Börseninformationen

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Archiv: Konjunktur

Goldman Sachs, die grösste amerikanische Investmentbank, musste für das zweite Quartal des laufenden Jahres einen enormen Gewinneinbruch hinnehmen. Das ehemals starke Zugpferd der Wall Street muss sich nun einigen unangenehmen Fragen zu seiner Führungsriege und der schwindenden Innovationskraft gefallen lassen.

Für das erfolgsverwöhnte Unternehmen Goldman Sachs brechen harte Zeiten an. Der Gewinn des Grossunternehmens brach im zweiten Quartal 2010 massiv ein, und der Umsatz verringerte sich auf 453 Millionen US-Dollar. Dies bedeutet einen Gewinnverlust von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Vergleich ist besonders bitter für die grösste Investmentbank der Welt, denn noch im letzten Jahr konnte das Unternehmen einen drei mal so hohen Überschuss erwirtschaften.

Goldman Sachs Loves Obama©flickr.com/HitAndRun

Gewinneinbruch bei Goldman Sachs durch Rekordgeldbusse

Vor allem die Strafe über 550 Millionen Dollar, die von der US-Amerikanischen Börsenaufsicht SEC verhängt wurde, hatte fatale Folgen für den Gewinn von Goldman Sachs. Hinzu kam noch die neu erhobene Bonussteuer aus Grossbritannien, welche die Regierung eingeführt hat, um der Masslosigkeit weiterlesen »


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Die Rückkehr der D-Mark wird einer Umfrage nach von einer Vielzahl der Deutschen bevorzugt, falls der Euro untergehen sollte. Damit verbunden ist auch eine Angst vor einer verheerenden Inflation.

Die Rückkehr der D-Mark wird von 52 Prozent der von Emnid im Auftrag der “Bild am Sonntag” befragten Personen als durchaus stabilisierendes Mittel angesehen, falls es im Zuge von unter anderem der Griechenland-Pleite zu einer Inflation und zu einer Auflösung der Währungsunion um den Euro kommen sollte.

D-Mark © Markusram/Flickr

Rückkehr der D-Mark als Maßnahme gegen Eurokrise befürwortet

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Eine Griechenland-Pleite hätte Auswirkungen auf die deutsche Industrie - so zumindest warnt der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Schon vor einem Jahr war die Bonität des südeuropäischen Landes durch eine Ratingagentur herabgestuft worden.

Wäre Griechenland Pleite, die Auswirkungen wären immens. Der angeschlagene Staat könnte durch einen Bankrott die restlichen Länder der Währungsunion mit sich ziehen. Von einer psychologischen Krise neben der wirtschaftlichen ist die Rede und sowohl Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, und James Altucher, Fondsmanager der Formula Capital, sehen in dem Land trotz seiner geringen Wirtschaft ein mögliches Zünglein an der Waage.

Griechenland-Pleite © Global Jet/Flickr

Griechenland-Pleite: Auswirkungen wären auch global zu merken

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Der Einkaufsmanagerindex (EMI) wird in Deutschland seit 1996 monatlich herausgegeben. In Anlehnung an den US-amerikanischen Purchasing Managers Index (PMI), der in der heutigen Form bereits seit 1982 existiert, stellt der EMI einen Indikator dar, der die Konjunkturentwicklung in Deutschland nachvollziehbar machen soll.
 Einkaufsmanagerindex (EMI), Indikator, Konjunktur, BME, Material, Aufschwung, Wachstum
Vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) beauftragt, signalisiert der EMI Verbesserungen und Verschlechterungen der jeweiligen Geschäftslage, wobei Werte über 50 einen wirtschaftlichen Aufschwung anzeigen, Werte unter 50 eine negative Entwicklung bedeuten. Daher wird ein EMI-Wert von 50 auch als Wachstumsmarke bezeichnet. Der EMI beeinflusst deutlich erkennbar die Entwicklung der Aktienindizes, also mögliche Kursgewinne.

Damit wird der Einkaufsmanagerindex selbst für Privatleute interessant, die sich für die Spekulation an der Börse interessieren oder bereits mit Anleihen und Co handeln.

Um den Einkaufsmanagerindex zu erstellen, werden weiterlesen »


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Rosige Zeiten herrschen derzeit für die Chipbranche an der Börse. Während noch vor einem Jahr das Geschäfte mit Prozessoren, Speicherchips & Co als hochriskant galt, hat sich die Lage weitgehend stabilisiert, die Umsatz-Prognosen der grossen Hersteller wie Texas Instruments, Intel, ASML oder Infineon wurden für das laufende und das kommende Quartal deutlich angehoben.

Rosige Zeiten für die Chipbranche an der Börse ©flickr by MikeLove

Die Aktien der Chiphersteller stiegen in den vergangenen Monaten beträchtlich, beim Branchenführer Intel um etwa 25 Prozent, beim Konkurrenten Texas Instruments (TI) sogar um 44 Prozent. Anleger, die sich vor einem halben Jahr getraut hatten, Aktien von der deutschen Infineon zu erwerben, was aufgrund einer drohenden Insolvenz als extrem riskant galt, konnten sich sogar über die sagenhafte Steigerung um 700 Prozent freuen.

Hintergrund für die Umsatzsteigerungen der Chiphersteller

Gründe für die sich derzeit stabilisierende Chipbranche gibt es einige. So glauben Experten, dass weiterlesen »


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Escada muss die Insolvenz beantragen, die Rettung ist gescheitert. Das Haute Couture Label musste Verluste von einem Drittel des Umsatzes in den letzten Jahren verbüßen.

