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Archiv: DAX

Dax schließt im Minus

Autor: Felix
abgelegt in: DAX

Der Reiseveranstalter TUI ist einer der wenigen Gewinner in dieser Woche.

Der DAX verlor 148 Zähler und schloss am Freitag bei 6508 Punkten. Das entspricht einem Minus von 2,2 Prozent. Allein heute ergab sich ein Minus von 1,17 Prozentpunkten. Der Grund waren offensichtlich schlechte Zahlen vom Arbeitsmarkt in den USA: Allein im Februar ist die Zahl der Beschäftigten dort um 63.000 zurück gegangen. Die USA liegen immer noch bei einer Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent und damit deutlich unter dem Niveau in europäischen Ländern. Da die sozialen Sicherungssysteme in den Staaten jedoch wesentlich schwächer ausgebaut und die Verwaltung sowie das Steuersystem wesentlich wachstumsfreundlicher als hier sind, ist ein Rückgang der Beschäftigungszahlen ein alarmierendes Zeichen. Tatsächlich hat es eine solche Entwicklung seit Jahren nicht mehr gegeben.
DAX 30, 3.3. bis 7.3.Bei den Standardwerten des DAX heißt der große Gewinner der Woche TUI. Um knapp acht Prozent steigerte sich der Kurs in den vergangenen fünf Tagen auf jetzt 17,17 Zähler. Grund dafür könnten Gerüchte sein, dass TUI-Chef Michael Frenzel bald zurücktreten wird. Frenzel steht für die Eingliederung der Schifffahrtslinie Hapag Lloyd in die TUI AG auf dem Aktienmarkt. Mit diesem Argument setzt auch Analyst Equinet die Aktie auf Buy und gibt ein Kursziel von 19 Euro aus. Auch Warburg, Independent Research und die WestLB empfehlen das Papier. Ob eine langfristige Anlage ratsam ist, sei jedoch dahingestellt; die Wertentwicklung seit Februar stellt lediglich eine Erholung der katastrophalen Kursentwicklung seit Dezember letzten Jahres dar. Der Konzern hatte in 2007 rote Zahlen geschrieben, und im Dezember gab die Deutsche Bank dann eine Verkaufsempfehlung mit dem Argument heraus, dass die unternehmenseigenen Gewinnprognosen gesenkt werden müssten (börse.ard).


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Das Ende der Skepsis?

Autor: Felix
abgelegt in: DAX

Professionelle Anleger und Manager zeichnen in zwei Umfragen ein positives Bild der Lage

(via Financial Times Deutschland) Der für die Einschätzung der Wirtschaftslage in Deutschland maßgebliche Ifo-Index ist den zweiten Monat in Folge gestiegen. Die befragten Wirtschaftsmanager vergaben den Wert von 104,1, im letzten Monat waren es nur 103,4 gewesen. Nach der wirtschaftlichen Entwicklung in den nächsten sechs Monaten gefragt, gaben die Manager hingegen eher negative Prognosen.
Kursverlauf der Hypo Real Estate Hdlg. in der letzten Woche und heute (12:00). Auch eine Umfrage unter professionellen Anlegern kam zu positiven Ergebnissen: Die Financial Times Deutschland ließ in Zusammenarbeit mit dem Vermögensverwalter Feri Rating & Research Versicherungen, Banken und Industrieunternehmen nach ihrer Lageeinschätzung zu den Märkten und ihren Anlageabsichten befragen.

Die Ergebnisse der Feri-Umfrage sind wenig überraschend, stimmen sie doch mit der Entwicklung an den europäischen und amerikanischen Handelsplätzen überein. Der Stoxx50-Index hat zwar seit Januar 12 Prozent verloren. Sein plötzlicher Abwärtstrend hat sich jedoch im ablaufenden Monat stark verlangsamt. Für den DAX muss mittlerweile davon ausgegangen werden, dass sich die Kurse um die 7.000er-Marke herum einpendeln werden oder gar wieder auf das Niveau der Monate vor dem Crash zurückkommen.

