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Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Archiv: Glossar

Unter Controlling versteht man heutzutage zumeist ein Konzept, das der Unterstützung des Managements und der zielgerichteten  Regulierung und Steuerung betrieblicher Prozesse dient. Dabei ist der englische Begriff „to control“ mit der deutschen Überseztung „kontrollieren“ vielmehr im Sinne von  „regeln“, „regulieren“ oder „steuern“ zu übersezten.

Die Controlling-Abteilung eines Unternehmens ist somit mit den verschiedenen Steuerungsinstrumenten beschäftigt, die letztendlich helfen sollen, die Sicherung und Vergrösserung des Vermögens, Umsatzes und Gewinns der Firma zu erreichen. Dazu gehört beispielsweis die Kostenkalkulation. Ein guter Controller kennt verschiedene Steuerungsinstrumente, die in Abstimmung mit der Geschäftsführung auf die jeweiligen Strategien und Ziele des Unternehmens ausgewählt und angepasst werden können. Man unterscheidet im Normalfall zwischen qualitativen und quantitativen Steuerungsinstrumenten.

Controlling, Steuerung, Dirigieren, Management, Analyse, Steuerungsinstrumente, Kostenkalkulation

Während sich Controlling in vielen Ländern, von den anglo-amerikanischen Ländern ausgehend, bereits vor vielen Jahren etabliert hat, ob in der  Bank oder in der Automobilindustrie, sind in Deutschland vor allem kleinere, aber auch nicht-kommerzielle Unternehmungen noch nicht mit den Grundlagen des Controlling vertraut und tun sich schwer, in der heutigen Welt die Notwendigkeit der Aufbereitung von Daten einzusehen.

Dabei soll der Controller die ohnehin in dem Unternehmen in der einen oder anderen Form bereits vorhandenen Daten aber nicht nur aufbereiten, sondern zuvor aus der Fülle von Informationen beschaffen und anschliessend auch analysieren,  um so weiterlesen »


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Der Einkaufsmanagerindex (EMI) wird in Deutschland seit 1996 monatlich herausgegeben. In Anlehnung an den US-amerikanischen Purchasing Managers Index (PMI), der in der heutigen Form bereits seit 1982 existiert, stellt der EMI einen Indikator dar, der die Konjunkturentwicklung in Deutschland nachvollziehbar machen soll.
 Einkaufsmanagerindex (EMI), Indikator, Konjunktur, BME, Material, Aufschwung, Wachstum
Vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) beauftragt, signalisiert der EMI Verbesserungen und Verschlechterungen der jeweiligen Geschäftslage, wobei Werte über 50 einen wirtschaftlichen Aufschwung anzeigen, Werte unter 50 eine negative Entwicklung bedeuten. Daher wird ein EMI-Wert von 50 auch als Wachstumsmarke bezeichnet. Der EMI beeinflusst deutlich erkennbar die Entwicklung der Aktienindizes, also mögliche Kursgewinne.

Damit wird der Einkaufsmanagerindex selbst für Privatleute interessant, die sich für die Spekulation an der Börse interessieren oder bereits mit Anleihen und Co handeln.

Um den Einkaufsmanagerindex zu erstellen, werden weiterlesen »


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Die Wandelanleihe ist eine besondere Form der Anleihe, bei der ein Umtauschrecht in Aktien besteht. Die ausgebende Gesellschaft definiert in der Wandelanleihe, auch Wandelobligation genannt, die Bedingungen, unter denen gegen Aktien getauscht werden kann, nämlich die Wandlungsfrist, das Wandlungsverhältnis und eventuell erforderliche Zuzahlungen. Solange der Gläubiger die Wandelanleihe nicht in Aktien umtauscht, hat er Anspruch auf Zinsen und Tilgung, sobald die Tauschfrist abgelaufen ist.

