Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Archiv: Branchen und Märkte

(via Frankfurter Allgemeine Zeitung) Platin ist nach Rhodium das wertvollste Edelmetall und kostet Schnitt rund doppelt so viel wie Gold. Aus diesem Grunde werden an den Finanzmärkten auch Platinmünzen, beispielsweise die Platinum Canadian Maple Leaf , der American Platinum Eagle oder der russische Platinrubel, gehandelt (wikipedia).

Platinring

Neben der Verwendung als stabilisierendes Element bei Goldschmuck findet es in so unterschiedlichen Geräten wie Herzschrittmachern Laserdruckern, Bunsenbrennern oder Schmelztigeln Verwendung. Anders als beim Gold gibt es hier für diesen Rohstoff also eine „natürliche“ Nachfrage. Man könnte also meinen, der hohe Preis sei nach wie vor gerechtfertigt. weiterlesen »


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Nach Daimler und GM nun auch BMW mit Gewinneinbrüchen

bmw(faz.net) BMW hält nach Aussagen eines Konzernsprechers einen deutlich schwächeren Umsatz als noch im letzten Jahr für möglich. Am heutigen Freitag gab ein Konzernsprecher bekannt, das bisherige Umsatzziel von 3,8 Milliarden Euro Vorsteuergewinn werde aufgegeben, stattdessen peile man eine Umsatzrendite von mindestens vier Mill. Euro an. weiterlesen »


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Spekulationen u.a. über Fusionen von Condor, Tuifly und Germanwings

(via Handelsblatt) Der deutsch-britische Reiseunternehmer möchte sich von der ehemaligen Lufthansa-Tochter Condor trennen. Seit einiger Zeit waren Verhandlungen mit Air Berlin im Gange, die jedoch am Freitag scheiterten.

germanwings

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Zertifikaten und Aktien aus der Branche könnte eine große Zukunft

(via welt.de, ntv.de) Der gerade zu Ende gegangene G8-Gipfel in Japan hat es gezeigt: Auf der Suche nach einer kostengünstigen und schnell verfügbaren Strategie zum Umgang mit dem Klimawandel sind die Regierungen nicht nu der großen Industrienationen bei der Kernkraft fündig geworden. Da sogar in Deutschland der viel besprochene Ausstieg aus dem Ausstieg möglich scheint, liegt es nahe, nach den Spekulationsmöglichkeiten rund um diese Form der Energiegewinnung zu fragen. weiterlesen »


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Regionaler Stromkonzern EWE zu einem Viertel übernommen.

kühlturm eines kraftwerkes (flickr.com)Der im niedersächsichen Oldenburg ansässige und vor allem in der umliegenden Region tätige Stromversorger ist mit einem Umsatz von 4,7 Mrd. Euro der fünftgrößte in Deutschland. Entsprechend hoch war auch das Interesse an der Übernahme der Aktienpaketes: Sogar Gaz de France hat mitgeboten. Am Ende bekam EnBW den Zuschlag und leistet sich damit die volumenmäßig größte (Teil-) Übernahme eines anderen Stromunternehmens, seit Eon 2004 Ruhrgas schluckte (handelsblatt).

Das der Takeover Sinn macht, zeigt schon ein Blick auf die Landkarte: Die Geschäftsbereiche berühren sich kaum, daher dürfte auch das Bundeskartellamt dem Deal zustimmen. Das Unternehmen, dass zu 45% den oberschwäbischen Elektrizitätswerken gehört, wächst damit eindeutig über seine regionalen Grenzen hinaus. weiterlesen »


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Betriebssystemhersteller Symbian zu 100 Prozent übernommen.

Im Geschäftsfeld der internetfähigen Handys bahnt sich ein „Krieg der Kartelle“ an, wie man ihn etwa beim Nachfolger der DVD (Blu-Ray) erlebt hat. Während Google das Handy-Betriebssystem Android propagiert, will Nokia nun durch die Übernahme von Symbian in diesem Bereich gegenhalten. Dabei wird dem finnischen Konzern zu Gute kommen, das er weltweit auf dem Handymarkt einen Anteil von vierzig Prozent hält. Um auch bei Smartphones (das sind Handys mit erweitertem Funktionsumfang) mithalten und etwa Apple mit seinem iPhone Paroli bieten zu können, hat Nokia nun zusammen mit Sony-Ericsson, Motorola, LG und anderen eine Stiftung ins Leben gerufen, die die Verbreitung von Symbian fördern soll.
Noch stellt sich aber die Frage, ob das mobile Internet tatsächlich zum „next big thing“ avanciert. Denn bislang werden die Services von den Nutzern kaum angenommen. Das Beratungsunternehmen Accenture veröffentlichte zu diesem Thema jüngst eine Studie. “Mobile Web Watch 2008″ ergab, dass von 26 Millionen Besitzern internetfähiger Smartphones nur 3 Millionen diese Funktionalität auch tatsächlich regelmäßig in Anspruch nehmen. Die Macher der Studie begründen dies damit, das die im Internet angebotenen Dienstleistungen noch nicht auf die mobile Nutzung eingestellt seien. Zudem werden die Kunden nach wie vor durch zu hohe Kosten für den Datentransfer aufs Handy abgeschreckt (presseportal.de).
Nokia-Aktie in den letzten 3 Monaten.Was der Aufkauf von Symbian für die Gewinnentwicklung des finnischen Unternehmens auf kurze Sicht bringen wird, steht also noch in den Sternen. Momentan sieht es eigentlich nicht so rosig aus. Denn auf dem US-amerikanischen Markt, traditionell eine Achilles-Ferse von Nokia, wird eine verminderte Steigerung des GEwinns von nur noch 10,1 Prozent erwartet (Piper Jaffray, aktiencheck.de).  Auch auf dem Weltmarkt insgesamt zeigen sich Sättigungserscheinungen, so dass der Absatz in der nächsten Zeit stagnieren könnte. Die Kursentwicklung der Nokia-Aktie in den letzten Wochen war entsprechend dürftig.


