Ferdinand Piech ist einer der einflussreichsten Menschen in der deutschen Automobilbranche. Nun hat er auch seine Frau in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG wählen lassen, damit haben beide Sitz und Stimme in diesem Gremium.
Mit stattlichen 75 Jahren ist Ferdinand Piech noch immer der mächtigste Mann der deutschen Automobilbranche. Doch er ist noch lange nicht bereit, abzutreten. Er wird seine Macht im Aufsichtsrat von Volkswagen noch eine Weile länger behalten und sogar ausbauen. weiterlesen »
Mit dem Verkauf setzt Pringles-Mutter Procter & Gambler den Konzentrationsprozess auf das Kerngeschäft fort und trennt sich endgültig von Lebensmitteln. Kellogg‘s baut damit sein Geschäft im Snack-Bereich deutlich aus.
Pringles hat einen Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar, wird in 140 Ländern vertrieben und gilt als der zweitgrößte Anbieter von würzigen Snacks.
Kellogg’s neue Snack-Marke: Pringles
Pringles ist der Markenname für Stapelchips. Da nach deutschem Lebensmittelrecht Kartoffelchips direkt aus Kartoffelscheiben hergestellt werden müssen, jene jedoch aus Kartoffelpulver, Mais und anderem bestehen, die in eine kartoffelchipartige Form gepresst werden, dürfen sie offiziell nicht mehr als Kartoffelchips beworben werden. weiterlesen »
Das erste große amerikanische Opfer der europäischen Schuldenkrise ist hoffentlich ein Weckruf für die Börse generell, höchstwahrscheinlich wird jedoch niemand etwas daraus gelernt haben. Wie es zum Bankrott kam und was er für Folgen hatte, haben wir in einer Übersicht zusammen gestellt.
Wieder einmal waren es die Staatsanleihen, die für den Zusammenbruch gesorgt haben, eine Investition, die vor allem deshalb den Bach runter ging, weil die Erwartungshaltung an den Markt zu optimistisch war und fallende, selbst stagnierende Werte nicht einkalkuliert wurden. weiterlesen »
Bis es zur Fusion der Deutschen Börse und Nyse kommt, dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Auch wenn der Zusammenschluss nicht von allen Aktionären begrüßt worden ist, hat sich die Mehrheit der New Yorker Börsianer für eine Fusion ausgesprochen.
Evelyn Davis äußerte sich kritisch gegenüber dem Zusammenschluss der Deutschen und New Yorker Börse, da sie die Vergangenheit der Deutschen für bedenklich halte. Ihr sei zwar klar, dass die heute in Deutschland lebenden Personen nichts mehr mit dem Holocaust zu tun haben, aber dennoch habe sie ein ungutes Gefühl. weiterlesen »
Die Prada-Gruppe will an die Börse in Hongkong und erhofft sich von dem Verkauf der Aktien ein gewaltigen Kapitalzuwachs. Noch in diesem Monat will der Modekonzern den Schritt wagen.
Der Prada-Konzern könnte bald das erste Europäische Modehaus sein, dass sich an der Börse in Hongkong versucht, wobei auch das britische Modehaus Burberry ähnliche Pläne verfolgt. Diese Bestrebungen sind jedoch bei Weitem nicht neu. Schon mehrmals hatte die Prada-Gruppe in der Vergangenheit den Börsengang angedacht, doch jedes Mal wurden die Umsetzung der Ideen auf unbekannte Zeit verschoben. Nun aber soll es endlich soweit sein, der Schritt an die Börse steht offenbar kurz bevor.
Osram steht kurz vor dem Börsengang. Das Tochterunternehmen von Siemens soll im Zuge der Unternehmensumbauten abgegeben werden und soll sich dafür an der Börse behaupten.
Die Firma Osram, traditionsreicher Entwickler von Leuchtmitteln, soll flügge werden und den Börsengang allein und nicht mehr als Tochterunternehmen von Siemens bewerkstelligen. Der Mutterkonzern steht vor einem radikalen Strukturumbau, mithilfe dessen der Chef von Siemens, Peter Löscher, eine Umsatzsteigerung über die Marke von 100 Milliarden Euro hinaus erreichen will. Im Zuge dessen verabschiedet sich Siemens von seinem Tochterunternehmen. Die Firmenmehrheit soll noch in diesem Herbst an Osram übergeben werden.
ProSieben Sat1 soll einem Bericht „Der Welt“ zufolge zum Ende des nächsten Jahres verkauft werden. Die Finanzinvestoren KKR und Permira wollen sich von ihrer Senderfamilie trennen.
Ob es sich letztendlich um einen Verkauf oder um einen Börsengang handelt, ist aktuell noch nicht klar. Sollte es zu einem Gang an die Börse kommen, ist ein Aufstieg der Senderfamilie in den DAX geplant. Der Börsenwert beläuft sich in Angesicht des derzeitigen Kurses, der für Vorzugsaktien bei 23 Euro liegt, auf fünf Milliarden Euro.
„Der Welt“ zufolge gibt es Überlegungen, ob Stamm- und Vorzugsaktien verschmolzen werden sollten. Die Nachrichtenagentur Dow Jones hingegen berichtet, dass die Investoren eine Abgabe vieler Vorzugsaktien in Erwägung ziehen. In absehbarer Zeit wollen sich KKR und Permira zu den Mutmaßungen äußern. weiterlesen »
Gute Nachrichten für den Ölfelddienstleister C.A.T. Oil: Im zweiten Quartal 2010 konnten durch Einsparungen die Gewinne verdoppelt werden. Dennoch blieb der Umsatz rückläufig. Als weitere Massnahmen sind nun Investitionen vorgesehen.