Escada hatte noch auf die Rettung gehofft, nun muss die Insolvenz eingeleitet werden. Ein Umtauschangebot an die Gläubiger war die letzte Hoffnung. Am 11.08.09 war ein Ultimatum ausgelaufen, bei dem die Gläubiger zu 80 Prozent auf ihre Forderungen hätten verzichten müssen, um das Modeunternehmen zu retten.

Escada © ‘ preciuose/Flickr

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Zur Zeit ist zu lesen, dass die Post für das kommende Jahr einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro allein in der Briefsparte erwarte. Gleichzeit aber droht vielen Postangestellten langfristig die Kündigung, schon jetzt werden Arbeitszeiten deutlich verkürzt, um Entlassungen zu vermeiden.

Stirbt der Brief aus? ©flickr by Feverblue

Zu dem genannten Milliardengewinn ist zu sagen, dass die Post erwartet, mehr zu erwirtschaften, als zunächst angenommen. Das müsste also doch eigentlich eine gute Botschaft sein. Dennoch wird nun gerade dieser Mehrgewinn nun von den Medien angekreidet. Der Grund: ursächlich für den erwarteten Zusatz in Höhe von Hunderten Millionen sollen die Einsparungsmaßnahmen der Post sein.

Zur Zeit laufende Maßnahmen wie die vorübergehende, stundenweise Stilllegung mehrerer Briefsortierzentren und zwangsweise verordnete Urlaubstage für Briefzusteller aufgrund der Sommerflaute rufen nun den Unmut von weiterlesen »


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In der Presse ist ein internes Papier der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, aufgetaucht, das Zahlen über das vermeintlich tatsächliche Volumen der kritischen Papiere in den Depots der deutschen Banken enthält. Von 812 Milliarden Euro ist die Rede.

Die Zahlen klingen völlig irreal. Im Vorfeld der Diskussionen über die sogenannten Bad Banks, in denen jene kritischen Papiere ausgelagert werden sollen, war zwar schon von hundertern Milliarden Euro die Rede.

Commerzbank © flickr / icarus_shift

Aber dass der tatsächliche Betrag mit 812 Milliarden Euro beinahe an eine Billion grenzt, also einer Zahl mit zwölf Nullen, haben wohl nur Insider erwartet.

Genau dies scheint sich jedoch jetzt bestätigt zu haben.

Eine vertrauliche Aufstellung der Vermögenswerte deutscher Banken der BiFa hat den Weg zur „Süddeutschen Zeitung“ gefunden.

Und wie die Zeitung berichtete wird das Volumen der von der Finanzkrise betroffenen Anlagen und Kredite auf sage und schreibe 812 Milliarden Euro beziffert. weiterlesen »


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Den Banken fehlt das Geld, die Wirtschaft hadert und der Arbeitnehmer bangt. Die große Koalition hat sich nun beim Konjunktpaket II geeinigt und will somit die Situation entlasten.

Die Regierung möchte mit dem neuen Konjunkturpaket durch die Kreditkrise helfen. Großen Firmen sollen wieder Kredite bewilligt werden können, da die Sicherheiten von Vater Staat übernommen werden. CDU und SPD hatten Pläne vorgelegt, die mit einer Menge Geld Investitionen unterstützen und mit Prämien und Steuererleichterungen aufwarten. Nach der Wahl in Hessen möchte die FDP möchte jetzt allerdings das Zünglein an der Waage sein.

Euro Münzen © Flickr/24oranges.nl

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Auto-Krise: Opel und General Motors

Autor: Marcel
abgelegt in: Konjunktur

Spannend und erschreckend sind die momentan Meldungen aus der Autobranche. Die Ausläufer der Krise kommen langsam in der Gesellschaft an.

General Motors Sitz © Flickr /mandj98Noch vor ein paar Wochen war die Bankenkrise kein Problem des gros der Bevölkerung. Doch das hat sich geändert. Inzwischen sind die Auswirkungen vielerorts spürbar.

Unter anderem eben auch in Automobil-Branche. Die Bankenkrise wurde zur Autokrise. Letzte Woche wurde bekannt, dass General Motors (GM) enorme Probleme hat. Das Problem dabei ist, dass Opel zu GM gehört und letztere stehen gar kurz vor der Insolvenz.

Da kommt natürlich wieder einmal der Schrei nach dem Staat, doch der Finanzminister Peer Steinbrück hat angekündigt, dass es das ja nicht sein kann. Zumal nun die Angst herrscht, dass die Verluste aus der US-Firma GM aus dem deutschen Steuersäckel geholt werden. Opel forderte 200 Milliarden Euro Steuergelder als Hilfe.

Inzwischen sind aber auch die Arbeitsplätze bei Opel in Gefahr, denn GM will Stellen abbauen. Das tun die US-Firmen in Deutschland aber immer als erstes, wenn es sich um eine Krise handelt. Dabei ist das bei Weitem nicht immer die Automobilindustrie.

Das gesteigerte Interesse der Öffentlichkeit über den Verbleib der Steuer-Milliarden hat vielleicht auch dazu geführt, dass man jetzt nicht mehr so schnell mit dem Geld um sich wirft und das als Konjunkturhilfen verkauft.


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