Die Wandelschuldverschreibung – wie die Wandelanleihe auch teilweise genannt wird – ist für den Inhaber insofern interessant, als dass er die Entwicklung des Aktienkurses beobachten kann und gegebenenfalls von seinem Wandlungsrecht Gebrauch machen kann, sobald der Kurs günstig steht. Dabei sollte er natürlich die Konjunktur stets im Auge behalten.

Wandelanleihe, Umtausch, konventionelle Aktien, Convertible Bonds, Wandelschuldverschreibung, Tilgung, Zinsen

Die Investmentberater preisen die Wandelanleihen (engl. convertible bonds) als Wertpapiere an, die bei grosser Kapitalsicherheit höhere Renditechancen bieten als reine Aktien. Denn bei dieser Art von Anleihe gilt in der Regel: Der laufende Ertrag in Form von Zinsen ist gewöhnlich niedriger als bei normalen Obligationen, dafür jedoch weiterlesen »


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Wir Deutschen waren noch nie wirkliche Fans von Wertpapieranlagen. Beizeiten war subjektiv der Sparstrumpf unter dem Kopfkissen die vermeintlich bessere Alternative, besonders in Zeiten der Krise. Wen wundert es da, dass in diesen Monaten mal wieder die Geldanlage in Wertpapieren einen herben Imageverlust hinnehmen muss, und dass obwohl gerade deutsche Wertpapiere im Ausland oft sehr hohes Ansehen genießen.

Zur Zeit sitzen die Banken auf einem Berg von nicht mehr handelbaren Wertpapieren, die ein Finanzvolumen besitzen, wie es fast an die gesamte deutsche Staatsverschuldung heran reichen könnte. Wie kann etwas, das die Bundesregierung nun in eine Bad Bank auslagern will, um der Finanzkrise zu begegnen, noch eine sichere Anlage sein?

Wall Street © flickr / Helico

Die Antwort darauf bleibt den Finanzexperten vorbehalten. Schon in den 1920ern haben in den USA Millionen Menschen auf Wertpapiere vertraut und beinahe alles verloren, was sie hatten, mitunter auch ihr Leben. Sicherheit in Geldgeschäften gibt es auch heute nicht.

Ohne Risiko keinen Gewinn. Jeder kennt Aktien, Zertifikate und Staatsanleihen, und alle sind Wertpapiere. Doch was ist das eigentlich, ein Wertpapier?

Wertpapiere sind Urkunden, die privates Recht verbriefen

Genaugenommen ist ein Wertpapier eine Urkunde, die ein privates Recht, beispielsweise eine Teilhabe an einer Kapitalgesellschaft, verbrieft. Ohne diese Urkunde gibt es auch keinen Rechtsanspruch. weiterlesen »


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Daytrading oder auch Intradaytrading genannt, ist eine äußerst kurzfristige Anlagemöglichkeit, da sie innerhalb eines Tages abgewickelt wird.

Frankfurt Börse © Flickr /barmalaWie der Name schon sagt, handelt es sich bei dem Daytrading um ein Anlagemodell, dass sich innerhalb eines Tages auszahlt. Hierbei werden Aktien, Devisen und Derivate binnen eines Tages gekauft und je nach Kursverlauf wieder verkauft. Das Online-Brokern gewährleistet die Geschwindigkeit, die für solche Transaktionen notwendig ist.

Die Kursgewinne können dabei hoch ausfallen, aber die Verluste ebenfalls. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer wird diese Anlageform wieder interessant. Denn die Fristen spielen bei der Abgeltungssteuer keine Rolle.

Teilweise werden hier binnen Sekunden Beträge verschoben. Das betrifft vor allem die Arbitragegeschäfte. Hier lohnt sich der Verkauf innerhalb von Minuten.

Die Finanzierung wird oftmal über eine Margin - kurzfristige Kredite - gewährleistet. Dabei spart sich der Anleger die teilweise den Gewinn ersetzenden Transaktionskosten. Diese werden in Deutschland prozentual berechnet. Das Problem dabei ist, dass das Risiko mit steigt - daher sollte man sich gut beraten lassen, bevor man bei solchen Geschäften einsteigt.