Einen guten Start in das Geschäftsjahr 2010 hat der Öl- und Gasfelddienstleister C.A.T. Oil erwischt: Das erste Halbjahr 2010 konnte mit einem deutlichem Gewinnanstieg abgeschlossen werden. Die weiteren Aussichten sind gut, und auch Vorstandschef Manfred Kastner ist für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich gestimmt.
C.A.T. Oil mit hohen Gewinnen im ersten Halbjahr – Aktie im Aufwärtstrend
Das Unternehmen C.A.T. Oil hat unmittelbar auf die neue Situation reagiert, und eine Erweiterung des Investitionsprogramms angekündigt. Die Wertpapiere der Ölfirma reagierten direkt mit deutlichen weiterlesen »
Das Hamburger Multiunternehmen Beiersdorf blickt mit gemischten Gefühlen auf die erste Hälfte des Geschäftsjahres zurück. Die Bilanz ist auf der einen Seite positiv zu bewerten, denn durch die firmeneigene Klebstoffsparte Tesa konnte zwar der Umsatz gesteigert werden, aber der Aktienwert ist dennoch deutlich gesunken.
Die Bilanz von Beiersdorf wurde diese Woche mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Zum einen steuerte die Firmentochter Tesa einen erheblichen Gewinnanstieg für das Hamburger Unternehmen bei. Auf der anderen Seite schloss die Aktie als schwächstes Wertpapier am DAX ab, was die Freude über die Umsatzsteigerung schmälerte.
Beiersdorf zieht Bilanz – Tesa auf dem Vormarsch
Der Grosskonzern Beiersdorf hat die Prognose für die Umsatzrendite der Tochterfirma Tesa weiter präzisiert. Bisher ging man von einer Umsatzrendite von 8 Prozent aus, doch nun wurde der Wert angesichts der Umsatzsteigerungen auf etwas über 9 Prozent korrigiert. in Zeiten der Rezession ist dies ein beachtliches Ergebnis.
Eine weitere Gewinnsparte von Beiersdorf ist Nivea. Das Traditionsprodukt soll auf eine Umsatzrendite über elf Prozent steigen, im Vorjahr waren es 10,2 Prozent. Der operative Gewinn von Beiersdorf steigerte sich in den ersten sechs Monaten um 32 Prozent auf 385 Mio. Euro, während der Umsatz um 7,8 Prozent auf 3,17 Mrd. Euro stieg.
Beiersdorf mit ambivalenter Bilanz – Woher kommen die Gewinne?
Tesa konnte den Gewinn von Beiersdorf im Bereich der Industriekunden steigern. Doch vor allem im hoch rentablen Bereich der Körperpflegeprodukte konnte Beiersdorf punkten. Zwar ist der Inlandsabsatz rückläufig, aber in Nord- und Südamerika konnten hier enorme Gewinnsteigerungen verbucht werden.
Die Aktien von Beiersdorf verloren dennoch bis zu 3,7 Prozent auf dem Parkett, und fielen auf 44,16 Euro. Der generell schlechte Konjunktur im Konsumgeschäft in Deutschland und Europa allgemein sorgte für diesen Wermutstropfen an der Börse.
VW hat mit den jüngsten Quartalszahlen ein deutliches Plus hingelegt. Volkswagen ist der grösste Autobauer in Europa, und konnte im zweiten Quartal 2010 dank der gestiegenen Nachfrage aus Asien einen Milliardengewinn eingefahren. Der Umsatz des Unternehmens stieg um mehr als 20 Prozent.
VW hat mit den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen die Schwarzmaler verstummen lassen. “Rezession? Was ist das?. scheint es aus der Zentrale des Konzerns in Wolfsburg zu schallen. Nach den Meldungen vom Donnerstag hat sich der operative Gewinn von Volkswagen im zweiten Quartal auf 1,99 Milliarden Euro verdoppelt.
VW veröffentlicht Quartalszahlen – Gestiegene Nachfrage aus Übersee
Im letzten Jahr konnte VW im zweiten Quartal dank der Abwrackprämie 928 Millionen Euro einfahren. Jetzt steigt die Nachfrage nach den fahrbaren Untersätzen vor allem aus Asien und den USA. Der Umsatz von VW ist im vergangenen Quartal auf 33 Milliarden Euro gestiegen. Dieses Plus bedeutet eine Steigerung von 22 Prozent. Mit diesem sensationellen Ergebnis hatte niemand so richtig gerechnet, noch nicht einmal der Vorstand des Wolfsburger Traditionsunternehmens.
“Das Ergebnis des ersten Halbjahres hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, so kommentierte der VW-Chef Martin Winterkorn am Donnerstag die Veröffentlichung der erfreulichen Zahlen. In erster Hinsicht war es die starke Nachfrage aus dem boomenden China, wo die Produkte des deutschen Herstellers gefragt sind wie nie.
Aber auch günstige Wechselkurseffekte kamen VW zugute, die wiederum für den Absatz in Nord- und Südamerika Vorteile brachten.
VW mit massiver Umsatzsteigerung – Der Weg aus der Krise?
Die Vorsitzenden von VW scheinen den aktuellen Höhenflug etwas abbremsen zu wollen, da sie für den Rest des Geschäftsjahres nicht mit ähnlich hohen Einnahmen rechnen. Dennoch hat sich der Rekordumsatz von Volkswagen sofort an der internationalen Börse bemerkbar gemacht.
Die Vorzugsaktie des Wolfsburger Unternehmens schnellte nach Bekanntgabe der Zahlen um 2 Prozentpunkte nach oben, und wird aktuell mit 80 Euro notiert.