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Archiv: Branchen und Märkte

Wie der „Daily Telegraph“ berichtet, hat der Fonds im vergangenen Jahr vierzig Prozent Rendite erwirtschaftet. 

Der Begriff „Hedge Fonds“ ist in Deutschland zu einem Synonym für aggressive Investoren geworden, die Unternehmen in aufkaufen, um sie  nach kurzer Zeit wieder abzustoßen. Tatsächlich ist auch TCI für eine aggressive Vorgehensweise bekannt. Der Fonds versucht Wertsteigerungen seiner Investitionsobjekte durch radikale Umstrukturierungen ihrer Unternehmensstruktur zu erreichen. Nach Informationen der in London erscheinenden Tageszeitung war diese Strategie im vergangenen Jahr offensichtlich erfolgreich. Beispielsweise zwang TCI 2007 die niederländische Bank ABN Amro, dem Aufkauf durch ein Konsortium zuzustimmen. Im Zuge der Übernahme konnte die Bank einen Kursgewinn von fast fünfzig Prozent verbuchen, was zum guten Ergebnis des Fonds sicher einiges beitrug. Auch eine Beteiligung an der in 2007 enorm erfolgreichen Deutschen Börse trug zu dem Erfolg bei. Auch deren Unternehmenspolitik bestimmte TCI maßgeblich: Als die Börse 2005 die Londoner Stock Exchange aufkaufen wollte, verhinderte CEO Chris Hohn dies und sorgte schließlich für die Entlassung des Chefs Werner Seifert.

Der englische Fonds empfiehlt sich Anlegern also als Anlageoption mit enormen Renditemöglichkeiten, was auch die ebenfalls guten Ergebnisse der Jahre 2004 und 2005 unterstreichen. Ob dies momentan für Hedge-Fonds im Allgemeinen gilt, ist eine andere Frage: Zwar berichtet der Telegraph auch für den Fonds Alebris von einem Kursgewinn von sogar 53 Prozent. Jedoch bemerkt die Zeitung, dass auch dieser Investor zum „Einflussbereich“ von TCI-Chef Chris Hohn gehöre. Vielleicht handelt es sich bei diesen Erfolgsgeschichten also lediglich um den persönlichen Erfolg eines Fonds-Managers. Wer dies als Leitlinie für sein Investment nehmen möchte, sei auch auf Parvus Asset Management und KDA Capital verwiesen: Der Daily Telegraph sieht auch bei diesen beiden Fonds einen starken Einfluss von Chris Hohn.


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Nach einem fulminanten Jahr ist der Bedarf in Deutschland nach einer Studie des Branchenverbandes VDMA vorerst gedeckt.

Bereits im Oktober hatte der Verband ein Jahreswachstum von ca. elf Prozent prognostiziert. Dies entspricht nach einer Rechnung der Financial Times Deutschland einem Umsatzvolumen von 181 Milliarden Euro. Zuletzt hatte die Branche im Jahr 1969 ein zweistelliges Umsatzplus verzeichnen können. Die Branche verzeichnete damit bereits das fünfte Jahr in Folge einen Umsatzrekord. Wichtigster Motor für diese positive Entwicklung ist nach Aussagen der VDMA vor allem der Export in aufstrebende Wirtschaftsnationen wie Indien und China. Vor allem großindustrielle Anlagen wie Hüttenwerke und Baustoffunternehmen seien Kunden der deutschen Hersteller. Eindringlich hatte der Verband gefordert, den Zuzug ausländischer Fachkräfte in einem stärkeren Maße zu ermöglichen, nachdem ein zusätzlicher Bedarf von ca. 40.000 Personen geschätzt worden war. weiterlesen »


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