Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Rede von Fed-Chef Bernanke verursacht Preissturz von acht Dollar

(via Handelsblatt) Ben Bernanke musste am Vormittag dem US-Senat Rede und Antwort zu den Konjunkturaussichten in den USA stehen. Er nannte als die drei großen Probleme der US-Wirtschaft die angespannte Lage auf den Finanzmärkten, die niedrigen Immobilienpreise und die Entlassungen, die in den letzten Monaten zu einer Netto-Verringerung der Arbeitspläte in den USA geführt hatten. Als Wachstumsziel für die USA in diesem Jahr sieht Bernanke 1,6 Prozent als realistisch an, dafür sei mit 4,2 Prozent Inflation zu rechnen. weiterlesen »


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Spekulationen u.a. über Fusionen von Condor, Tuifly und Germanwings

(via Handelsblatt) Der deutsch-britische Reiseunternehmer möchte sich von der ehemaligen Lufthansa-Tochter Condor trennen. Seit einiger Zeit waren Verhandlungen mit Air Berlin im Gange, die jedoch am Freitag scheiterten.

germanwings

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Zertifikaten und Aktien aus der Branche könnte eine große Zukunft

(via welt.de, ntv.de) Der gerade zu Ende gegangene G8-Gipfel in Japan hat es gezeigt: Auf der Suche nach einer kostengünstigen und schnell verfügbaren Strategie zum Umgang mit dem Klimawandel sind die Regierungen nicht nu der großen Industrienationen bei der Kernkraft fündig geworden. Da sogar in Deutschland der viel besprochene Ausstieg aus dem Ausstieg möglich scheint, liegt es nahe, nach den Spekulationsmöglichkeiten rund um diese Form der Energiegewinnung zu fragen. weiterlesen »


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Aber nicht alle Angebote halten was sie versprechen.

sonnenblume(via ftd.de) In den Portofolios mancher Investmentfonds tauchen Firmen auf, denen manche Menschen ihr Geld lieber nicht geben möchten: Für einen Atomkraftgegner ist es sicher unzumutbar, in einen französischen Atomstromkonzern zu finanzieren, und nicht nur radikale Pazifisten möchten auf Investments etwa in einen Hersteller von Streubomben oder Landminen verzichten. weiterlesen »


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Regionaler Stromkonzern EWE zu einem Viertel übernommen.

kühlturm eines kraftwerkes (flickr.com)Der im niedersächsichen Oldenburg ansässige und vor allem in der umliegenden Region tätige Stromversorger ist mit einem Umsatz von 4,7 Mrd. Euro der fünftgrößte in Deutschland. Entsprechend hoch war auch das Interesse an der Übernahme der Aktienpaketes: Sogar Gaz de France hat mitgeboten. Am Ende bekam EnBW den Zuschlag und leistet sich damit die volumenmäßig größte (Teil-) Übernahme eines anderen Stromunternehmens, seit Eon 2004 Ruhrgas schluckte (handelsblatt).

Das der Takeover Sinn macht, zeigt schon ein Blick auf die Landkarte: Die Geschäftsbereiche berühren sich kaum, daher dürfte auch das Bundeskartellamt dem Deal zustimmen. Das Unternehmen, dass zu 45% den oberschwäbischen Elektrizitätswerken gehört, wächst damit eindeutig über seine regionalen Grenzen hinaus. weiterlesen »


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„Special Acquisition Companies“ sollen den Anlagemarkt beflügeln.

