Gute Nachrichten für den Ölfelddienstleister C.A.T. Oil: Im zweiten Quartal 2010 konnten durch Einsparungen die Gewinne verdoppelt werden. Dennoch blieb der Umsatz rückläufig. Als weitere Massnahmen sind nun Investitionen vorgesehen.
Einen guten Start in das Geschäftsjahr 2010 hat der Öl- und Gasfelddienstleister C.A.T. Oil erwischt: Das erste Halbjahr 2010 konnte mit einem deutlichem Gewinnanstieg abgeschlossen werden. Die weiteren Aussichten sind gut, und auch Vorstandschef Manfred Kastner ist für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich gestimmt.
C.A.T. Oil mit hohen Gewinnen im ersten Halbjahr - Aktie im Aufwärtstrend
Das Unternehmen C.A.T. Oil hat unmittelbar auf die neue Situation reagiert, und eine Erweiterung des Investitionsprogramms angekündigt. Die Wertpapiere der Ölfirma reagierten direkt mit deutlichen weiterlesen »
Das Hamburger Multiunternehmen Beiersdorf blickt mit gemischten Gefühlen auf die erste Hälfte des Geschäftsjahres zurück. Die Bilanz ist auf der einen Seite positiv zu bewerten, denn durch die firmeneigene Klebstoffsparte Tesa konnte zwar der Umsatz gesteigert werden, aber der Aktienwert ist dennoch deutlich gesunken.
Die Bilanz von Beiersdorf wurde diese Woche mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Zum einen steuerte die Firmentochter Tesa einen erheblichen Gewinnanstieg für das Hamburger Unternehmen bei. Auf der anderen Seite schloss die Aktie als schwächstes Wertpapier am DAX ab, was die Freude über die Umsatzsteigerung schmälerte.
Beiersdorf zieht Bilanz - Tesa auf dem Vormarsch
Der Grosskonzern Beiersdorf hat die Prognose für die Umsatzrendite der Tochterfirma Tesa weiter präzisiert. Bisher ging man von einer Umsatzrendite von 8 Prozent aus, doch nun wurde der Wert angesichts der Umsatzsteigerungen auf etwas über 9 Prozent korrigiert. in Zeiten der Rezession ist dies ein beachtliches Ergebnis.
Eine weitere Gewinnsparte von Beiersdorf ist Nivea. Das Traditionsprodukt soll auf eine Umsatzrendite über elf Prozent steigen, im Vorjahr waren es 10,2 Prozent. Der operative Gewinn von Beiersdorf steigerte sich in den ersten sechs Monaten um 32 Prozent auf 385 Mio. Euro, während der Umsatz um 7,8 Prozent auf 3,17 Mrd. Euro stieg.
Beiersdorf mit ambivalenter Bilanz - Woher kommen die Gewinne?
Tesa konnte den Gewinn von Beiersdorf im Bereich der Industriekunden steigern. Doch vor allem im hoch rentablen Bereich der Körperpflegeprodukte konnte Beiersdorf punkten. Zwar ist der Inlandsabsatz rückläufig, aber in Nord- und Südamerika konnten hier enorme Gewinnsteigerungen verbucht werden.
Die Aktien von Beiersdorf verloren dennoch bis zu 3,7 Prozent auf dem Parkett, und fielen auf 44,16 Euro. Der generell schlechte Konjunktur im Konsumgeschäft in Deutschland und Europa allgemein sorgte für diesen Wermutstropfen an der Börse.
VW hat mit den jüngsten Quartalszahlen ein deutliches Plus hingelegt. Volkswagen ist der grösste Autobauer in Europa, und konnte im zweiten Quartal 2010 dank der gestiegenen Nachfrage aus Asien einen Milliardengewinn eingefahren. Der Umsatz des Unternehmens stieg um mehr als 20 Prozent.
VW hat mit den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen die Schwarzmaler verstummen lassen. “Rezession? Was ist das?. scheint es aus der Zentrale des Konzerns in Wolfsburg zu schallen. Nach den Meldungen vom Donnerstag hat sich der operative Gewinn von Volkswagen im zweiten Quartal auf 1,99 Milliarden Euro verdoppelt.
VW veröffentlicht Quartalszahlen - Gestiegene Nachfrage aus Übersee
Im letzten Jahr konnte VW im zweiten Quartal dank der Abwrackprämie 928 Millionen Euro einfahren. Jetzt steigt die Nachfrage nach den fahrbaren Untersätzen vor allem aus Asien und den USA. Der Umsatz von VW ist im vergangenen Quartal auf 33 Milliarden Euro gestiegen. Dieses Plus bedeutet eine Steigerung von 22 Prozent. Mit diesem sensationellen Ergebnis hatte niemand so richtig gerechnet, noch nicht einmal der Vorstand des Wolfsburger Traditionsunternehmens.
