Der Ölkonzern Exxon Mobil hat seine Zahlen für das vierte Quartal 2009 bekannt gegeben. Demnach ist der Gewinn des Konzerns um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Mit einem schwachen Ergebnis wurde allerdings gerechnet. Für 2010 plant der Konzern vor allem sein Gasgeschäft auszubauen.
Der weltweit größte börsennotierte Ölkonzern Exxon Mobil hat im letzten Quartal 2009 (Oktober bis Dezember) einen Gewinn von 6 Milliarden Dollar gemacht. Damit brach der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent ein. Die Zahlen für das Gesamtjahr sind allerdings noch schlechter: hier gab es einen Gewinneinbruch von 57 Prozent auf weiterlesen »
Heizöl ist nun nicht gerade ein Rohstoff, der sich für private Anlagemodelle lohnt. Bestenfalls Großhändler mit entsprechenden Lagerkapazitäten können aus den aktuellen Tageskursen Gewinne herausschlagen. Es würde wohl auch niemand auf die Idee kommen, in seinem Werte-Depot auf Heizöl zu setzen. Dennoch ist die momentane Kursentwicklung mehr als interessant.
Natürlich geht es hier nicht um Heizöl als Wertanlage. Doch für jeden, der sein Heim mit Öl heizt, lohnt sich ein Blick auf die Kursentwicklung, denn Heizöl ist momentan so günstig, wie schon seit vier Jahren nicht mehr.
Zunächst sollte man wissen, dass es sich bei den Heizölpreisen um einen Tagespreis handelt. Dies bedeutet, dass er ständigen Schwankungen unterworfen ist, die durchaus auch innerhalb einer Woche zu deutlichen Unterschieden führen können.
Kurs ist dank fallendem Ölpreis wieder auf dem Stand vom Donnerstag
DAX, MDAX und TechDax haben am Dienstag Boden gut gemacht und damit offensichtlich dem gefallenen Ölpreis Rechnung getragen. Der Dax schloss mit 2,66% im Plus und steht damit bei 6518 Zählern. Dies korrespondiert mit einem erneuten Kursverfall der Sorte Brent Crude um 0,28 Prozent auf 199,23 US-Dollar an der IET in New York. Seit dem Monatshoch am 13.Juli, als das Barrel bei knapp 145 US-Dollar stand, ist der Kurs kontuierlich gefallen. Nach dem dauernden Ansteigen des Preises seit Anfang 2007 ist dies die stärkste Preisentspannung. weiterlesen »
Rede von Fed-Chef Bernanke verursacht Preissturz von acht Dollar
(via Handelsblatt) Ben Bernanke musste am Vormittag dem US-Senat Rede und Antwort zu den Konjunkturaussichten in den USA stehen. Er nannte als die drei großen Probleme der US-Wirtschaft die angespannte Lage auf den Finanzmärkten, die niedrigen Immobilienpreise und die Entlassungen, die in den letzten Monaten zu einer Netto-Verringerung der Arbeitspläte in den USA geführt hatten. Als Wachstumsziel für die USA in diesem Jahr sieht Bernanke 1,6 Prozent als realistisch an, dafür sei mit 4,2 Prozent Inflation zu rechnen. weiterlesen »
Kursverlust von fast zwei Prozent am Freitag
Der DAX, der am frühen Vormittag nur knapp unterhalb von 7000 Zählern gestanden hatte, rutschte nach Bekanntwerden der schlechten Nachrichten auf am Ende 6803 Punkte ab und verlor damit knapp Prozent an; für einen einzigen Tag ist dies ein enormer Kursverlust. Die ganze Woche – bis auf ein kleines Plus am Dienstag – befindet sich der Index nun schon auf Talfahrt. Am Montag hatte er noch bei 7100 gelegen. Dabei hat es abermals die Finanzindustrie besonders deutlich getroffen. Stärkster Verlierer war allerdings die Kraftfahrzeugbranche. Der VW-Konzern, der nach Drohungen aus Brüssel vor einer Umstrukturierung seiner Anlegerstruktur verlor ebenfalls die ganze Woche über an der Börse an Wert. weiterlesen »
Das Barrel liegt am Freitag bei 125 $: Handelt es sich um eine Spekulationsblase?
