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Archiv: Immobilien

Es geht abwärts

Autor: Marcel
abgelegt in: Immobilien

Immobilie ©elbfoto

Die vom Zentralbank-System der USA eingeleiteten Senkungen der Leitzinsen machen es deutlich: Spekulationen auf Hypotheken haben den Finanzmärkten stark zugesetzt, sie sorgten selbst bei besonders erfahrenen Instituten für schmerzhafte Verluste. Bei den Anlegern an der Börse stehen die Aktien aller Unternehmen, die in einem Zusammenhang mit Immobilien stehen, auf der schwarzen Liste. Nur einige mutige Investoren hoffen gelegentlich auf eine schnelle Besserung und sind der Meinung, die betroffenen Aktien nun zu Ausverkaufspreisen zu erwerben.

Dass sich die Bewertung einiger Immobilienwerte dabei schon halbiert hat, gibt allerdings keinen Anlass zur Entwarnung. Dieser Verfall beweist, dass sich die Anleger an der Börse in den letzten Jahren in einer trügerischen Sicherheit gewogen haben und nun in die Realität zurückkehren sollten. Zu den Tatsachen, denen sie momentan ins Auge blicken müssen, gehört das enorme Risiko der Krise für den Immobilienmarkt selbst. Doch nicht nur die Gewinnerwartungen von Unternehmen dieser Branche sind betroffen. Durch die Zinssenkungen der Federal Reserve stellt der sinkende Dollarkurs ein enormes Risiko für den gesamten europäischen Exportmarkt dar.

Kurs-Gewinn-Verhältnisse, die den Anlegern bislang attraktiv erschienen, müssen also womöglich überdacht werden. Da alle Spekulationen an der Börse auf Vergleichen beruhen, stoßen die Immobilienwerte die Indizes in einen Abwärtsstrudel. Sowohl Grundstücke als auch Häuser werden deswegen in Zukunft bei Einkäufen in den weniger exklusiven Kategorien günstiger zu haben sein, da Investoren die Finanzierung der Immobilien in der Regel nicht mit Bargeld vollziehen, sondern auf hohe Kredite angewiesen sind.

In dieser Hinsicht haben Immobilien den Banken jedoch die Laune gehörig verdorben. Die Vorgehensweise der US-amerikanischen Partner nötigt die Europäische Zentralbank förmlich, nach gleicher Methode den Wertverfall des Dollars zu stoppen, insgesamt aber das Inflationsrisiko zu erhöhen. Inwiefern sich die Horrorszenarien einer hart zuschlagenden Rezession jedoch bewahrheiten, bleibt abzuwarten.


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Offensichtlich keine Gewinneinbrüche durch die Kreditkrise
(via ftd.de) Die Deka ist ein zu den deutschen Sparkassen gehörendes Investmentinstitut. Das in eine Vielzahl von GmbHs und AGs gegliederte Unternehmen organisiert seit 2006 sowohl die Hypothekenvergabe als auch das Fondsmanagement unter einem Dach. In dem Jahr hatte das Immobiliengeschäft noch einen stattlichen Verlust von 150 Millionen Euro eingefahren. Nun soll es ungeachtet der schlechten Marktlage in 2009 sogar 80 Millionen Euro zum Unternehmensgewinn beitragen, wie das Unternehmen erwartet.
Nach Firmenaussagen hat DEKA kaum in Subprime-Kredite investiert und daher auch keinen großen Schaden durch die Kreditkrise erlitten. Da vielmehr viele Konkurrenten auf dem Markt in der Folge erheblich geschwächt und verunsichert worden seien, habe die DEKA es nun eher leichter, sagt Immo-Chef Matthias Danne der Fincancial Times Deutschland. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit: Durch den Wertverfall von Immobilien und Krediten darauf hatte die Fondssparte immerhin 100 Millionen Euro verloren, wie die Bank im letzten November selbst einräumen musste. Andererseits konnte das Bilanz offensichtlich nicht allzu stark trüben, denn auch für 2007 erwartet DEKA schwarze Zahlen im Immobilienbereich.
Das Deka-Gebäude steht in “Mainhattan © flickr / dcdead” gleich neben den Türmen der Deutschen BankIm Moment sieht es aber an der Börse für die Deka nicht so rosig aus. DEKA Immobilien Europa etwa hatte sich bis zum Ende des letzten Jahres noch in einem kontinuierlichen Aufwärtstrend befunden. Anfang Januar rutschte die Aktie aber von 48,30 Euro auf 46,41 Euro ab. Nach einer Erholungsphase ist auch jetzt das Vorjahresniveau noch nicht wieder erreicht. Da sich der derzeitige Aufwärtstrend der letzten Wochen aber als ähnlich robust wie die Entwicklung im letzten Jahr erweisen könnte, dürfte die Aktie wohl auf Grund ihrer derzeitigen schlechten Bewertung ein guter Tipp sein.