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Die Biotechnologie, ein wichtiger Teil der einstigen New Economy, war zuletzt von starken Kurseinbrüchen betroffen. Ein Grund ist häufig, dass sich die Marktreife neuer Produkte in dieser sehr jungen Branche auf Grund von medizinischen oder technischen Problemen in vielen Fällen als nicht gegeben herausstellen. Dabei handelt es sich hier eindeutig um eine Zukunftsbranche: Anwendungen wie Gen-Therapien, die Verarbeitung von Biokraftstoffen oder die Züchtung von künstlichen Geweben werden in Zukunft eine große Große Nachfrage erfahren.
Morphosys Einer der größeren Vertreter der Branche in Deutschland ist die bei München angesiedelte MorphoSys AG. Das am TecDax gelistete Unternehmen stellt synthetische Antikörper her. Fast alle Aktien finden sich in Streubesitz, jedoch hat der Pharmahersteller Novarts im Rahmen einer Kooperation ein kleineres Aktienpaket erworben. Seit 2004 arbeitet das Unternehmen profitabel (Wikipedia). In den ersten Monaten dieses Jahres hat die MorphoSys mit einem unglaublichen Gewinn von 181 Prozent (vor Steuern und Zinsen) auf sich aufmerksam gemacht. Die Aktie ist bereits vorher schon hoch bewertet gewesen und verlor im Februar sogar etwas an Wert. Die jüngeren Analystenmeldungen sind jedoch durchweg euphorisch. So erwaret die WestLB eine weiterhin positive Kursentwicklung und gibt ein Kursziel der momentan auf 42 Euro stehenden Aktien von 59 Euro aus (handelsblatt). Die MIDAS Research geht sogar noch weiter und sieht das Papier mittelfristig bei 78 Euro (wallstreet-online.de). In den nächsten Monaten wird MorphoSys Informationen über Neuentwiclungen bekannt geben. Diese Nachrichten könnten den weiteren Kursverlauf der Aktie bestimmen.
Ein weiterer Tipp für Anleger ist die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech. Wer hier sein Geld anlegt, wird vor den starken Wertschwankungen der einzelnen Biotech-Firmen geschützt, profitiert aber dafür vom hohen Wachstumspotential der gesamten Branche.


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Crédit Suisse stellt neuen “Global Frontier Markets Index” vor.

Lange Zeit boten die fünf größten aufstrebenden Industrienationen der Erde, Brasilien, Russland, Indien und China (genannt BRIC-Staaten) auf Grund ihrer hohen BIP-Wachstumsraten sehr hohe Renditen für Anleger. Der am vergangenen Montag neu herausgegebene „Global Frontier Markets Index“ des Schweizer Finanzinstituts Crédit Suisse warf jedoch Zweifel auf, ob dies noch immer so ist. Eine Klassifikation der BRIC-Staaten als Schwellenländer ist demnach in diesen Fällen nur noch eingeschränkt sinnvoll. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung haben sich in diesen Ländern auch die Defizite der nationalen Haushalte stark vermindert. Diese Entwicklungen führten dazu, dass die BRIC-Länder für Investoren und Anleger im Laufe der Zeit immer attraktiver wurden. Der Report vermerkt insbesondere für die letzten fünf Jahre eine große Zunahme von Auslandsinvestitionen in diesen Ländern. Bis dahin waren Wertpapiere und andere Anlagemöglichkeiten von dort tendenziell unterbewertet gewesen; einem Anteil von nur 4% an der weltweiten Marktkapitalisierung entsprach ein wesentlich größerer Anteil am globalen Bruttosozialprodukt. Nachdem der Kapitalanteil nun auf 14% gestiegen ist, sei diese Unterbewertung im Wesentlichen ausgeglichen, so der GFMI.
Die Flagge von Botswana Welche Alternativen bieten sich für Anleger angesichts dieser Veränderungen? Die Antworten, welche der Index gibt, erscheinen ein wenig überraschend. Als neue renditenträchtige Emerging Markets werden Länder wie Kasachstan, Vietnam, Botswana, Peru, Kolumbien, Panama oder Ukraine genannt (NZZ). Nicht von ungefähr handelt es sich hierbei um Namen ohne große Bedeutung in der Finanzwelt. Die Crédit Suisse empfiehlt Anlagen in diesen Ländern gewissermaßen als „Geheimtipp“; neben positiven Aussichten in Bezug auf die sozioökonomische Entwicklung spricht vor allem die niedrige Bewertung von Anlagen aus diesen Ländern auf dem Aktienmarkt dafür. Natürlich ist aber auch keineswegs gesagt, dass diese Bewertungen falsch sind und sich diese Länder tatsächlich weiterhin positiv entwickeln werden.
Risikoreich sind freilich auch Anlagen in den „entwickelten“ Ländern. Gerade die Kreditkrise hat gezeigt, wie sehr die geschäftlichen Verflechtungen durch Investitionen und Firmenbeteiligungen zu einer gewissen Instabilität und Interdependenz dieser nationalen Märkte führen. Banken aus Botswana dürften hingegen in recht geringem Maße auf dem amerikanischen Immobilienmarkt spekulieren (via Crédit Suisse, press release).


