Börseninformationen

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Archiv: Branchen und Märkte

Rosige Zeiten herrschen derzeit für die Chipbranche an der Börse. Während noch vor einem Jahr das Geschäfte mit Prozessoren, Speicherchips & Co als hochriskant galt, hat sich die Lage weitgehend stabilisiert, die Umsatz-Prognosen der grossen Hersteller wie Texas Instruments, Intel, ASML oder Infineon wurden für das laufende und das kommende Quartal deutlich angehoben.

Rosige Zeiten für die Chipbranche an der Börse ©flickr by MikeLove

Die Aktien der Chiphersteller stiegen in den vergangenen Monaten beträchtlich, beim Branchenführer Intel um etwa 25 Prozent, beim Konkurrenten Texas Instruments (TI) sogar um 44 Prozent. Anleger, die sich vor einem halben Jahr getraut hatten, Aktien von der deutschen Infineon zu erwerben, was aufgrund einer drohenden Insolvenz als extrem riskant galt, konnten sich sogar über die sagenhafte Steigerung um 700 Prozent freuen.

Hintergrund für die Umsatzsteigerungen der Chiphersteller

Gründe für die sich derzeit stabilisierende Chipbranche gibt es einige. So glauben Experten, dass weiterlesen »


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Die Tokioter Börse

Autor: Marcel
abgelegt in: Branchen und Märkte

Die Tokioter Börse ist eine Wertpapierbörse im Tokioter Stadtbezirk Chūō und damit die größte ihrer Art in  Japan und Ostasien. 

Gegründet wurde die Tokio Börse im Mai 1978 und 1943 schloss sie sich mit anderen kleinen Börsen des Landes zur einzigen Börse Japans zusammen. Heute werden an der Tokioter Börse über 2200 japanische und 31 ausländische Unternehmen gehandelt.

Die Börse in Tokio

Der Börsenindex Tokioter Börse ist der Nikkei 225, der heutzutage in der Version mit 225 Werten zum Standard gehört.Börse Tokio © Wikipedia

Initiiert wird die Tokioter Börse von der japanischen Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai Shimbun“. Sie erscheint, ebenfalls wie die anderen großen Tageszeitungen, mit einer Morgen- und einer Abendausgabe. Ihr Schwerpunkt liegt auf Wirtschafts- und Börsennachrichten und kann mittlerweile eine Auflage von rund 3 Millionen verzeichnen.

Nach den Jahren der Stagnation nach dem Ende der Bubble Economy 1990 wurde der weitreichende TOPIX (Tokyo Price Index) mit 1645 Werten ungleich aussagekräftiger, da der damalige Nikkei 300 zu einem großen Teil Aktien von Firmen notierte.

So wurden Aktien von anderen Holdings hauptsächlich zu strategischen Beteiligungszwecken, statt zu Anlagezwecken gehortet und sind somit praktisch nicht am Markt verfügbar.

Die Bubble Economy (1985-1986) war so prägend, so das der TOPIX in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts nicht über die Werte der Anfangszeit hinaus kam und verharrte, abgesehen vom Hoch Ende der 80er Jahre, auf etwa dem gleichen Niveau. Heute hat sich TOPIX erholt und fährt durchweg gute Kursgewinne ein.

Was sich sonst auf dem Börsenmarkt regt, wer absteigt und wer aufsteigt,  kann man stets aktuell im Online-Magazin des Handelblatts nachlesen.


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Der Konzern Arcandor ist von der Krise nicht verschont geblieben. Der Konkurrent Metro schlug nun vor, die Kaufhäuser der Karstadt-Kette Arcandor abzunehmen.

121 Kaufhäuser von Karstadt stehen zur Diskussion. Die Metro AG hat vor, sie mit ihren Galeria Kaufhof Häusern zusammen in eine Kette zu verwandeln. Daraus ergäben sich 247 Kaufhäuser, die in einer neugegründeten Deutschen Warenhaus AG ihren neuen Platz fänden, würden die Unternehmen sich miteinander verbinden.

Eine Übernahme durch die Metro AG könnte Arcandor retten

Der Unternehmensleiter der Metro AG Dr. Eckhard Cordes will sich mit dem Arcandor-Vorstandsvorsitzenden Karl-Gerhard Eick treffen, um die Möglichkeiten abzuwiegen. Die Übernahme von Karstadt wäre vermutlich mit Stellenabbau und der Schließungen einiger Standorte verbunden. Der Konzern wäre aber vermutlich dadurch nicht auf Gelder vom Staat angewiesen, um aus der wirtschaftlichen Misere zu kommen.