Die Türme der DB in Frankfurt (Flickr.com)Spacs sind ein aus den USA kommendes Anlagemodell. Sie werden von Banken oder anderen Investmentgesellschaften gegründet mit dem alleinigen Ziel, vom Geld ihrer Anteilseigner andere Firmen zu übernehmen. In den nächsten Wochen will nun die Deutsche Bank nach Informationen der Financial Times Deutschland die erste deutsche Spac gründen. Soll “Liberty International Acquisition Company” heißen und ab an der Euronext gehandelt werden.
Das Geschäftsmodell funktioniert wie folgt: Anleger investieren in die gerade gegründete Gesellschaft. Diese soll innerhalb von zwei Jahren das Geld in erfolgreich in Mehrheitsbeteiligungen, also Übernahmen, von Firmen anlegen. Gelingen die Akquisitionen nicht, bekommen die Anleger ihr Geld zurück und die Spac wird aufgelöst. weiterlesen »


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Erhöhung auf 4,25 Prozent

Die Maßnahme ist heute nach einer Sitzung des Zentralbankrates in der Zentrale in Frankfurt öffentlich gemacht worden. Die Anpassung entspricht einer Veränderung von nur einem Viertel Prozent.  Die Maßnahme ist als Reaktion auf die im Euroraum zuletzt stark angestiegene Inflation zu sehen.  Die EZB hat sich explizit das Ziel gesetzt, die Teuerungsrate bei maximal zwei Prozent zu halten. Zuletzt war aber ein Wert von vier Prozent erreicht worden (spiegel.de). EZB Logo (flickr.com)

Die bereits im Vorfeld und vom Direkt Jean-Claude Trichet auch schon angekündigte Maßnahme stößt vielerorts auf Kritik. Denn neben der Inflation ist eine prekäre Konjunkturlage eine ebenso großes Problem, um das sich die EZB kümmern muss. Anfang dieser Woche hatte Norbert Walter, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank,  erst das Ende der wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland angekündigt. Die nun beschlossene Zinserhöhung ist natürlich dazu geeignet, diesen Prozess zu verstärken.

Natürlich müssen aber auch Kritiker einräumen, dass die hohe Inflationsrate nicht nur die finanzielle Situation der Privathaushalte verschlechtert, sondern auch  die Binnennachfrage senkt und den europäischen Volkswirtschaften damit ebenfalls schadet. Tatsächlich droht in Europa Stagflation, also eine Mischung aus Inflation und wirtschaftlicher Stagnation. Wenn dieses Szenario Wirklichkeit wird, kann eine Notenbank mit der klassischen Methode der Zinsanpassung auch nicht mehr helfen.

Um halb drei will Trichet die genauen Beweggründe für den Schritt auf einer Pressekonferenz erläutern.


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Fallende Börsenkurse lassen Boni und Renditen verloren gehen

dax (q: hanisauland.de)

Zertifikate gelten gemeinhin als eher sichere Anlageform. Doch die enormen und von vielen nicht erwarteten Kursverluste haben dazu geführt, dass Untergrenzen unterschritten wurden, die bei Zertifikaten für ihre Basiswerte gelten. Daher verdienen viele Anleger nichts mit ihren Papieren, oder verlieren das eingesetzte Geld sogar ganz.

Bei Bonus-Zertifikaten kann der Anleger teilweise durch eine Kurssteigerung des Basiswertes gewinnen, und durch eine Zusatzzahlung (den Bonus), wenn der Basiswert eine bestimmte Schwelle nicht unterschreitet. Diese Bonuszahlungen stellen eine Absicherung des Papiers gegen Kursrückgänge dar. Auf diese Weise kann der Anleger Geld verdienen, auch wenn der Basiswert fällt. Wenn jedoch der vereinbarte Grenzwert für Bonuszahlungen unterschritten wird, hat der Kunde von einem solchen Papier nur noch den Wert, den dieses durch den Börsenkurs hat. Da Zertifikate nicht 1:1 am Basiswert partizipieren, würde man in einem solchen Fall sogar schlechter abschneiden, als wenn man Aktien zu den gleichen Basiswerten gekauft hätte.