Während der Ifo-Index neben einer Prognose die Einschätzung der aktuellen Lage widergibt, basiert die Feri-Umfrage auf einer rein prospektiven Analyse. Es geht hier um die Einschätzung der künftigen Entwicklung an den Märkten und in der Wirtschaft. Dass die Zukunftssaussichten nach der Ifo-Umfrage wesentlich negativer ausfallen als in der Erhebung durch Feri, erklärt sich durch die Auswahl der befragten Teilnehmer: Industrieunternehmen machen unter den institutionelle Anleger einen relativ geringen Anteil aus. Sie jedoch geben sowohl in der Feri-Umfrage als auch beim Ifo-Index die schlechtesten Prognosen. Während für sie nämlich der möglicherweise glimpfliche Ausgang der Kreditkrise von vergleichsweise geringer Bedeutung ist, macht insbesondere den exportorientierten Unternehmen der schwache Dollar nach wie vor zu schaffen. Und trotz der erstaunlichen Entwicklung der letzten Monate zeichnet sich immer noch keine Trendumkehr ab. Auch heute gewann der Euro gegenüber der amerikanischen Währung weiterhin an Wert. Die Finanzwerte an den Börsen sorgen hingegen auch heute für eine allgemeine Kurserholung. Vor allem die in den letzten Monaten schwer geprüfte Aktie der Hypo Real Estate macht mit 3,8 Prozent (12:00) einen bedeutenden Kurssprung.


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Index verliert in den letzten zwei Tagen fast das gesamte Wochenplus

Der Kursverlauf des DAX in der letzten WocheSeitdem Mitte Januar der Absturz des Aktienindexes unter die 6.500er Marke abgefangen wurde, pendelt der Dax knapp unter 7.050 Zählern. Auch heute ergab sich ein deutlicher Verlust von 1,87 Prozent, der den Höhenflug vom Wochenanfang – der Dax kletterte von Montag bis Mittwoch auf über 7.050 Zähler, fast vollständig wieder zunichte machte.

Was sind die weiteren Aussichten? Ein gewisser Unsicherheitsfaktor, der aber auch einiges positive Potential birgt, sind die in den nächsten Wochen und Monaten bevorstehenden Geschäftsberichte der großen DAX-Unternehmen. So wie heute könnte jedoch auch in der nächsten Zeit die Situation der US-amerikanischen Wirtschaft den Kursverlauf des deutschen Aktienmarktes bestimmen. Und hier kann es noch schlimmer kommen: Am Freitag reihte sich der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan in die Reihe der Analysten ein, die die USA am Rande einer Rezession sehen. Auch die Währungsentwicklung zeigt wieder einmal, woher die Schwäche am Aktienmarkt rührt: Der Euro legte gegenüber dem Dollar um weitere 0,3 Prozentpunkte zu und steht nun bei 1,468 $.
Nach einer Umfrage des Handelsblattes werden Spekulationen auf den Kurs des DAX meist auf 6.400 bis 7.400 Zählern abgeschlossen. Bei diesen Spekulationen handelt es sich um so genannte Tunneloptionen. Der Anleger erhält den maximalen Profit für sein Investment, wenn der Index sich nach dem vereinbarten Stichdatum innerhalb einer bestimmten Kursmarge befindet. Zwar ist der genannte Korridor recht groß. Jedoch stand der Dax noch Ende Dezember bei über 8.000 Zählern. Eine Erholung von dem darauf folgenden Absturz wird für die folgenden Monate also nicht erwartet.

Ein Interview auf CNN mit Currency Strategist Zeb Bham über die Perspektiven der Weltwirtschaft angesichts der Ängste vor einer Rezession in den USA.


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Verhaltene Erholung nach Leitzinssenkung