Der heutige Preisansteig wird mit Lieferengpässen in Nigeria in Verbindung gebracht. Der Ölpreis ist allerdings auch in den vergangenen Wochen ständig gestiegen. Der Anstieg schlägt bereits voll auf den Benzinpreis durch: Für den Liter Benzin mussten am Wochenanfang laut Mineralölwirtschaftsverband (MWV) 1,44 Euro bezahlt werden (Handelsblatt).
Wie die Financial Times bemerkt, verwundert dies angesichts der weltwirtschaftlichen Rahmendaten: Die Schwäche der amerikanischen Wirtschaft und die geringere Kaufkraft der US-Bürger lassen die Nachfrage nach Treibstoff in den USA sinken, andererseits befinden sich die geförderten Bestände in den OPEC-Staaten auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Auch Olivier Jakob von Wirtschaftsforschungsinstitut Petromatrix sagt der FT, die Märkte würden bei der Preisbildung von einer Ölknappheit ausgehen, die noch gar nicht bestehe. An den Finanzmärkten ist seit einiger Zeit ein Trend zur Anlage in Rohstoffen zu beobachten: In den letzten Monaten hat das Handelsvolumen an den Rohstoffmärkten im über zehn Prozent zugenommen (faz.net).
Die OPEC lehnt es bislang ab, die Fördermengen zu erhöhen. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Mitgliederländer der Organisation lediglich für rund ein Fünftel der deutschen Ölimporte aufkommen. Die größten Lieferländer sind Russland und einige ehemalige GUS-Staaten (Handelsblatt). Wie dem auch sei, viele Analysten rechnen mit einem weiteren Preisanstieg. Spekulationen auf den Ölpreis, so schädlich sie makroökonomisch auch sein mögen, machen derzeit für den Anleger Sinn.
Die steigenden Getreidepreise hatten in der letzten Woche bereits gravierende Auswirkungen bis hin zum Sturz der haitianischen Regierung, im Moment erwischt es eine weitere Ressource der modernen Welt: Das Öl. Die Rohölpreise waren zeitweise bei einem Rekordhoch von über 113 Dollar angekommen.
Das liegt aber nur zum Teil an der erhöhten globalen Nachfrage. Es wäre eigentlich mehr Öl vorhanden, als momentan gefördert wird, doch die OPEC erkennt im Moment die erhöhte Nachfrage aus asiatischen Ländern nicht an und erhöht auch nicht die Fördermenge. weiterlesen »
Noch in den ersten Januartagen wurde die Welt geschockt, als sich der Ölpreis auf über 100 US-Dollar je Barrel erhöhte. Damals beschäftigte die Analysten und die Presse die Frage, ob diese Preisentwicklung durch Spekulation oder durch Fundamentaldaten wie die Verfügbarkeit der Ressource oder die allgemein wirtschaftliche Entwicklung begründet sei. Viele Stimmen wie die Tageszeitung „Die Welt“ befürchteten: „100 Dollar sind nur der Anfang“. Bislang hat sich diese Prognose jedoch nicht bewahrheitet; seit Jahresbeginn ist der Ölpreis um mehr als fünf Prozent zurückgegangen. Seit vorgestern ist der Kurs regelrecht abgestürzt, er fiel von 92,5 Dollar je Barrel am 30.1. bis auf unter 90 Dollar. Die Standardsorte Brent verlor auch heute und schloss 2,77% im Minus. Momentan liegt der Preis je Barrel damit bei 89,42 US-Dollar. Wie die weitere Preisentwicklung aussieht, hängt unter anderem vom Verhalten der OPEC ab. Die Organisation wird seit einiger Zeit von den Öl verbrauchenden Ländern dazu gedrängt, die Fördermenge zu erhöhen, um die Weltwirtschaft anzukurbeln und den Preis nicht zu hoch werden zu lassen. Die Produzenten jedoch sehen in der Möglichkeit einer Rezession die Gefahr eines stark fallenden Ölpreises. Wirtschaftliche Krisen können für die Ölproduzenten katastrophale Folgen haben: In Folge der Asienkrise und einer Ausweitung der Ölfördermenge 1998 fiel der Ölpreis auf 10 Dollar und damit auf ein Zehntel des heutigen Wertes (FTD). Aus diesem Grund wiesen die OPEC-Staaten die Forderung nach einer Ausweitung der Förderquoten zurück und kündigten an, den Preis je Barrel unbedingt auf über 80 Dollar halten zu wollen. Das weitere Verhalten der Förderländer wird nicht zuletzt von der Entwicklung des US-Dollars abhängen; den nach wie vor werden die Ölgeschäfte der OPEC-Staaten in der schwächelnden amerikanischen Währung abgeschlossen.
