In Asien zeigte sich hingegen kein so eindeutiger Trend: Zwar schloss der japanische Nikkei-Index fast unverändert mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent. Andere Indizes in Taiwan, Hongkong und Seoul gerieten dagegen deutlich ins Minus.
Während das Börsenjahr bereits gemeinhin als „abgehakt“ betrachtet wird, ist die Perspektive für die nächsten Monate keineswegs sicher. Im Inland, so gibt das Handelsblatt zu bedenken, ist die Lohnpolitik der Regierung eine wichtige Unbekannte. Die in Kreisen der SPD angedachte flächendeckende Einführung von Mindestlöhnen könnte das wirtschaftliche Gefüge stark durcheinander wirbeln. Denn insbesondere in Ostdeutschland werden die angepeilten Mindestmarken in vielen Beschäftigungsverhältnissen zurzeit noch deutlich unterschritten. Darüber hinaus lässt sich die Entwicklung der internationalen Rohölpreise nur schwer kalkulieren. Überdies steht eine deutliche Eintrübung der US-Konjunktur zu befürchten, mit unabsehbaren Folgen für den amerikanischen Absatzmarkt und den Dollarkurs. Gerade die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft wird in dieser Situation zu einem ernsthaften Problem.![]()
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Als realistisches Kursziel wird offensichtlich die Marke von 8000 Zählern angesehen, die der Dax bereits in diesem Jahr kurz überschritten hatte. Das Handelsblatt hält jedoch einen Verlauf mit bis zu 1000 Punkten in die umgekehrte Richtung für möglich.