Karstadt Übernahme © Flickr/loop_oh

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Bis 2006 stand der Handel mit Derivaten in voller Blüte, das Wachstum des Derivatenmarkts war ungebrochen. Doch die Finanzmarktkrise bot dem Wachstum Einhalt.

Börse © flickr / rednuht

Verträge über Derivate garantieren das Recht, zu einem fixen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Derivate sind Finanzinstrumente, deren Preise sich nach den Preiserwartungen oder Kursschwankungen eines Basiswertes, in der Regel einer Aktie, einer Anleihe, Währung oder Index richten. Sie lassen sich als Absicherung gegen Wertverluste als auch zur Spekulation auf Kursgewinne der Bezugsgröße nutzen.

Derivate bergen hohe Risiken

Als die Derivate Mitte der achziger Jahre eingeführt wurden, wurde sich zunächst auf einfache Marktrisiken wie Aktien- oder Rohstoffepreise bezogen. Dieses System wurde schließlich auf Wechselkurs- und Kreditrisiken ausgeweitet. Heute gibt es auch nicht-ökonomische Faktoren, wie das Wetter, die als Basiswerte fungieren können. Derivate können als Festgeschäfte (Futures), Optionsgeschäfte oder Finanzswaps vollzogen werden. weiterlesen »


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Der Modegigant Gerry Weber macht weiter zweistelligen Gewinn. Im Gegensatz zu anderen Textil-Unternehmen steigt der Gewinn und damit auch die Aktie.

Gerry Weber ist ein Unternehmen, dass keine Kindermoden Marken oder Herrenmode anbietet. Hier gibt es ausschließlich Mode für die reifere Frau.

Mit einem Rekordgewinn endete für Gerry Weber das vergangene Jahr. Mit einem Umsatz von 570 Millionen Euro legte das Unternehmen einen Gewinn von 62,7 Millionen Euro vor. Das ist ein Plus von 21 Prozent, was 10 Prozent mehr das die Ebit-Marge der Firma ist.

Gerry Weber Logo © Wikipedia.de

Die Erklärung, so der Vorstandsvorsitzender Weber, liegt im Outsourcing. Die Produktion hat die Firma nach Osteuropa und China verlagert. Dort sind die Lohnkosten derart minimal, dass man die Gewinne locker erhöhen konnte. So sollen davon auch die Aktionäre des Unternehmens an den Kursgewinnen teilhaben.

50 Prozent mehr an Dividenden soll ausgeschüttet werden. Damit steigert sich die Dividende auf 75 Cent pro Aktie.

Dieses Konzept will Gerry Weber beibehalten und auch künftig im zweistelligen Bereich wachsen. Derart ist für dieses Jahr ein Umsatz von 640 Millionen Euro geplant. In der Ebit-Marge sollen sich zwölf Prozent Wachstum tummeln.

Dieses Konzept soll auch mit mehr eigenen Läden durchgesetzt werden. Aber auch die Partnerschaften mit anderen Modehäusern soll beibehalten werden. Geplant sind 100 neue Gerry Weber-Geschäfte, die in den kommenden drei Jahren eröffnet werden sollen. Aber auch hier wird sich Gerry Weber treu bleiben und vermutlich keine Waren anbieten, wie man sie aus Familienmagazinen kennt.

Die Börse hat dies aber verfolgt und belohnt die Aktie, welche trotz der allgemeinen Negativ-Tendenz auf 18,11 Euro zulegen.


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Autowerte an der Börse

Autor: Felix
abgelegt in: Branchen und Märkte

Die Welle der Finanzkrise ist schon weit über die Automobilbranche hinweggebrochen und hat bereits die Zulieferer dieser Branche erreicht. Diese wollen jetzt ebenfalls Geld vom Staat. Dafür hat die USA den drei großen Konzernen nun Hilfe zugesagt.

BMW-Logo © Flickr / tanakawhoGestern waren die Aktien von Automobilherstellern im DAX schon angewachsen und zudem kam heraus, dass die US-Regierung die Autohersteller: Chrysler, GM und Ford finanziell stützten will - zumindest die prinzipielle Zusage ist bekannt geworden.