Die Märkte auf denen dieses Anlagemodelle gehandelt wird, sind vor allem Währungsspekulationen und Rohstoffe, wie Zucker, Soja oder auch Öl.


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Genussscheine

Autor: Felix
abgelegt in: Glossar

G. stellen eine “Zwitter” zwischen Anleihen und Aktien dar. Der Käufer kann anders als bei Aktien keinen Teilbesitz am Unternehmen erwerben. Er hat jedoch, und dies unterscheidet den Genussschein von der festverzinslichen Anleihe, verschiedene „Genussrechte“. Dazu kann zum Beispiel eine direkte Gewinnbeteiligung gehören, was bei Anleihen nur im Fall der Umwandlung in Aktien (Wandelanleihen) der Fall ist. Zudem hat der Käufer ebenso wie ein Aktieninhaber ein Anrecht auf einen Teil des Liquidationserlöses bei Auflösung des Emittenten. Anders als die Anleihe ist der Genussschein also zu einer eigentlichen Spekulation geeignet. Der offensichtliche Nachteil davon ist eine Verlustbeteiligung des Genussrechtsnehmers. Die Gewinnbeteiligung am Unternehmen ist aber nicht immer in Reinform Teil des Vertrages. Es gibt auch Mischformen und sogar festverzinsliche Genussscheine. Bei letzteren ist aber immer noch die Beteiligung am Liquiditationserlös ein wichtiger Unterschied zur Anleihe. Allen Modellen gemeinsam ist aber, dass sie im Unterschied zum Aktienkauf kein Stimmrecht implizieren. Die Kleinanleger interessiert das natürlich wenig.

Leider werden auch Genussscheine in Deutschland stark versteuert. Vor allem die Zinsabschlagsteuer schlägt mit 25 Prozent deutlich zu Buche. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuerlast, vom zu versteuerenden Kapital müssen daher insgesamt 26,375 Prozent abgegeben werden (allianz.de).
Genussscheine sind eine Besonderheit des deutschsprachigen Raumes, also Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Sie stehen bei manchen Unternehmen wie der Drägerwerk AG und Bertelsmann in direkter Konkurrenz zu Aktien. Insgesamt haben G. aber einen höheren Anwendungsbereich, sie werden zum Beispiel auch von GmbHs ausgegeben. Aus diesem Grund entscheiden sich insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen zur Herausgabe von G.


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Derivat

Autor: Felix
abgelegt in: Glossar

Das Derivat ist eine Anlageform, deren Wertbildung von einer frei zu definierenden Bezugsgröße abhängt. Ein solcher Wert muss kein käufliches Gut sein, man kann Derivate also auch als reine Wetten auf irgend ein Ereignis wie das Wetter abschließen. In der Finanzwelt bedeutsam sind jedoch auch Derivatgeschäfte, welche tatsächlich den Kauf des preisbildenden Gutes involvieren.

Ein solches Gut können auch Aktien sein. Von einem Derivat spricht man zum Beispiel dann, wenn der Kauf nicht sofort getätigt, sondern für einen bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis vereinbart wird (Festgeschäfte). Profitabel ist das Geschäft dann, wenn der Wert des Gutes über dem bei Vertragsabschluss vereinbarten Preis liegt. Ein wichtiger Unterschied zum Aktienkauf: In der Zeit zwischen dem Abschluss des Derivatgeschäftes und dem Eintreten des vereinbarten Kaufzeitpunktes setzt der Derivatnehmer nicht sein eigenes Kapital ein. Man kann sein Geld also anderweitig einsetzen, bzw. muss kein Fremdkapital für die Anlage aufbringen.