Autor: Felix
abgelegt in: DAX

Die Reduktion des Leitzinses um 0,75 Prozent durch die US-amerikanische Notenbank bringt den Dax jedoch nicht ins Plus.
Dax, 22.01.08 Der Deutsche Aktienindex schließt auch am Dienstag mit einem Minus von 0,31 Prozentpunkten. Etwas besser schneiden im Index die Unternehmen ab, deren Profit nicht direkt von den globalen Aktienmärkten betroffen ist. So verbesserte sich der TecDax deutlich um 3,54 Prozent. Der Verlierer des gestrigen Tages, die Hypo Real Estate, konnte sich mit einem Plus von 6 Prozent etwas erholen.
Die FED hatte am Dienstag Sorgen um eine Rezession in den USA als Grund für die Leitzinssenkung genannt. Die Financial Times Deutschland spekuliert, dass diese schnelle Reaktion der Fed jedoch vor allem der Sorge um die Aktienmärkte geschuldet gewesen sei. Wäre es ihm allein um eine Belebung der Konjunktur gegangen, hätte FED-Chef Ben Bernanke mit der Anpassung auch bis zur nächsten Woche warten können.
Die erwähnte Uneinheitlichkeit der Kurse könnte ein wichtiger Hinweis für Anleger sein, die auch in den nächsten Monaten in Aktien investieren wollen; womöglich könnten künftige Kursverluste vor allem Finanztitel betreffen. Dieser Linie folgt Henning Gebhardt in einem heute erschienen Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als ein Problem für die allgemeine „Ausverkaufsstimmung“ nennt er auch die zweifelhafte Informationspolitik vieler börsennotierter Unternehmen. So habe zum Beispiel die Hypo Real Estate nicht über die gravierenden Risiken einiger ihrer mit AAA-Gütesiegel bewerteten Papiere informiert. Obwohl Gebhardt zu „defensiven“ Titeln wie etwa aus der Chemie-Industrie rät, geht auch er nicht von einer zwangsläufigen längeren Börsenkrise aus. Auch die Neue Zürcher Zeitung mahnt zur Besonnenheit. Sie weist darauf hin, dass sich momentan wesentlich mehr Kapital außerhalb des Marktes befindet, als dies für die professionellen Anleger auf Dauer sinnvoll wäre. Tritt also wieder eine gewisse Erholung ein, könnte ein positiver Rückkopplungseffekt auch diese abgezogenen Ressourcen dem Aktienmarkt zurückbringen.


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Nach einem bisherigen Höchststand von 8100 Zählern im Januar landete der DAX zum Börsenschluss bei nur 6762 Zählern und damit 7,5 Prozent im Minus.
Deutscher Aktien-Index, 21.01.08Mit am schlimmsten betroffen war die Deutsche Börse selbst: Ihre Aktie verlor 10,18 Prozent ihres Wertes. Das Schlusslicht bildete die durch die Hypothekenkrise ohnehin schon gebeutelte Hypo Real Estate mit einem katastrophalen Verlust von 18,46 Prozent. Für den Einbruch sind jedoch nicht nur Papiere von Investorengruppen verantwortlich: Auch das Softwarehaus SAP, die Deutsche Telekom und die Daimler AG waren nach Handelsschluss jeweils mehr als fünf Prozentpunkte schwächer.
Gestern erst hatte US-Präsident Bush ein über 140 Milliarden Dollar schweres Konjunkturpaket angekündigt, dass vor allem aus Entlastungen bei den Individualsteuern besteht (dpa). Die weit verbreitete Angst vor einer Rezession der US-Wirtschaft hat das offenbar nicht mildern können. Der aktuelle Kursrutsch muss in seiner krassen Form indes nicht allein auf die ungünstigen Konjunkturprognosen zurückzuführen sein. Gottfried Heller von der Vermögensverwaltung Fiduka macht dafür auch das Verhalten der Hedge-Fonds verantwortlich. Auf Grund ihrer geringen Eigenkapitalquote müssen sie nach Hellers Meinung jetzt retten, was zu retten ist, um spätere Liquiditätsprobleme zu vermeiden (faz).
Welche Schlussfolgerungen sollten Anleger aus dieser Kursentwicklung ziehen? Noch ist nicht abzusehen, wie lange der deutsche Aktienmarkt noch schwächeln wird. Eine echte Rezession in den USA könnte auch die konjunkturelle Entwicklung in Europa und damit auf alle Fälle die Wirtschaft in Deutschland in Mitleidenschaft ziehen, sagte Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M. Warburg in Hamburg, am Montag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Aus diesem Grund sollten Aktien abgestoßen werden, und auch für längerfristige Anlagen sei jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Auf der anderen Seite steht das Problem, eigene Aktien zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt abzustoßen und eventuell professionellen Käufern in einigen Monaten den Profit zu überlassen.


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DAX leicht im Plus

Autor: Felix
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Die deutschen Märkte boten am Donnerstag ein ähnliches Bild wie der Dow Jones: Technologiewerte wie SAP schlossen im Plus, auch der Reifenhersteller Continental konnte sich nach der Bekanntgabe von Werksverkäufen der Tochterfirma VDE um 3,25 Prozentpunkte verbessern. Damit ist das Papier der Tagesgewinner am Dax gewesen. Insgesamt hat sich der Index um 0,41 Prozent verbessert. Jedoch sind kaum noch große Kursbewegungen zu beobachten. Die Vermutung liegt nahe, dass dies bis Ende des Jahres so bleiben wird. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung äußerte die Vermutung, das aktuelle Plus sei vor allem der „optischen Pflege“ einiger Portofolios geschuldet.

