen zur ERGO Versicherungsgruppe AG und ist damit nicht von der Insolvenz des ARCANDOR Konzerns und der Quelle-Krise betroffen.

Aufgrund der Folgen der Finanzkrise, welche Karstadt und Quelle betreffen, hat sich die Versicherung dazu entschlossen, die Karstadt Quelle Versicherungen in ERGO Direktversicherungen umzubennen.

Die Karstadt Quelle Versicherungen gehören zu den Allfinanzversicherungen. Dies bedeutet, dass sie eine sehr große Produktauswahl für ihre Konsumenten parat hält. Die Beratung erfolgt größtenteils online via Selbstinformation aus dem Internet. Dort können die angeworbenen Versicherungsprodukte auch abgeschlossen werden. Ebenso erhält man die Möglichkeit, auf die bei den Karstadt Quelle Versicherungen geführten Produkten, online zuzugreifen. Dies betrifft eine pauschale Vertragsauskunft aber auch etwaige Änderungswünsche. Des Weiteren steht das Service Center telefonisch zur Verfügung. Es ist ebenso möglich, den Service via e-Mail zu kontaktieren.

Im Falle einer Schadensmeldung kann diese auch online abgewickelt, beziehungsweise angezeigt werden.


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Schwarzer Freitag. So bezeichnet man Unglücksfreitage in der Wirtschaft. Denkwürdig war jener Freitag im Jahr 1745. Doch auch im 21. Jahrhundert erlebt die Wirtschaft noch schwarze Freitage.

London. 6. Dezember 1745. Der erste (wirtschaftliche) Schwarze Freitag. Charles Edward Stuart, Kronpräsident, kam nach Schottland, nachdem er schon bis Derby vordringen konnte. Die Bevölkerung war in Aufruhr. Panik vor einer  französischen Invasion und der möglichen Herrschaft der Stuarts führte zum Crash der Wirtschaft. Die Banken kollabierten.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts verbreitete sich der Begriff des Schwarzen Freitags. Das geschah im Zusammenhang mit der Industrialisierung des Pressewesens aber vor allem der Geldmärkte überhaupt. An einem Freitag im Mai 1866 kam es dann zum nächsten, sehr denkwürdigen, Schwarzen Freitag, als die Londoner Bank  Overend, Gurney and Co. Limited pleite ging.

Börsencrash©flickr by matze  ott

Ein angelsächsischer Usus findet weltweite Verbreitung

Im September 1869 wurde der Begriff des Schwarzen Freitags weltbekannt. Die Amerikaner steckten in einer nie da gewesen Finanzkrise. Hervorgerufen wurde dieser Schwarze Freitag von Goldspekulationen und entsprechenden Gegenlenkungsversuchen der Regierung.
Und auch auch im deutschsprachigen Raum kursiert er, der Schwarze Freitag. Hier prägte diesen Namen vor allem der Wiener Börsencrash vom Mai 1873 sowie die Einbrüche der Börse in Berlin 1927. Der wohl verbreitetste Schwarze Freitag scheint  jedoch der des 25.10.1929 zu sein. Der Tag an dem die amerikanische Börse zusammenbrach und eine Weltwirtschaftskrise nach sich zog.

Mittlerweile hat sich dieser Begriff auch schon auf andere Gebiete ausgedehnt, wie den Motorsport oder Fußball. Immer wenn etwas kollabiert oder sich sehr zum Schlechten wendet spricht man vom Schwarzen Freitag. Bleibt zu hoffen, dass die Börsen, Banken sowie das gesamte Finanzwesen in nächster Zeit von schwarzen Freitagen verschont bleibt.


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In der Presse ist ein internes Papier der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, aufgetaucht, das Zahlen über das vermeintlich tatsächliche Volumen der kritischen Papiere in den Depots der deutschen Banken enthält. Von 812 Milliarden Euro ist die Rede.

Die Zahlen klingen völlig irreal. Im Vorfeld der Diskussionen über die sogenannten Bad Banks, in denen jene kritischen Papiere ausgelagert werden sollen, war zwar schon von hundertern Milliarden Euro die Rede.

Commerzbank © flickr / icarus_shift

Aber dass der tatsächliche Betrag mit 812 Milliarden Euro beinahe an eine Billion grenzt, also einer Zahl mit zwölf Nullen, haben wohl nur Insider erwartet.

Genau dies scheint sich jedoch jetzt bestätigt zu haben.