Wenn der Basiswert hingegen fällt, muss man zusehen, wie das eingesetzte Kapital schwindet und schwindet. Bei dieser sehr spekulativen Anlageform ist Expertenwissen über den wahrscheinlichen Wertverlauf des Basiswertes innerhalb der Vertragslaufzeit also extrem wichtig, weil man nicht kurzfristig aussteigen kann. Wer sich diesem Risiko nicht aussetzen will, kann auch eine Option erwerben, welche einen Kauf zu einem Zeitpunkt lediglich ermöglicht. Natürlich muss man für dieses Recht Geld einsetzen, was bei einem negativen Kursverlauf dann ebenfalls zum Fenster hinausgeworfen wurde.

Neben solchen asymmetrischen Vetragsformen gibt es auch die Möglichkeit von Tauschgeschäften, den so genannten Swaps. Hier zahlen beide Vertragsparteien einander Zinsen auf einen bestimmten Nennwert, etwa eine Währung oder ein Aktienindex. Der Zinssatz kann in einem Fall variablel und im anderen fest sein. Zum Beispiel kann man von der Bank Zinsen auf einen bestimmten Nennwert erhalten, die sich nach dem Kursverlauf des DAX richten. Im Gegenzug muss man der Bank Zinsen in der aktuell für Kredite üblichen Höhe auf einen (nicht ausgezahlten) Geldwert zahlen. Mit anderen Worten: Man spekuliert ohne anfänglichen Einsatz von Geld einfach auf den Kursverlauf des DAX und profitiert, wenn der DAX schneller wächst, als sich ein bestimmtes Geldvermögen durch Zinsen vermehren würde.


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Ifo-Index

Autor: Felix
abgelegt in: Glossar

In den Medien wird vom Ifo-Index meist als dem „Geschäftsklimaindex“ gesprochen. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Indikator um eine Zusammenfassung aus zwei thematisch unterschiedlichen Datenerhebungen. Führungskräfte in der Wirtschaft werden monatlich sowohl zur aktuellen Lage ihres Unternehmens bzw. ihrer Branche, als auch zu ihren Aussichten für die kommenden Monate befragt. In beiden Fragen können jeweils nur drei Urteile, „gut“, befriedigend“, „schlecht“, bzw. „günstiger“, gleich bleibend“ oder „schlechter“ abgegeben werden. Aus diesen einfachen Urteilen werden dann auf das Jahr 2000 (100 Punkte) genormte numerische Werte ermittelt. Die Zusammenfassung der beiden Ergebnisse wiederum liefert eben den „Klima“-Index für die wirtschaftliche Gesamtlage.
Momentan steht dieser Wert über einhundert. Nach dem Einsturz in Folge des elften Septembers 2001 erholte sich der Ifo-Index, analog zu wirtschaftlichen Gesamtlage in Deutschland, seit 2005 und steht seit Anfang 2006 wieder über dem 2000 gemessenen Wert.
Verlauf des Ifo-Index seit Mitte der Neunziger Jahre (quelle: cesifo-group.de). Was die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage anbelangt, so ist natürlich das vom Statistischen Bundesamt ermittelte Bruttoinlandsprodukt näher an den Fakten als die grobe Einschätzung in gut, befriedigend oder schlecht durch den Ifo-Index. Insbesondere für Anleger interessant ist jedoch der Prognoseteil. Da die Teilnehmer am wirtschaftlichen Geschehen selbst befragt werden, hat dieser Index tendenziell eine größere Zuverlässigkeit als etwa makroökonomische Analysen von den Volkswirten der großen Bankinstitute.
Der Index ist also ein recht einfacher, aber vergleichsweise zuverlässiger Indikator für die Lage in der Wirtschaft und an den Aktienmärkten. Private Anleger sollten die monatlich erscheinenden Daten durchaus bei ihren Entscheidungen in Betracht ziehen. Das den Ifo-Index herausgebende Münchener Institut für Weltwirtschaftsforschung betreibt übrigens auch andere Indizes wie den Klimaindex für den Euroraum oder ein „Mittelstandsbarometer“.


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In Zeiten starker Kursschwankungen kommen Anlagemodelle mit Verlustabsicherung verstärkt in Mode. Aber bieten sie auch ausreichende Profitchancen?