“Das Ergebnis des ersten Halbjahres hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, so kommentierte der VW-Chef Martin Winterkorn am Donnerstag die Veröffentlichung der erfreulichen Zahlen. In erster Hinsicht war es die starke Nachfrage aus dem boomenden China, wo die Produkte des deutschen Herstellers gefragt sind wie nie.
Aber auch günstige Wechselkurseffekte kamen VW zugute, die wiederum für den Absatz in Nord- und Südamerika Vorteile brachten.
VW mit massiver Umsatzsteigerung - Der Weg aus der Krise?
Die Vorsitzenden von VW scheinen den aktuellen Höhenflug etwas abbremsen zu wollen, da sie für den Rest des Geschäftsjahres nicht mit ähnlich hohen Einnahmen rechnen. Dennoch hat sich der Rekordumsatz von Volkswagen sofort an der internationalen Börse bemerkbar gemacht.
Die Vorzugsaktie des Wolfsburger Unternehmens schnellte nach Bekanntgabe der Zahlen um 2 Prozentpunkte nach oben, und wird aktuell mit 80 Euro notiert.
Goldman Sachs, die grösste amerikanische Investmentbank, musste für das zweite Quartal des laufenden Jahres einen enormen Gewinneinbruch hinnehmen. Das ehemals starke Zugpferd der Wall Street muss sich nun einigen unangenehmen Fragen zu seiner Führungsriege und der schwindenden Innovationskraft gefallen lassen.
Für das erfolgsverwöhnte Unternehmen Goldman Sachs brechen harte Zeiten an. Der Gewinn des Grossunternehmens brach im zweiten Quartal 2010 massiv ein, und der Umsatz verringerte sich auf 453 Millionen US-Dollar. Dies bedeutet einen Gewinnverlust von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Vergleich ist besonders bitter für die grösste Investmentbank der Welt, denn noch im letzten Jahr konnte das Unternehmen einen drei mal so hohen Überschuss erwirtschaften.
Gewinneinbruch bei Goldman Sachs durch Rekordgeldbusse
Vor allem die Strafe über 550 Millionen Dollar, die von der US-Amerikanischen Börsenaufsicht SEC verhängt wurde, hatte fatale Folgen für den Gewinn von Goldman Sachs. Hinzu kam noch die neu erhobene Bonussteuer aus Grossbritannien, welche die Regierung eingeführt hat, um der Masslosigkeit weiterlesen »
Cognis, das Monheimer Spezialchemie Unternehmen, wurde von BASF übernommen. Zu einem Preis von 3,1 Milliarden Euro wurde der Konkurrent des Multikonzerns aus Ludwigshafen gekauft. Welche Konsequenzen sich für die weltweit 5500 Mitarbeiter von Cognis ergeben, ist noch nicht geklärt.
Cognis wurde am gestrigen Mittwoch offiziell von BASF übernommen, und die Summe von 3,1 Milliarden kann nur als historisch betrachtet werden. Für die Beschäftigten des Monheimer Konzerns bricht nun eine neue Ära an, denn ihr Arbeitgeber ist nun nicht mehr in den Händen von Finanzinvestoren, sondern befindet sich unter dem Dach des Branchenriesens BASF. Allein in NRW arbeiten 1700 Menschen für Cognis, die nun teilweise um ihren Arbeitsplatz fürchten. Auch Thomas Hergarten, der Betriebsratvorsitzende von BASF, schliesst einen fusionsbedingten Abbau von Stellen nicht aus.
Cognis übernommen von BASF - Was ändert sich für das fusionierte Unternehmen?
Von Seiten BASFs sind noch keine festen Äusserungen über die Zukunft von Standorten, Märkten oder Arbeitsplätzen getroffen worden. Der genaue Integrationsplan sei noch für weiterlesen »
Apple ist der Gewinner an der Börse. Mit hervorragenden Quartalszahlen konnte der Wert der Apple-Aktien ein weiteres Mal gesteigert werden.
Apple kann mit Fug und Recht als Gewinner an der Börse bezeichnet werden. An der Wallstreet konnte soeben ein starkes Plus beim Aktienkurs des Computerunternehmens verbucht werden, nachdem die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht wurden. Der Kurs der Apple-Aktie konnte so von 249 US-Dollar auf 267 Dollar schnellen. So konnte auch die Konkurrenz von Microsoft hinter sich gelassen werden.
