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Archiv: Währungen

Die Rückkehr der D-Mark wird einer Umfrage nach von einer Vielzahl der Deutschen bevorzugt, falls der Euro untergehen sollte. Damit verbunden ist auch eine Angst vor einer verheerenden Inflation.

Die Rückkehr der D-Mark wird von 52 Prozent der von Emnid im Auftrag der “Bild am Sonntag” befragten Personen als durchaus stabilisierendes Mittel angesehen, falls es im Zuge von unter anderem der Griechenland-Pleite zu einer Inflation und zu einer Auflösung der Währungsunion um den Euro kommen sollte.

D-Mark © Markusram/Flickr

Rückkehr der D-Mark als Maßnahme gegen Eurokrise befürwortet

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Eine Griechenland-Pleite hätte Auswirkungen auf die deutsche Industrie - so zumindest warnt der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Schon vor einem Jahr war die Bonität des südeuropäischen Landes durch eine Ratingagentur herabgestuft worden.

Wäre Griechenland Pleite, die Auswirkungen wären immens. Der angeschlagene Staat könnte durch einen Bankrott die restlichen Länder der Währungsunion mit sich ziehen. Von einer psychologischen Krise neben der wirtschaftlichen ist die Rede und sowohl Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, und James Altucher, Fondsmanager der Formula Capital, sehen in dem Land trotz seiner geringen Wirtschaft ein mögliches Zünglein an der Waage.

Griechenland-Pleite © Global Jet/Flickr

Griechenland-Pleite: Auswirkungen wären auch global zu merken

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Dieser Tage heißt es immer wieder, dass uns eine Finanz- und Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes bevorsteht. Wen wundert es da, dass viele verunsicherte Anleger ihr Heil im gutem altem Edelmetall suchen.

Schon seit tausenden Jahren sind Kupfer, Silber und Gold ein Garant für Wohlstand, auch wenn man Edelmetall bekanntlich nicht essen kann. Seitdem nun in den letzten Monaten eine Bank nach der anderen in Liquiditätsschwierigkeiten geraten ist, erlebt das gelbe Metall eine ungeahnte Renaissance.

Gold © flickr / covilha

Der Ansturm der Käufer treibt den Goldpreis in lang vermisste Höhen und inzwischen geraten Banken und Produzenten in Schwierigkeiten, der Nachfrage gerecht zu werden.

Doch wie sinnvoll ist es, in Zeiten der Krise sein Geld in Gold anzulegen. Sicher, seit der Infaltion in den Zwanzigern wissen wir, wie schnell Geld seinen Wert verlieren kann. Gold ist währungsunabhängig.

Aber was passiert, wenn die Krise vorbei ist?

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Das britische Pfund fiel heute gegenüber dem US-Dollar von 1,9823 $ auf 1,9597 $. Gründe sind vor allem Probleme im britischen Bankensektor. Bereits in der letzten Woche waren die Kurse britischer Banken deutlich gefallen. Gründe sind eine schwächelnde britische Realwirtschaft, nach wie vor die US-amerikanische Kreditkrise und Probleme auf dem heimischen Immobilienmarkt. Der FTSE-Index für die wichtigsten Banken verlor in den letzten drei Wochen bereits 12 Prozent. Für die Hypothekenbank Bradford & Bingley war dies ein besonderes Problem: Denn sie wollte am Montag neue Aktien auf den Markt bringen und lief Gefahr, dass der aktuelle Börsenkurs den Kurse für die bereits vereinbarten Aktienkäufe (die „cash calls“) unterschreiten würde. Die stürzte nach der Ankündigung ab, dass die Private-Equity-Gruppe Texas Pacific Group23 Prozent an der Bank übernehmen und der Ausgabepreis für die neuen Aktien drastisch geenkt werden würde, um den aktuellen Kurs nicht zu unterschreiten. Die Aktie der Bank wurde kurzzeitig vom Markt genommen und verlor insgesamt 25 Prozent an Wert.Die Bank gab an, dass die Handelsbedingungen sich verschlechtert und die Häufigkeit von Zahlungsrückstanden bei Hypothekenkrediten zugenommen hätte.
Das britische Pfund ggü. dem US-Dollar
Auch internationale Rahmendaten belasten den Bankensektor: Der Supply Management’s Index aus den USA ist schon seit Monaten unter der wichtigen Marke von fünfzig Zählern, auch wenn sich im April ein kleiner Aufschwung beim Export ergab. In Großbritannien ist es vor allem das herstellende Gewerbe, das Sorgen bereitet. Bislang ist die englische Wirtschaft aber doch so stabil, dass keine Änderung der Leitzinsen durch die britische Notenbank erwartet wird.