In Asien zeigte sich hingegen kein so eindeutiger Trend: Zwar schloss der japanische Nikkei-Index fast unverändert mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent. Andere Indizes in Taiwan, Hongkong und Seoul gerieten dagegen deutlich ins Minus.

Während das Börsenjahr bereits gemeinhin als „abgehakt“ betrachtet wird, ist die Perspektive für die nächsten Monate keineswegs sicher. Im Inland, so gibt das Handelsblatt zu bedenken, ist die Lohnpolitik der Regierung eine wichtige Unbekannte. Die in Kreisen der SPD angedachte flächendeckende Einführung von Mindestlöhnen könnte das wirtschaftliche Gefüge stark durcheinander wirbeln. Denn insbesondere in Ostdeutschland werden die angepeilten Mindestmarken in vielen Beschäftigungsverhältnissen zurzeit noch deutlich unterschritten. Darüber hinaus lässt sich die Entwicklung der internationalen Rohölpreise nur schwer kalkulieren. Überdies steht eine deutliche Eintrübung der US-Konjunktur zu befürchten, mit unabsehbaren Folgen für den amerikanischen Absatzmarkt und den Dollarkurs. Gerade die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft wird in dieser Situation zu einem ernsthaften Problem.DAX 20.12.

Als realistisches Kursziel wird offensichtlich die Marke von 8000 Zählern angesehen, die der Dax bereits in diesem Jahr kurz überschritten hatte. Das Handelsblatt hält jedoch einen Verlauf mit bis zu 1000 Punkten in die umgekehrte Richtung für möglich.


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CTS Eventim wird zum Global Player

Autor: Marcel
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CTS Eventim ist bisher ein unscheinbarer S-Dax-Wert, dem nicht sonderlich viel Beachtung zugefallen ist, was aber angesichts von bis zu acht Prozent Zuwächsen am heutigen Tag mit einem Schlag geändert hat.

Das Ticket-Unternehmen, welches jährlich rund 60 Millionen Tickets an den Mann bringt, ist jetzt mit der amerikanischen Firma Live Nation Worldwide Inc. Eine neue Partnerschaft eingegangen. Live Nation Worldwide Inc. Ist in den USA börsennotiert und nach Angaben von CTS der Weltmarktführer, womit CTS Eventim in völlig neue Regionen vorstoßen würde. Zielstellung für die kommenden Jahre soll der Absatz von über 100 Millionen verkauften Tickets sein. Nachdem sie in Deutschland bereits die Marktführerschaft übernommen haben, erhofft sich CTS mehr internationalen Vertrieb.

Der neue Partner Live Nation Worldwide Inc. wird die Software von CTS im nordamerikanischen Raum einsetzten, woraus sich ab 2009 zusätzliche Lizenzerlöse für das Unternehmen entstehen. Durch diese erfreuliche Nachricht hat sich natürlich auch die Lage für die Anleger dieser Aktie erheblich verbessert, nachdem sie durch die Bekanntgabe eines Gewinneinbruches 2007 auf einen Wert von 24 Euro gesunken war.


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AWD blickt nach Osten

Autor: Felix
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Nach dem Kauf durch „Swiss Life“ will sich AWD in Mittel- und Osteuropa engagieren

Am sechsten Dezember teilte der Finanzvertrieb AWD die Übernahme durch schweizerischen Versicherer „Swiss Life Holding“ offiziell mit. Firmengründer Carsten Maschmeyer, der den Konzern vor fast zwanzig Jahren selbst gründete und seitdem leitet, ermöglichte dies durch den Verkauf eines Großteils seines eigenen Aktienanteils von bislang ca. 20 Prozent. Er wird jedoch noch für weitere fünf in seinen Ämtern bleiben.
Das Kerngeschäft von AWD besteht in der privaten Vermögensaufbau- und Vorsorgeplanung. Integraler Bestandteil dessen ist die Vermittlung von Lebensversicherungen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Übernahme durch einen Versicherungskonzern wie die Swiss Life problematisch. In einem Interview mit der WirtschaftsWoche versuchte der Vorstandschef Carsten Maschmeyer jedoch Bedenken zu zerstreuen, die Expertisen der Firma würden in Zukunft bevorzugt zu Gunsten des Mutterkonzerns abgegeben werden: „Nur weil wir mit Swiss Life eine Partnerschaft eingehen, werden wir die Produkte nicht bevorzugt anbieten.“ weiterlesen »