Das von Steve Jobs gegründete und angeführte Unternehmen mit Sitz in Cupertino, Kalifornien, ist dafür bekannt, bei seinen Produkten das sprichwörtliche Kaninchen aus dem Hut zu zaubern: Nachdem Apple in der Entwicklung von Heimcomputern ursprünglich die Nase vorn hatte, wurde man von Bill Gates‘ Microsoft bei der Versorgung einer breiteren Öffentlichkeit überholt und musste sich mit der Vorreiter-Stellung vor allem bei Grafikern, anderen Kreativen und ausgesprochenen Fans zufrieden stellen.
Doch vor einigen Jahren wendete sich das Blatt und mit Markteinführungen wie dem iPod, den iTunes, dem iPhone und letztens dem iPad konnte nicht nur ein regelrechter Hype ausgelöst werden, sondern auch eine enorme Käuferschaft animiert werden. Die Produkte von Apple gehören nun auch auf breiter Fläche zu den Must-Have Artikeln der Computer- und Telekommunikationswelt.
Gerade der soeben vorgestellte iPad, der tragbare Computer mit Touchscreen, hat zu himmlischen Verkaufszahlen geführt, die sicherlich mit dafür sorgen, dass der Apple Kurs sich auf einem Dauerhoch befindet. Die nun veröffentlichten Zahlen des Fiskalquartals haben dementsprechend auch zu noch größerer Begeisterung bei den an der Wall Street geführt und Apple zu einem echten Gewinner an der Börse gemacht.
Mit einem Marktkapital von über 240 Milliarden Dollar befindet sich Apple dauerhaft auf den ersten Plätzen des Indexes der Branchen und Märkte an der Wallstreet.
Die Aktie von Kabel Deutschland kann ab Donnerstag gezeichnet werden. Die Bookbuilding-Phase läuft vor dem Börsenstart, der für den 22. März geplant ist, vom 11. bis voraussichtlich 19. März. Allerdings wurde jetzt bekannt, dass weniger Aktien ausgegeben werden.
Der Großaktionär von Kabel Deutschland, der US-Finanzinvestor Providence, hat bei der Anzahl der Aktien eine Änderung vorgenommen. Statt der bisher kolportierten 60 Millionen Anteilsscheine werden nach neuesten weiterlesen »
Der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae hat erneut einen Verlust in Milliardenhöhe vermeldet. Um nicht Pleite zu gehen und die Finanzmärkte weltweit zu erschüttern, wird wohl der Staat erneut einschreiten müssen. Auch das Schwesterunternehmen Freddie Mac machte wieder erhebliche Verluste, allerdings nicht so hohe wie Fannie Mae. Eine Staatshilfe ist daher bei Freddie Mac nicht nötig.
Schon hatten viele in den USA mit einer Beruhigung des Finanzsektors gerechnet: Viele amerikanische Banken hatten wieder damit begonnen, ihre in der Rezession erhaltenen Finanzhilfen an der Staat zurückzuzahlen. Nun wird bekannt, weiterlesen »
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland soll laut Medienberichten an die Börse. Providence Equity Partners, US-Finanzinvestor und Haupteigentümer von Kabel Deutschland, hatte zunächst versucht, das Unternehmen zu verkaufen. Aufgrund unattraktiver Kaufangebote soll nun der Börsengang folgen.
Laut britischen Medienberichten soll Kabel Deutschland nun doch nicht verkauft werden. Providence Equity Partners soll mehrere Kaufangebote von konkurrierenden Investorengruppen abgelehnt haben. Die Kaufangebote weiterlesen »
Das BIP 2010 wird in Deutschland schneller wachsen als bisher vermutet. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls der Internationale Währungsfonds (IWF), der seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft deutlich angehoben hat. Doch der IWF sieht auch Gefahren.
Im Falle Deutschlands erhöhte der IWF seine Prognosen im Vergleich zu anderen Industrienationen mit am stärksten. So erwartet der IWF ein Wachstum von 1,5 Prozent des deutschen BIP 2010. Das ist deutlich mehr als der Fonds noch vergangenen September prognostiziert hatte. Damals hatte er lediglich ein Wachstum des deutschen BIP 2010 von 0,3 Prozent vorausgesagt. Für den Euro-Raum insgesamt wird ein Wachstum des BIP 2010 von 1 Prozent und im nächsten Jahr eines von 1,6 Prozent erwartet. Damit liegt Deutschland weiterlesen »