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Wie am Donnerstag bekannt wurde, verkauft die Allianz Versicherung Immobilien im Wert von ca. 1,7 Milliarden Euro an eine Tochter des Bankhauses Goldman-Sachs. Dieser Wert entspricht ungefähr einem Viertel des gesamten bisherigen Immobilienbesitzes der Allianz. Bereits im Oktober hatte die Allianz mit einem Verkauf in ähnlicher Höhe für Aufmerksamkeit gesorgt. Damals waren Immobilien im Wert von 1,3 Milliarden Euro an die Bonner Gesellschaft IVG abgegeben worden. weiterlesen »


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Initiative Immobilien-Aktie

Autor: Marcel
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Immobilien


Die „Initiative Immobilien-Aktie“ ist eine Plattform für börsennotierte Immobilienunternehmen, um sich Analysten und Investoren näher vorzustellen. Einmal jährlich laden die Mitglieder zu einer informativen Konferenz, auf welcher die jeweiligen Unternehmensstrategien vorgestellt und die Erfolge des zurückliegenden Jahres präsentiert werden. Die Konferenz, die größte ihrer Art in Deutschland, ist aber auch Austauschort für Journalisten, Dienstleister und branchenfremde Unternehmen, die in Workshops oder bei Podiumsdiskussionen neue Erfahrungen sammeln können. weiterlesen »


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Die weitläufige Immobilienkrise in den USA fordert nun reihenweise ihre Opfer bei deutschen Finanzhäusern. Aufgrund von leichtfertigen Kreditvergaben auf dem US-Immobilienmarkt haben sich zahlreiche Banken und Investorengruppen mächtig die Finger verbrannt. Dass dieses fast zu einer existenzbedrohenden Krise ausartet, hätten die Landesbank Sachsen oder die Mittelstandsbank IKB wohl in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet. Die gesamte Führungsetage der Sachsen LB und Sachsens Finanzminister Metz mussten daraufhin ihren Hut nehmen. Nur durch Zuschüsse der jeweiligen Bundesländer konnte die Schieflage bei den Banken behoben werden.
Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen werden jetzt die Ausmaße der Krise bei den Banken im Detail sichtbar. Mit einem blauen Auge ist die Deutsche Bank davon gekommen. Trotz Verlusten auf dem Investitionssektor konnten große Abschreibungen vermieden und ein „zufriedenstellendes Ergebnis“ (Ackermann, Chef der Deutschen Bank) erzielt werden. Wesentlich härter trifft es die Citigroup in Deutschland, ein Gewinneinbruch von sechs bis sieben Milliarden sowie Abschreibungen in noch unbekannter Höhe belasten das Quartalsergebnis erheblich. Besonders die milliardenschweren Abschreibungen, die einen Werteverlust des Unternehmensvermögens bezeichnen, zwangen Citigroup-Chef Charles Prince zum Rücktritt. Auf dem Börsenparkett geht man davon aus, dass dies nicht der letzte Rücktritt gewesen sei.

Um weitere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu verhindern, wollen mehrere Banken einen 80-Milliarden-Fonds zur Abfederung der Kreditkrise gründen. Welche Banken sich aber an dem Fonds beteiligen, ist noch unklar. Es bleibt spannend zu beobachten, ob die schlimmste Krise nun überwunden ist oder ob noch weitere Köpfe rollen werden.


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