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Intel im Hoch

Autor: Felix
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Der Chipmarkt ist durch eine Art „Duopol“ gekennzeichnet. Denn es gibt mit AMD und Intel lediglich zwei konkurrenzfähige Anbieter. Intel ist wiederum die unangefochtene Nummer eins. Aus der Marktführerschaft resultiert, so bemerkt das Magazin “Economist“, die Fähigkeit, die Entwicklung von Trends und Preisen im eigenen Sinne zu beeinflussen. Außerdem bietet die komfortable Position des Unternehmens die Möglichkeit, die Konkurrenz durch Druck auf die eigenen Kunden auszuschalten. Die großen PC-Hersteller könnten beispielsweise durch Paketangebote dazu gebracht werden, ihr gesamtes Angebot auf Intel-Prozessoren aufzubauen. Im November hat Intel nun den neuen Prozessor „Penryn“ mit bis zu vier Kernen auf den Markt gebracht. Der Kern eines Prozessors ist sein internes Rechenwerk. Besteht dieses aus zwei Systemen, ist eine parallele Bearbeitung von Anforderungen möglich, was die Rechengeschwindigkeit extrem erhöhen kann. Nächstes Jahr sollen bei Intel sogar Prozessoren mit bis zu acht Kernen folgen. Damit reagiert die Firma auf den allgemeinen Trend zu Mehrkernsystemen, mit denen der Konkurrent AMD bereits seit 2005 auf dem Markt ist.
Ein vom Handelsblatt  veröffentlichter Überblick von Analystenurteilen zu Intel zeigt alles in allem eine Entwicklung nach oben. „Independent Research“ änderte Mitte Oktober seine Empfehlung von „sell“ auf „buy“ und setzt für die nächsten sechs Monate das Kursziel von 29 US-Dollar an der New Yorker Börse, was einer Steigerung von mehr als 4 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs entspräche. Morgan Stanley ist hingegen vorsichtiger, eine Vorhersage vom 3. Oktober geht sogar von einem Minus von 20 Prozent aus. Der Kursverlauf innerhalb des letzten halben Jahres gibt allerdings eher den optimistischeren Analysen recht: Anfang Juli stand die Aktie in Frankfurt von bei ca. 16,5 Euro und nähert sich nun dauerhaft der Marke von 19 Euro.
An der Frankfurter Börse lässt sich der mögliche künftige Höhenflug der Aktie schon ablesen. Zwar sank der Wert am letzten Handelstag dieser Woche knapp um 0,26 % (s. Grafik). Im Wochendurchschnitt ist ein Anstieg von unter 18 auf zwischenzeitlich knapp über 19 Euro zu verzeichnen.

Intel_Aktienkurs


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Solon AG im Aufschwung

Autor: Marcel
abgelegt in: DAX

Solarzellen

Nach den eher schlechten Werten in den vergangenen Wochen sorgte ein Großauftrag aus Italien für den erhofften Aufschwung der Solon-Aktie. Am Ende des Börsentages lag die Aktie mit 2,89 Prozent im Plus und erfreute die in letzter nicht gerade verwöhnten Anleger.

Das Berliner Solarunternehmen, das 1997 gegründet wurde und als erstes Solarunternehmen den Schritt an die Börse wagte, soll mehrere Solarkraftwerke im italienischen Apulien bauen. Bis zum Ende des Jahres 2008 soll das erste 2,4-Megawatt-Kraftwerk fertiggestellt sein. In den folgenden Jahren sollen fünf weitere Kraftwerke mit einem Volumen von 10 Megawatt entstehen und zudem hätte das Unternehmen die Option auf ein 100-Megawatt-Kraftwerk. Auftraggeber des lukrativen Geschäftes ist das auf Wind-, Wasser- und Solarkraftprojekte spezialisierte Unternehmen Veronagest mit Sitz in Verona. weiterlesen »


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