Abwärtstrend erfasst Westeuropa und die USA
Deutschland ist in 2008 von einer Minirezession erfasst worden. im abgelaufenen Quartal ging die gesamtwirtschaftliche Tätigkeit um ein halbes Prozent gegenüber Q1 zurück.Das ist zum letzten Mal im Krisenjahr 2004 passiert. weiterlesen »
Das gute Halbjahresergebnis wirkt sich endlich auf den Kurs aus – Goldmann Sachs setzt das Papier auf „Buy“
Auch Unicredit, die Norddeutsche Landesbank und Chevreux empfehlen, die Aktie zu kaufen. Die Kursziele schwanken zwischen 46 € (Unicredit) und 60 € (Deutsche Bank). Momentan liegt der Kurs bei knapp 41 Euro. Die positiven Bewertungen bescherten der Aktie heute ein Plus von 4,77 Prozent am XETRA DAX. weiterlesen »
Banken müssen problematische Kommunalanleihen in den USA zurückkaufen: Milliardenschwerer Schaden
Bei ARS-Bonds handelt es sich meist um Firmen- kommunale Anleihen. Für den Anleger besteht die Besonderheit darin, dass die Zinsen während periodisch stattfindender Auktionen festgelegt werden. Bei diesen Auktionen wird die Nachfrage nach den Papieren festgestellt und dann die Zinsrate danach ausgerichtet. Diese Auktionen sind auch eine Möglichkeit, die Papiere wieder loszuwerden. weiterlesen »
Der Umsatz nach Bestellungen knickt nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministers Michael Glos im Juni um 2,9 Prozent ein. Seit einem Jahr gab es innerhalb eines Monats keinen so starken Rückgang bei den Bestellungen. Dabei war man noch im Mai für den Folgemonat von einem Auftragsplus von 0,4 Prozent ausgegangen (boerse.ard). weiterlesen »
Kurs ist dank fallendem Ölpreis wieder auf dem Stand vom Donnerstag
DAX, MDAX und TechDax haben am Dienstag Boden gut gemacht und damit offensichtlich dem gefallenen Ölpreis Rechnung getragen. Der Dax schloss mit 2,66% im Plus und steht damit bei 6518 Zählern. Dies korrespondiert mit einem erneuten Kursverfall der Sorte Brent Crude um 0,28 Prozent auf 199,23 US-Dollar an der IET in New York. Seit dem Monatshoch am 13.Juli, als das Barrel bei knapp 145 US-Dollar stand, ist der Kurs kontuierlich gefallen. Nach dem dauernden Ansteigen des Preises seit Anfang 2007 ist dies die stärkste Preisentspannung. weiterlesen »
Nach Daimler und GM nun auch BMW mit Gewinneinbrüchen
(faz.net) BMW hält nach Aussagen eines Konzernsprechers einen deutlich schwächeren Umsatz als noch im letzten Jahr für möglich. Am heutigen Freitag gab ein Konzernsprecher bekannt, das bisherige Umsatzziel von 3,8 Milliarden Euro Vorsteuergewinn werde aufgegeben, stattdessen peile man eine Umsatzrendite von mindestens vier Mill. Euro an. weiterlesen »
Der weltweit größte Chemiekonzern plant weitere Zukäufe
(via ftd)
Die Financial Times Deutschland will aus Unternehmenskreisen erfahren haben, dass die BASF strategische Planungen zur Übernahmen mehrerer internationaler Chemiekonzerne anstellt. Konkret geht es dabei unter anderem um das US-amerikanische Unternehmen Rockwood, dass sich im Besitz mehrerer institutioneller Anleger (u.a. der Axa) und Investmentfonds befindet. weiterlesen »
Kursanstieg in den nächsten wochen wahrscheinlich
Der auf SAP spezialisierte IT-Dienstleister Itelligence konnte mit glänzenden Quartalszahlen heute einen Kursanstieg von 6,32 Prozentpunkte auf 4,04 Euro pro Aktie erreichen (XETRA). Das Unternehmen hat sich selbst für das laufende Jahr ein Umsatzziel von 210 bis 214 Millionen Euro gesetzt, erwartet also ein abermaliges deutliches Plus von ca. zehn Prozent. Da dieses Ziel momentan übertroffen wird, könnte also nur ein deutlicher geschäftseinbruch das gesetzte Ziel gefährden. Davon ist aber momentan kaum auszugehen. In der kommenden Woche, genauer am 30. Juli, wird das Unternehmen seinen Quartalsbericht veröffentlichen und darin weitere Einzelheiten bekannt geben.