Noch schlechter dran sind momentan die Besitzer von Hebelzertifikaten. Bei dieser Anlageform kann nicht nur ein Renditeversprechen, sondern das gesamte eingesetzte Geld verfallen. Da etwa der DAX als ein beliebter Basiswert für Zertifikate seit Jahresanfang über 20 Prozent an Wert eingebüßt hat, sind in vielen Fällen die Untergrenzen unterschritten worden, und die Zertifikate sind einfach verfallen. Wirklich sicher sind zur Zeit also höchstens Garantiezertifikate.


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Zeitweise bis zu sechs Prozent Verlust
Am zwanzigsten Jahrestag des deutschen Aktienindexes blieb die Stimmung in Frankfurt verhalten. Am Ende schloss der DAX mit 1,6 Prozentpunkten im Minus. Vor allem Finanzdienstleister waren von starken Verlusten betroffen. Das Papier der Deutschen Bank verlor nahezu sechs Prozent und stand bei Handelsschluss auf dem tiefsten Stand seit fast fünf Jahren (ntv). Ende 2003 war es dem Bankhaus ähnlich schlecht gegangen.

Deutsche BankEin positiver Einfluss auf den Aktienmarkt war der Anstieg des US-amerikanischen Konjunkturindexes ISM. Trotzdem schloss auch der Dow Jones im Minus, ebenso wie der FTSE 100 aus London und der CAC 40 aus Paris. Gründe für die fortgesetzt schlechte Stimmung an den Märkten sind etwa die Furcht vor einer weiter steigenden Inflation, die die Europäische Notenbank zu Zinssteigerungen bringen könnte. Nach Informationen der Financial Times Deutschland führt dies momentan dazu, dass viele Anleger ihre Assets vom Aktien- an den Währungsmarkt umschichten.

Auch eine andere Bank steckt in Schwierigkeiten: Die seit Beginn der Kreditkrise dauergebeutelte Schweizer UBS wird möglicherweise von den Finanzbehörden der USA gezwungen, geheime Kundendaten herauszugeben. Hintergrund ist die Aussage eines geständigen amerikanischen Steuerhinterziehers, derzufolge die Bank einige Kunden gezielt dabei unterstützt haben soll, Geld über Scheinfirmen am Fiskus vorbei außer Landes zu schaffen. Das Papier der UBS reagierte auf diese Nachrichten empfindlich und stürzte in Frankfurt von 13,15 auf 12,50 Zähler ab.


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(via Handelsblatt.com) Während ein neuerlicher Anstieg des Ölpreises die Börsenkurse am Ende der vergangenen Woche abermals ins Schwanken gebracht hat, stehen vermutlich auch auf dem Anleihemarkt harte Tage bevor. Eine informelle Umfrage des Handelsblattes ergab, dass Anleger fallende Renditen erwarten. Die Renditen zehnjähriger Anlagen liegen derzeit in den USA knapp unter vier Prozent, in Europa stehen sie mit 4,52 Prozent noch darüber. Die trüben Aussichten für die kommende Börsenwoche lassen keine Besserung der Situation erwarten. Am Freitag hatte der Dow Jones zeitweise fast 20  Prozent unter dem Höchstwert vom Oktober 2007 notiert.  Kursstützende Zinssenkungen sind hingegen nicht zu erwarten, da dieses Mittel in den vergangenen Monaten mehrmals ohne langfristigen Erfolg angewandt wurde. Kurzfristig rechnet man daher nicht mit einem stärkeren Anstieg der Renditen auf dem privaten Anleihemarkt. Stattdessen wird ein moderater Run auf Staatsanleihen erwartet, die etwas weniger vom freien Finanzmarkt abhängig sind. Passend dazu wird der Bund am kommenden Mittwoch zehnjährige Anleihen im Gesamtvolumen von sieben Milliarden Euro herausgeben. Der französische Staat wird ebenfalls immerhin 5,5 Mrd. Euro ausgeben. Italien ging diesen Weg bereits am Freitag mit einer Emission über 6 Mrd. Euro.Der Dow am letzten Freitag


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