Bis 2005 war nach dem Handelsblatt noch fast jeder zweite in Zertifikate investierte Euro in Deutschland bei Anbieter von Garantieprodukten untergebracht. Dieses Anlagemodell basiert auf der Vereinbarung, dass das eingesetzte Kapital am Stichdatum wieder zurückgezahlt wird. Der Nachteil ist, wie bei allen Anlagen mit geringem oder gar keinem Risiko, eine geringe Gewinnerwartung. Manche Anbieter setzen sogar feste Obergrenzen für die Weitergabe etwaiger Spekulationsgewinne an die Kunden. Neben der Vollgarantie, bei der die vollständige Rückzahlung des eingesetzten Kapitals versichert wird, kann auch beispielsweise 80 Prozent seines Einsatzes auf diese Weise sichern.

Wie aber sichern sich die Banken gegen Verluste ab? Sie tun dies, indem sie das Risiko einfach weiterreichen: Nur ein Teil des Kapitals wird zur eigentlichen Spekulation eingesetzt. Der andere Teil, und das ist oft der größere, wird in festverzinslichen Anleihen als so genannte Nullkupon-Anleihe angelegt. Der hierbei entstehende Gewinn gibt die Höhe des Betrages vor, die zur eigentlichen Spekulation eingesetzt werden kann. Die Gewinnspanne bei Anlagen mit Garantie wird dadurch natürlich enorm eingeschränkt und ist mit den Gewinnmöglichkeiten bei echten Spekulationen nicht zu vergleichen.
Streng genommen handelt es sich bei diesen Garantieprodukten um zwei getrennte Anlagen. Man könnte seine Anlagestrategie also auch ohne in Inanspruchnahme eines Garantiezertifikates so kalkulieren, dass der mögliche Verlust von Aktiengeschäften durch den fest kalkulierbaren Gewinn aus festverzinslichen Wertpapieren zumindest aufgewogen werden muss; dabei spart man dann möglicherweise noch das Geld, welches die Anbieter von Garantieprodukten für ihre Leistungen erheben.


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Portfolio-Management

Autor: Marcel
abgelegt in: Glossar

Portfolio-Management ist ein wachsendes Segment in der Unternehmenspolitik. Richtig angewendetes Portfolio-Management ist für eine Firma lukrativ und hilfreich. Leider existieren in dieser Richtung momentan nur sehr wenige Weiterbildungsangebote und Experten auf diesem Gebiet, weshalb Unternehmen nicht alle offenen Stellen besetzen können.

Die Dienstleistung des Portfolio-Managements ist für Unternehmen ratsam, um ihre Ressourcen auf wichtige Projekte zu bündeln. Von einem Finanzportfolio spricht man, wenn für ein Unternehmen ein Investitionspaket zusammengestellt wird. Der Portfolio-Manager hat verschiedene Aufgaben, wie das Beobachten sowie Analysieren von Entwicklungen und Veränderungen. Auf diese Weise kann sich strategisch Portfolio-Management mit langfristigen Planungen unmittelbar an die Unternehmenspolitik anpassen.

Direkt eine Ausbildung zum Portfolio-Manager gibt es bisher noch nicht, weshalb eine Einordnung des Studiums innerhalb des Hochschulrankings äußerst schwer fällt, denn meisten ist Portfolio-Management Teil des Strategischen Marketings. Durch gezielte Weiterbildung sind Experten schon nach gut einem Jahr in der Lage, selbst eigenständige Beratungen durchzuführen. Mit Jahresgehältern zwischen 70.000 und 80.000 Euro ist der Job inzwischen auch für „Umschüler“ immer attraktiver.

Besonders elementar für Portfolio-Manager sind Branchenkenntnisse, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass einzelne Manager vorher Chemie- oder Physikspezialisten waren. Aber ihre Kenntnisse über Kunden, Produkte und Regionen können sie ideal in das neue Jobumfeld einbringen.


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