Nach inzwischen bestätigten Berichten des Manager Magazins wird über einen Verkauf der restlichen Anteile an dem amerikanischen Unternehmen verhandelt. Bereits im August hatte sich die Trennung angedeutet, als Daimler ein Joint-Venture mit einem chinesischen Autobauer übernahm. weiterlesen »
Papiere aus Ost- und Mitteleuropa werden momentan besonders schlecht bewertet: Ein günstiges Schnäppchen?
(via Financial Times ) Jahrelang waren Fonds mit osteuropäischem Portofolio ein sicherer Gewinnbringer. Ein jährliches Plus von vierzig bis fünfzig Prozent war noch laut einer Untersuchung aus dem Jahre 2005 nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Diese Entwicklung hielt bis vor kurzem an. Der Fonds Activest Lux Osteuropa etwa verzeichnet für die letzten drei Jahre ein Plus von 140 Prozent (ariva.de), und JP Morgan Eastern Europe Equity A erreichte seit 2003 immerhin einen Profit von 202 Prozent.
Die seit den späten Neunziger Jahren enorm ansteigenden Wachstumsraten der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten machten diese hohe Profitabilität möglich. Nun aber befinden sich die Fonds im Sinkflug, denn die Aktienmärkte Osteuropas haben in 2008 bislang durchschnittlich ca. 37 Prozent verloren (ftd). Das zieht auch die Fonds nach unten: Der genannte Fonds von JP Morgan etwa verlor innerhalb eines Jahres 2 Prozent. weiterlesen »
Wie nachhaltig ist die Erholung der Finanztitel an den Aktienmärkten? Und wie geht es mit den hart getroffenen Landesbanken weiter?
Die existentiellen Krisen von Lehmann Bros. und der AIG in den USA haben dem DAX am Montag ein Zweijahrestief beschert. Doch ist wirklich der gesamte Aktienmarkt auf Talfahrt?
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Die Börsenkrise in den USA hat jetzt wie befürchtet auch Auswirkungen auf den deutschen Markt. Der DAX schloss gestern mit deutlichem Minus und fiel um 2,74 Prozent auf 6064,16 Punkte. Obwohl im Vorfeld die Banken beschwichtigt hatten, ihrer Stabilität könne die amerikanische Krise nichts anhaben, werden die Anleger natürlich unruhig.
Das von Börsenchef Alan Greenspan als Jahrhundertereignis bezeichnete Börsentief wird also möglicherweise auch an Stellen seine Auswirkungen haben, die man nicht sofort mit der Börse verbindet. Z.B. werden die Stellenangebote in Köln noch magerer werden, wenn die ohnehin schon im Fallen begriffene Commerzbank durch dieses globale Problem einen weiteren Schlag versetzt bekommt und noch mehr Arbeiter als geplant entlassen muss.
Wer bei seiner Steuerberatung die Option “Aktienanlage” durchgeht, muss also in nächster Zeit aufpassen. Auch wenn in deutschen Landen alles etwas gemächlicher vorgeht, der Kursfall dürfte das erste Anzeichen eines Börsenproblems sein. Commerzbank-Aktien würde ich erstmal keine kaufen…
In den USA ist börsentechnisch die Hölle los. Schaut man über den großen Teich, überschlagen sich die Blogs und News-Konzerne darin, passende Titel für den größten Börsencrash seit längerer Zeit zu finden. “Crisis on Wall Street” – da scheint wirklich einiges im Argen zu liegen.
Was ist passiert? Nachdem deutlich geworden war, dass einer der größten Investmentbanker – Lehman Brothers – es alleine nicht mehr schaffen würde, begann ein hektisches Suchen nach Finanzpartnern. Der Rivale Merril Lynch verkaufte sich samt und sonders an die American Bank und schaffte es so, im einsetzenden Chaos einen stabilen Kurs zu behalten.
Lehman Brothers versuchte über das Wochenende, einen ähnlichen Deal an Land zu ziehen, dies jedoch vergebens. Somit ließ sich die Pleite nicht mehr aufhalten. Im Sog dieser Krise wird sich in den nächsten Tagen sicherlich auch auf den außeramerikanischen Märkten einiges bewegen.
In den US Wahlen ist schon vor Beginn der Präsidentschaftswahl eine Menge Stroh verbrannt worden. Barack Obama hat einen beispiellosen Image-Wandel durchgemacht – vom politischen Underdog zum Sieger im Vorwahlkampf. Das liegt unter anderem an seiner Konzentration auf die ökonomischen Probleme der USA.