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Wie der „Daily Telegraph“ berichtet, hat der Fonds im vergangenen Jahr vierzig Prozent Rendite erwirtschaftet. 

Der Begriff „Hedge Fonds“ ist in Deutschland zu einem Synonym für aggressive Investoren geworden, die Unternehmen in aufkaufen, um sie  nach kurzer Zeit wieder abzustoßen. Tatsächlich ist auch TCI für eine aggressive Vorgehensweise bekannt. Der Fonds versucht Wertsteigerungen seiner Investitionsobjekte durch radikale Umstrukturierungen ihrer Unternehmensstruktur zu erreichen. Nach Informationen der in London erscheinenden Tageszeitung war diese Strategie im vergangenen Jahr offensichtlich erfolgreich. Beispielsweise zwang TCI 2007 die niederländische Bank ABN Amro, dem Aufkauf durch ein Konsortium zuzustimmen. Im Zuge der Übernahme konnte die Bank einen Kursgewinn von fast fünfzig Prozent verbuchen, was zum guten Ergebnis des Fonds sicher einiges beitrug. Auch eine Beteiligung an der in 2007 enorm erfolgreichen Deutschen Börse trug zu dem Erfolg bei. Auch deren Unternehmenspolitik bestimmte TCI maßgeblich: Als die Börse 2005 die Londoner Stock Exchange aufkaufen wollte, verhinderte CEO Chris Hohn dies und sorgte schließlich für die Entlassung des Chefs Werner Seifert.

Der englische Fonds empfiehlt sich Anlegern also als Anlageoption mit enormen Renditemöglichkeiten, was auch die ebenfalls guten Ergebnisse der Jahre 2004 und 2005 unterstreichen. Ob dies momentan für Hedge-Fonds im Allgemeinen gilt, ist eine andere Frage: Zwar berichtet der Telegraph auch für den Fonds Alebris von einem Kursgewinn von sogar 53 Prozent. Jedoch bemerkt die Zeitung, dass auch dieser Investor zum „Einflussbereich“ von TCI-Chef Chris Hohn gehöre. Vielleicht handelt es sich bei diesen Erfolgsgeschichten also lediglich um den persönlichen Erfolg eines Fonds-Managers. Wer dies als Leitlinie für sein Investment nehmen möchte, sei auch auf Parvus Asset Management und KDA Capital verwiesen: Der Daily Telegraph sieht auch bei diesen beiden Fonds einen starken Einfluss von Chris Hohn.


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Nach einem fulminanten Jahr ist der Bedarf in Deutschland nach einer Studie des Branchenverbandes VDMA vorerst gedeckt.

Bereits im Oktober hatte der Verband ein Jahreswachstum von ca. elf Prozent prognostiziert. Dies entspricht nach einer Rechnung der Financial Times Deutschland einem Umsatzvolumen von 181 Milliarden Euro. Zuletzt hatte die Branche im Jahr 1969 ein zweistelliges Umsatzplus verzeichnen können. Die Branche verzeichnete damit bereits das fünfte Jahr in Folge einen Umsatzrekord. Wichtigster Motor für diese positive Entwicklung ist nach Aussagen der VDMA vor allem der Export in aufstrebende Wirtschaftsnationen wie Indien und China. Vor allem großindustrielle Anlagen wie Hüttenwerke und Baustoffunternehmen seien Kunden der deutschen Hersteller. Eindringlich hatte der Verband gefordert, den Zuzug ausländischer Fachkräfte in einem stärkeren Maße zu ermöglichen, nachdem ein zusätzlicher Bedarf von ca. 40.000 Personen geschätzt worden war. weiterlesen »


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