Ein anderer Grund für das steigende Vertrauen in Autowerte ist eine Studie von JPMorgan, die eine positive Bewertung der Branche zulässt. Diese Studie sieht vor allem bei BMW und Daimler positive Entwicklung. So soll die Benz-Aktie auf 30 Euro steigen.

Das lässt auch auf den Stellenmarkt bzw. bei den Stellenangeboten wieder die Hoffnung steigen. Wird die angeordnete Kurzarbeit und Weihnachtspause wieder zurück genommen? Denn auch die VW-Aktie stieg im Fahrstuhleffekt der Automobilindustrie mit auf.

In diesem Zuge könnten doch auch die Jobs bei Porsche gesichert werden - das aber ist nur eine der Sorgen, die die Manager der Chefetagen in diesen Tagen umtreibt.

Zumal die Kreditkrise inzwischen schon weitere Kreise gezogen hat und einige Zulieferer sich bereits bei der Bundesregierung um Kredite bewerben.


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Wer sich Anfang oder in der Mitte des Jahres Aktien des Bezahl-TV-Senders Premiere gekauft hatte, hat viel Geld verloren. Seit Oktober ist die Aktie im Abwind.

Premiere ist eine Aktiengesellschaft, deren Branche das TV-Abo-Geschäft in Deutschland und Österreich ist. Man sagt auch Bezahl-Fernsehen. Sie bieten werbefreies TV für neueste Filme und bieten oftmals exklusiv Sportevents an. Aber auch Erotik steht bei Premiere auf dem Programm.

Premiere Logo © Flickr /ReclaBox
Analysten sehen einen Aufwärtstrend

Im Oktober stürzte die Aktie plötzlich ab. Seit dem versucht sich die AG wieder nach oben zu gelangen. Bisher jedoch mit wenig Erfolg. Seit dem 1. Dezember gab es aber ein positive Prognose durch die Analyse von JP Morgan. Aus dieser Analyse geht hervor, dass die Rechte an der Übertragung der Fußball-Bundesliga ein hervorragendes Geschäft für Premiere sein wird. Es werden also Kursgewinne erwartet.

Für 225 Millioinen Euro hatte Premiere den Zuschlag erhalten. Dies ist einer der Gründe warum Premiere für die kommenden Monate besser eingestuft wird.

Das Kursziel wurde auf 6,25 Euro eingeplant. Heute steht die Aktie bei 4,14 - was einen Verlust um 0,72 Prozent zum Vortag darstellt. Es bleibt aber ein riskantes Anlagemodell.


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(via Frankfurter Allgemeine Zeitung) Platin ist nach Rhodium das wertvollste Edelmetall und kostet Schnitt rund doppelt so viel wie Gold. Aus diesem Grunde werden an den Finanzmärkten auch Platinmünzen, beispielsweise die Platinum Canadian Maple Leaf , der American Platinum Eagle oder der russische Platinrubel, gehandelt (wikipedia).

Platinring

Neben der Verwendung als stabilisierendes Element bei Goldschmuck findet es in so unterschiedlichen Geräten wie Herzschrittmachern Laserdruckern, Bunsenbrennern oder Schmelztigeln Verwendung. Anders als beim Gold gibt es hier für diesen Rohstoff also eine „natürliche“ Nachfrage. Man könnte also meinen, der hohe Preis sei nach wie vor gerechtfertigt. weiterlesen »


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Nach Daimler und GM nun auch BMW mit Gewinneinbrüchen

bmw(faz.net) BMW hält nach Aussagen eines Konzernsprechers einen deutlich schwächeren Umsatz als noch im letzten Jahr für möglich. Am heutigen Freitag gab ein Konzernsprecher bekannt, das bisherige Umsatzziel von 3,8 Milliarden Euro Vorsteuergewinn werde aufgegeben, stattdessen peile man eine Umsatzrendite von mindestens vier Mill. Euro an. weiterlesen »


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Spekulationen u.a. über Fusionen von Condor, Tuifly und Germanwings

(via Handelsblatt) Der deutsch-britische Reiseunternehmer möchte sich von der ehemaligen Lufthansa-Tochter Condor trennen. Seit einiger Zeit waren Verhandlungen mit Air Berlin im Gange, die jedoch am Freitag scheiterten.

germanwings

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