Eine vertrauliche Aufstellung der Vermögenswerte deutscher Banken der BiFa hat den Weg zur „Süddeutschen Zeitung“ gefunden.

Und wie die Zeitung berichtete wird das Volumen der von der Finanzkrise betroffenen Anlagen und Kredite auf sage und schreibe 812 Milliarden Euro beziffert. weiterlesen »


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Offenbar gibt es demnächst eine Sonderlösung für den isländischen Sicherungsfonds. Nach zum Teil irritierenden Meldungen in den letzten Tagen sollen nun tausende deutsche Anleger ihre Einlage zurück erhalten.

Dies meldete die ARD am 11. Februar 2009. Im Fall der isländischen Kaupthing Bank ist gemeinsam mit den Niederlanden und Großbritannien eine Lösung gefunden worden, eröffnete  zumindest der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück dem “Tagesspiegel am Sonntag”

Kaupthing Logo © Wikipedia / Kaupthing

Island war eines der größten Opfer der Finanzkrise und war praktisch völlig Pleite. Bei der isländischen Bank hatten ca 30.000 deutsche Anleger insgesamt 308 Millionen Euro in Sicherungsfonds investiert. Nach dem Zusammenbruch der Bank galt dieses Geld als praktisch verloren.

Nun gewährt die Bundesrepublik dem isländischen Einlagensicherungsfonds einen entsprechenden Kredit, der die Rückzahlung  der Anlagen ermöglichen soll.

Kurzfristig scheint dies eine Lösung zu sein, auch wenn es sicherlich geraume Zeit dauern wird, bis die Rückzahlung anläuft. Wie lange es dauern wird, bis der Kredit zurück gezahlt werden kann, ist noch völlig unklar.

Bis dahin läuft wohl mal wieder alles über unsere Steuergelder, was derzeit in das Bankenwesen gepumpt wird.


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Die Auswirkungen der Bankenkrise sind beachtlich und reichen sogar bis ins entlegene Bayern. Ja, sogar bis in die bayrische Partei CSU.

Die bayrische Landesbank - eine Bank des öffentlichen Rechts - hat in der Zwischenzeit arge Probleme bekommen. Mit der Insolvenz der US-Bank Lehman Brothers sind einige Banken in eine Schieflage geraten, darunter auch die Bayern LB.

Von den drei Landesbanken LBBW und HSH Nordbank trifft es die bayrische Landesbank am heftigsten. Zusammen verbuchen diese Banken ein Minus von 1,4 Milliarden Euro.

Münchner Löwe © Flickr /rileyroxx
Sanierungsbedürftig ist dieser bayrische Löwe, wie die bayrische Landesbank

Dabei gehörte die Bayern LB bis letztes Jahr zu den Top-Banken in Deutschland. 2006 gehörte sie sogar zu den TopTen in Deutschland und verbuchte eine Bilanz von 353 Milliarden Euro. Damit gehörte sie nach der Landesbank Baden Würtemberg zu den größten Landesbanken der Bundesrepublik. Das ist wohl Teil der Rezession, die auch hierzulande schon lange eingetreten ist.

Inzwischen hat CSU Partei-Chef Erwin Huber Fehler im Zusammenhang mit der Bank eingeräumt und hat seinen Rückzug angekündigt. Die Bayern LB stand schon lange in der Kritik, zuviel Einfluss der Partei zuzulassen. 1983 war sie es, die unter Franz-Josef Strauß, eine Milliardensumme an die DDR vergab, wofür der Bund bürgen musste.

Darüberhinaus gab es unter Edmund Stoiber Gelder für Leo Kirch, dessen Unternehmen damals von keiner Bank Kredite bekam. Doch vor seinem offiziellen Bankrott bekam er Kredite von der bayrischen Landesbank. Damals standen Persönlichkeiten wie Helmut Kohl und Theo Waigel auf der Gehaltsliste des Kirch-Media Konzerns.

Ich denke auch hier werden sich noch einige Vorfälle zu Tage gefördert, nachdem die CSU nun nicht mehr die absolute Macht in Bayern hat. So war es auch seiner Zeit in Baden-Würtemberg.


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Jetzt ist es bekannt: die Allianz hat Teile der Dresdner Bank an die Commerzbank für 9,8 Milliarden verkauft.  Innerhalb absehbarer Zeit sollen auch die restlichen Anteile an der 136 Jahre alten Bank von der Commerzbank gekauft werden.