Der Anleger kann den Ölpreis über entsprechende Rohstoffzertifikate zur Spekulation nutzen. Dadurch kann der Ertrag (oder Verlust) der Anlage je nach den Bedingungen des Zertifikates direkt an den Ölpreis gekoppelt werden.
Ein Barrel in New York für einhundert US-Dollar gehandelt
Bei Börsenschluss lag das Preisniveau an der New York Mercantile Exchange bei 99.62 $. Inflationsbereinigt ist der Rohölpreis zwar keinesfalls auf Rekordhöhe, sondern liegt vielmehr auf dem Niveau der frühen Achtziger Jahre (Handelsblatt.com), als der Rohstoff bei 38$ stand. Aber die bereits seit längerem erwartete Marke von einhundert Euro ist noch nie erreicht worden. Neben den längerfristig wirkenden Faktoren wie dem drastisch gestiegenen Rohstoffbedarf der aufstrebenden Industrienationen gibt es für diesen Anstieg auch ganz unmittelbare Gründe; so hat der Konflikt um das vermutete Atomwaffenprogramm des Iran seit Monaten Druck auf den Ölmarkt ausgeübt. Aus Nigeria, einem der rohstoffreichsten Länder Afrikas, wurde zudem am Neujahrstag ein Angriff auf das Zentrum der nigerianischen Ölindustrie gemeldet: Eine Gruppe Bewaffneter stürmte den Hafenort Port Harcourt und überfiel zwei Polizeiwachen. Bei dem Angriff kamen vermutlich 18 Menschen ums Leben. Ähnliche Unruhen haben in den letzten zwei Jahren zu einer bedeutsamen Reduktion der nigerianischen Erdölexporte im zweistelligen Prozentbereich geführt. Aus dem OPEC-Land Algerien wurde ebenfalls ein Terroranschlag gemeldet. Schließlich führte schlechtes Wetter dazu, dass einige Öllieferungen aus Mexiko verschoben werden mussten. Trotz solcher kurzzeitigen Einflüsse auf den Ölpreis gehen Experten nicht davon aus, dass die 100-Dollar-Marke eine einmalige Spitze gewesen sei. Ungeachtet dieser Prognosen und einer problematischen konjunkturellen Entwicklung in den USA will die US-Regierung den Ölpreis nicht durch den Verkauf eigener Reserven drücken. Die OPEC wiederum lehnt es ab, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage durch eine Erhöhung der Förderquoten im nächsten Jahr zu ändern.
Nach Abschluss des heutigen Handelstages an der Börse lag der Preis für ein Barrel Rohöl bei 98,51 US-Dollar. Damit bewegt sich der Ölpreis auf die magischen 100 Dollar zu und das Überschreiten dieses Punktes wird laut Börsenexperten nicht mehr lange auf sich warten lassen. Seit August ist der Preis am Ölmarkt um 30 Dollar in die Höhe geschnellt und ist mit verantwortlich für die Krise der US-Autofirmen.
Galt die USA lange Zeit als Paradies für Benzinschlucker, sind selbst dort die Preise für Kraftstoffe erheblich gestiegen. Beim Autokauf schauen sich daher immer mehr Verbraucher nach einem spritsparenden Fahrzeug um. Diesen Markt können deutsche und japanische Autohersteller wesentlich besser bedienen, infolgedessen wird Toyota vermutlich bald General Motors von der Spitzenposition des größten Herstellers verdrängen. weiterlesen »