Bereits im letzten Jahr hat der Dienstleister mit einer Umsatzsteigerung von 16,5 Prozent auf 190,9 Millionen Euro sein bisher bestes Unternehmensergebnis erzielen können. Der Aktienkurs ist diesem Erfolg bisher aber nicht gefolgt. Nach einem deutlichen Hoch in den letzten zwei Monaten des Jahres 2007 hat das Papier im abgelaufenen Halbjahr stetig an Wert verloren und lag zeitweise bei unter vier Euro. Dieses niedrige Niveau erklärt leicht, das die guten Nachrichten einen so deutlichen Kurssprung auslösen konnten. Da das Unternehmen offensichtlich in guter Verfassung ist, könnte die Talfahrt der Aktie jetzt endlich vorbei sein.
Seit dem letzten Herbst hält der japanische IT-Dienstleister NTT Data die Aktienmehrheit an der deutschen Firma.
Das mittelständische Unternehmen aus Bielefeld, ende 2007 waren 1228 Mitarbeiter weltweit bei Itelligence beschäftigt, ist dem SAP-Vertrieb mittlerweile nach Westeuropa, Asien und Nordamerika gefolgt.
Grund vor allem schlechtere Kapitalanlageergebnisse wegen sinkende Aktienkurse
Mehr als sieben Prozent verlor die Aktie der Münchener Rück am Freitag. Der Absturz kam, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert hatte. Wegen schlechten Anlageergebnissen wird nun statt der bisher anvisierten und 3 Milliarden Euro nur noch ein Gewinn von um die 2 Mrd. angepeilt. Die bisherige Prognose war übrigens keineswegs aus der Luft gegriffen; noch in 2007 hatte die Rück ein Plus von fast 4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Den Grund für die verschlechterte Prognose sieht das Unternehmen nicht bei einer schlechten Strategie, sondern gibt dem allgemeinen schlechten Trend an den Anlagemärkten die Schuld. Dementsprechend erwartet man auch keine zwangsläufige Erholung im dritten Quartal, sondern macht das Geschäftsergebnis im Vornherein von der weiteren Entwicklung der Finanzmarktkrise abhängig.
Das die Verschlechterung des Unternehmensergebnis sich insgesamt noch im Rahmen hielt, lässt sich unter anderem darauf zurückführen, das die Rück nur etwa sieben Prozent ihres stattlichen Anlagevolumens von 166 Mrd. Euro in den vom credit crunch besonders betroffenen Aktien angelegt hat. Ein größerer Teil festverzinslich veranlagt, um die Zahlungsfähigkeit der Versicherung sicherzustellen.
Dass die Münchener ihr schlechtes Ergebnis auf die Finanzmärkte schieben, kann man ihr auch mit Hinweis auf das ebenfalls schlechte Ergebnis der Hannover Rück nachsehen. Der Konkurrent verlor mit 7,2 Prozent heute fast genauso stark an Wert.
Vor gar nicht allzu langer Zeit war Porsche alles andere als ein Musterknabe was das Erreichen von Zielen und die Zufriedenstellung von Aktionären anbelangte. Nachdem Wendelin Wiedeking das Ruder bei dem Zuffenhausener Sportwagenhersteller übernahm, ging es plötzlich nur noch steil bergauf.
Das vorläufige Highlight in der Firmengeschichte ist sicherlich der Einstieg von Porsche in das Unternehmen Volkswagen im Jahre 2005. Obwohl die Expertenmeinungen gerade auch zu Beginn der Übernahmegerüchte darüber auseinander gingen, ob ein Einstieg sinnvoll oder unsinnig sei, zeigte der Aktienkurs der Porsche AG ein eindeutiges Bild. Zudem wurden Stellenangebote bei Porsche und VW geschaffen, womit keiner richtig gerechnet hatte. weiterlesen »