Dresdner Bank wird aufgelöst © Flickr /loop_ohDer Stellenabbau war abzusehen, so verlautbarte dies auch der Commerzbank - Chef Martin Blessing. Gegenüber der „Bild-Zeitung“ sagte er: „Ja, wir werden am Ende des Zusammengehens den einheitlichen Namen Commerzbank haben. Das wird aber bestimmt noch zwei Jahre dauern, bis Filialnetz, Technik und Verwaltung zusammengelegt sind.”
Allerdings soll der Abbau so sozialverträglich wie möglich vorgenommen werden. Die Arbeitnehmer sind verunsichert. Sie glauben, dass der Abbau hauptsächlich bei der Dresdner Bank vorgenommen wird. Dies hat sich auch im Vorstand gezeigt, hier ist nur ein Vorstand der Dresdner Bank übernommen worden.
Die Idee von Blessing ist, die beiden Banken zusammenzulegen und überflüssige Filialen ersatzlos zu streichen. Für die Kunden, so der Vorstandvorsitzende, werde sich nichts ändern.
Die Börse hat allerdings schon reagiert. Die Aktie der Commerzbank verlor im Vergleich zum Vortag um 8,96% an Wert. Damit ist der Preis der Aktie auf 17,82 € gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Aktienwert um mehr als 30%.


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Banken müssen problematische Kommunalanleihen in den USA zurückkaufen: Milliardenschwerer Schaden

citibankBei ARS-Bonds handelt es sich meist um Firmen- kommunale Anleihen. Für den Anleger besteht die Besonderheit darin, dass die Zinsen während periodisch stattfindender Auktionen festgelegt werden. Bei diesen Auktionen wird die Nachfrage nach den Papieren festgestellt und dann die Zinsrate danach ausgerichtet. Diese Auktionen sind auch eine Möglichkeit, die Papiere wieder loszuwerden. weiterlesen »


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Zeitweise bis zu sechs Prozent Verlust
Am zwanzigsten Jahrestag des deutschen Aktienindexes blieb die Stimmung in Frankfurt verhalten. Am Ende schloss der DAX mit 1,6 Prozentpunkten im Minus. Vor allem Finanzdienstleister waren von starken Verlusten betroffen. Das Papier der Deutschen Bank verlor nahezu sechs Prozent und stand bei Handelsschluss auf dem tiefsten Stand seit fast fünf Jahren (ntv). Ende 2003 war es dem Bankhaus ähnlich schlecht gegangen.

Deutsche BankEin positiver Einfluss auf den Aktienmarkt war der Anstieg des US-amerikanischen Konjunkturindexes ISM. Trotzdem schloss auch der Dow Jones im Minus, ebenso wie der FTSE 100 aus London und der CAC 40 aus Paris. Gründe für die fortgesetzt schlechte Stimmung an den Märkten sind etwa die Furcht vor einer weiter steigenden Inflation, die die Europäische Notenbank zu Zinssteigerungen bringen könnte. Nach Informationen der Financial Times Deutschland führt dies momentan dazu, dass viele Anleger ihre Assets vom Aktien- an den Währungsmarkt umschichten.

Auch eine andere Bank steckt in Schwierigkeiten: Die seit Beginn der Kreditkrise dauergebeutelte Schweizer UBS wird möglicherweise von den Finanzbehörden der USA gezwungen, geheime Kundendaten herauszugeben. Hintergrund ist die Aussage eines geständigen amerikanischen Steuerhinterziehers, derzufolge die Bank einige Kunden gezielt dabei unterstützt haben soll, Geld über Scheinfirmen am Fiskus vorbei außer Landes zu schaffen. Das Papier der UBS reagierte auf diese Nachrichten empfindlich und stürzte in Frankfurt von 13,15 auf 12,50 Zähler ab.


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Mehrere Agenturen meldeten am Dienstagabend übereinstimmend, dass  die Postbank in den nächsten Tagen den offiziellen Verkaufsprozess einleiten und dazu den wichtigsten Interessenten Einblick in Firmendaten geben wolle.

Bereits Ende Mai waren Gerüchte laut geworden, die Allianz und die Commerzbank wollten der Post ein Angebot für einen deutschen “Dreierbund” vorlegen. Bislang steht das Unternehmen aber noch gar nicht offiziell zum Verkauf.  Seit 2004 gibt es von der Konzernspitze und den Eigentümern (auch der Bund hält große Anteile) lediglich Absichtsbekundungen, die Postbank abzustoßen. Die offizielle Position der Unternehmensführung ist bis jetzt, dass ein Verkauf lediglich eine Option unter vielen darstellt. weiterlesen »


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