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Währungskrise in Südafrika

Autor: Felix
abgelegt in: Währungen

Der Rand rutscht gegenüber dem Dollar auf ein Fünfjahrestief

Während die wichtigen asiatischen Währungen, aber auch der Euro gegenüber dem Dollar stärker und stärker werden und somit die Gefahr einer weltweiten Rezession erhöhen, geht der Trend der südafrikanischen Währung Rand in die entgegengesetzte Richtung. Trotz eines immer größer werdenden Investitionsvolumens in Afrika schwächelt die wichtigste Währung auf dem Kontinent schon seit Jahren. Der Wertverlust gegenüber dem Euro beträgt seit Februar 2006 drei Viertel. Momentan steht der Rand bei 12,38 €. Möglicherweise handelt es sich hier um einen sich selbst verstärkenden Effekt: Auf die Inflation der Währung wurde von den Notenbanken mit der Anhebung des Leitzinses auf mittlerweile elf Prozent reagiert. Im Zeichen der Kreditkrise sei, so vermutet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Risikobereitschaft der Anleger zurück gegangen und damit die Bereitschaft, Geld zu hohen Zinsen zu leihen. Welche Faktoren aber standen am Beginn der Krise?
Südafrika ist bei weitem kein Entwicklungsland im klassischen Sinne: Nach dem Ende der Apartheid hat es die Börse des Landes in die Top-Ten der weltweit größten Handelsplätze geschafft. Die Grundlage dieses Aufstiegs, die heimische Wirtschaft, speist sich aus zwei Quellen: Da ist zum Einen der große Reichtum an Bodenschätzen. Insbesondere die großen Goldvorkommen, , aber auch Diamanten – das in London und Johannesburg ansässige Unternehmen de Beers ist der weltweit der Marktführer unter den Produzenten – und Platinum tragen positiv zur Handelsbilanz des Landes bei. Im krassen Gegensatz zur Währungsschwäche steht auch das derzeitige Wirtschaftswachstum von über vier Prozent. Eine große Schwäche des Landes ist aber die veraltete Infrastruktur, die momentan zu sehr hohen Energiekosten im Land führt. Da Südafrika Energieträger wie Öl importieren muss, betrifft dieses Problem auch im hohen Maße die Handelsbilanz und damit die Währung (FAZ).
Wertverlauf des Rand ggü. dem Dollar Tatsächlich ist der Rand die meist gehandelte Währung aller weltweit als „Entwicklungsland“ eingestuften Länder. Die Währung ist eine von 15, die dem “Continuous Linked Settlement” angehören. Hierbei handelt es sich um eine Institution, die den simultanen Umtausch von Währungen gewährleistet.
Übrigens erinnert der Name der südafrikanischen Währung nicht umsonst an das deutsche Wort für “Kante”: Er geht auf den burischen Begriff für den Bergrücken mit Namen “White-Waters-Ridge” zurück, in dem große Goldvorkommen gefunden wurden.


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Mittlerweile ist es Konsens unter Analysten und Volkswirten im Allgemeinen, dass eine Rezession in den USA wahrscheinlicher ist als eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Da nimmt es auch nicht wunder, dass der Euro gegenüber dem Dollar in den letzten Tagen (nach einer kurzzeitigen Trendumkehr im Januar) an der Börse weiter gewonnen hat. Wie sieht jedoch der Vergleich zu anderen Währungen aus? Die ost- und südostasiatischen Volkswirtschaften sind von der Kreditkrise nicht stärker betroffen gewesen als Europa, eine Rezession steht dort ebenfalls nicht ins Haus. Im Vergleich zu diesen Währungen ist der Euro momentan sogar stark überbewertet, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt. Wer in Währungen investieren will, denn sollte die Dollarschwäche also wohl nicht zur Anhäufung von Euro-Reserven verleiten.
Im Abwind? Kursverlauf des Euro gegenüber dem Yen Euro sei 1999Ein Blick auf die Kurse der wichtigsten asiatischen Währung, des japanischen Yen, zeigt aber, dass dieser Trend längst eingesetzt hat. Zwar blieb der Wechselkurs im Jahresmittel für 2007 ohne große Veränderungen. Und seit im Jahre 2003 der Kurs von 0.008 Yen pro Euro überschritten wurde, hat die Währung bis zu einem Viertel gegenüber dem Euro verloren. Seit dem letzten Sommer jedoch geht es mit der Währung wieder aufwärts.
Die Analysten von ABN AMRO sehen gar einen Wandel von zeitgeschichlichen Dimensionen (finanzen.net). Ebenso wie im Zweiten Weltkrieg, so würde auch jetzt große Militärausgaben den Wandel einiger Nationen (momentan der USA) vom Gläubiger zum Schuldner auf dem internationalen Markt vorantreiben und die eigenen Währungen schwächen. Die asiatische Wirtschaft würde hingegen, anders als in Europa immer größere Währungsreserven anhäufen.
Inwieweit tatsächlich eine Verlagerung der Leitwährungen nach Asien eintritt, ist jedoch noch vollkommen offen. So hatte die Deutsche Bank schon im Jahr 200 eine „Renaissance“ des japanischen YEN auf dem internationalen Währungsmarkt für möglich gehalten. Seitdem hat stattdessen der Euro an Fahrt gewonnen.


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Die jahrelange Stärkephase der rumänischen Währung Leu gegenüber dem Euro könnte bald zu Ende sein. Ende Juni 2006 lag die Währung noch bei einem Verhältnis von 3.63:1 Eine Zehn-Leu-Banknotegegenüber dem Euro. Bis Juli 2007 dieses Jahres verschlechterte sich der Kurs jedoch bis auf das Verhältnis von 3.11:1 zur europäischen Gemeinschaftswährung (Quelle: EZB). Zwar ist die Schwächephase mittlerweile fast überwunden; der Kurs ist im Oktober sogar kurzzeitig über das Mitte 2006 erreichte Hoch hinausgewachsen. Gerade diese Schwankungen jedoch bereiten rumänischen Wirtschaftspolitikern zunehmend Sorgen. Um einer weiteren Abwertung vorzubeugen, hat die Notenbank den Leitzins nun auf 7,5 Prozent erhöht. weiterlesen »


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Euromünzen

Wieder einmal wurde heute ein neues Hoch des Euros gegenüber dem Dollar vermeldet. Diese Meldung ist inzwischen für viele Börsianer zur Gewohnheit geworden und löst vielerorts keinerlei Aufregungen mehr aus, dabei ist dies ein alarmierendes Warnzeichen, dass der Euro den Dollar irgendwann als Handelswährung ablösen wird. Wenn dies geschehen würde, wäre dies ein struktureller Wandel der gesamten Weltwirtschaft, weil Rohstoffpreise für Gold, Öl und andere Handelsware preislich völlig neu definiert werden müssen. weiterlesen »


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