Börse und wirtschaftliche Lage sind keine Themen mehr, mit denen in Amerika irgendeine Partei punkten kann.
Hier liegt – zumindest der Stimmung im Land nach – einiges im Argen und Obama zieht seinen Reiz für die Wähler momentan auch daraus, dass er im Gegensatz zu John McCain offen die wirtschaftlichen Probleme des Landes anspricht. Die Wirtschaftslage – dieses Wahlkampfthema ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Es ist aber interessant zu beobachten, wie sich der US-Wahlkampf schrittweise von der Fokussierung auf die Persönlichkeit der Kandidaten hin zu den “großen” Themen verschiebt. Sollte sich das fortsetzen, wird Obama meiner Meinung nach gewinnen, da er auf diesem Gebiet die besseren Leute und auch persönlich mehr Kompetenzen als sein Gegner besitzt.
Am 18.Oktober veranstaltet die Aktien-Community Stockflock ein Networking Event für Profis und Privatanleger. Ziel der Community und des Camps ist es Kontakte zwischen Privatanlegern und Anlageprofis zu knüpfen und einen permanenten Austausch zu fördern.
Diese Initiative rief der bekannte Autovermieter Erich Sixt ins Leben. Sie ist kostenlos, jedoch auf 100 Plätze begrenzt. Bei diesem Treffen sprechen professionelle Anleger über Fragen wie „Wie macht man seine erste Million?” oder diskutieren wie Privatanleger ihr Portfolio optimieren können. Erich Sixt selbst steht auch für Medieninterviews zur verfügung, hierzu sollte man sich jedoch vorab anmelden.
Um einen wirklichen Austausch zu ermöglichen gibt es auch für jeden Teilnehmer die Möglichkeit an diesem Tag Ideen zu präsentieren, jedoch braucht es auch hierzu eine Vorabanmeldung.
Wenn man also “Von den Besten lernen und Neues entdecken” möchte, ist man im ersten AktienCamp ganz richtig aufgehoben, denn genau das ist der Leitspruch der innovativen Veranstaltung.
Die Anmeldungen erfolgen über www.aktiencamp.de
Jetzt ist es bekannt: die Allianz hat Teile der Dresdner Bank an die Commerzbank für 9,8 Milliarden verkauft. Innerhalb absehbarer Zeit sollen auch die restlichen Anteile an der 136 Jahre alten Bank von der Commerzbank gekauft werden.
Der Stellenabbau war abzusehen, so verlautbarte dies auch der Commerzbank – Chef Martin Blessing. Gegenüber der „Bild-Zeitung“ sagte er: „Ja, wir werden am Ende des Zusammengehens den einheitlichen Namen Commerzbank haben. Das wird aber bestimmt noch zwei Jahre dauern, bis Filialnetz, Technik und Verwaltung zusammengelegt sind.”
Allerdings soll der Abbau so sozialverträglich wie möglich vorgenommen werden. Die Arbeitnehmer sind verunsichert. Sie glauben, dass der Abbau hauptsächlich bei der Dresdner Bank vorgenommen wird. Dies hat sich auch im Vorstand gezeigt, hier ist nur ein Vorstand der Dresdner Bank übernommen worden.
Die Idee von Blessing ist, die beiden Banken zusammenzulegen und überflüssige Filialen ersatzlos zu streichen. Für die Kunden, so der Vorstandvorsitzende, werde sich nichts ändern.
Die Börse hat allerdings schon reagiert. Die Aktie der Commerzbank verlor im Vergleich zum Vortag um 8,96% an Wert. Damit ist der Preis der Aktie auf 17,82 € gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Aktienwert um mehr als 30%.
Die Hoffnung ist noch da, aber die Aussichten werden schlechter. Momentan kaufen die Anleger noch, da der Leitzins der Europäischen Zentral Bank (EZB) seit Langem unverändert ist.
Heute, um 10 Uhr, veröffentliche die EZB die Konjunktur – Daten, was dazu führte, dass der DAX um 20 Punkte fiel. Auch wenn er sich danach wieder erhöhte, bleibt ein fader Beigeschmack. Dieser wird noch durch den Ifo-Geschäftsklimaindex verstärkt. Die Analysten erwarteten ein maximales Absinken des Ifo auf 97,1 Punkten. Doch tatsächlich senkte er sich im Juli auf 94,8 Punkte. weiterlesen »