Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Genussscheine

abgelegt in: Glossar

G. stellen eine “Zwitter” zwischen Anleihen und Aktien dar. Der Käufer kann anders als bei Aktien keinen Teilbesitz am Unternehmen erwerben. Er hat jedoch, und dies unterscheidet den Genussschein von der festverzinslichen Anleihe, verschiedene „Genussrechte“. Dazu kann zum Beispiel eine direkte Gewinnbeteiligung gehören, was bei Anleihen nur im Fall der Umwandlung in Aktien (Wandelanleihen) der Fall ist. Zudem hat der Käufer ebenso wie ein Aktieninhaber ein Anrecht auf einen Teil des Liquidationserlöses bei Auflösung des Emittenten. Anders als die Anleihe ist der Genussschein also zu einer eigentlichen Spekulation geeignet. Der offensichtliche Nachteil davon ist eine Verlustbeteiligung des Genussrechtsnehmers. Die Gewinnbeteiligung am Unternehmen ist aber nicht immer in Reinform Teil des Vertrages. Es gibt auch Mischformen und sogar festverzinsliche Genussscheine. Bei letzteren ist aber immer noch die Beteiligung am Liquiditationserlös ein wichtiger Unterschied zur Anleihe. Allen Modellen gemeinsam ist aber, dass sie im Unterschied zum Aktienkauf kein Stimmrecht implizieren. Die Kleinanleger interessiert das natürlich wenig.

Leider werden auch Genussscheine in Deutschland stark versteuert. Vor allem die Zinsabschlagsteuer schlägt mit 25 Prozent deutlich zu Buche. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuerlast, vom zu versteuerenden Kapital müssen daher insgesamt 26,375 Prozent abgegeben werden (allianz.de).
Genussscheine sind eine Besonderheit des deutschsprachigen Raumes, also Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Sie stehen bei manchen Unternehmen wie der Drägerwerk AG und Bertelsmann in direkter Konkurrenz zu Aktien. Insgesamt haben G. aber einen höheren Anwendungsbereich, sie werden zum Beispiel auch von GmbHs ausgegeben. Aus diesem Grund entscheiden sich insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen zur Herausgabe von G.


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Als Alternativen zu Aktien sind momentan vor allem Anleihen populär. Bloomberg berichtete jüngst, dass in 2007 Papiere im Volumen von 180 Milliarden US-Dollar auf den Markt gekommen seien und zu einem durchschnittlichen Zinssatz von acht Prozent verzinst wurden. Andere Anleihen wie Staatsanleihen (Bundesschatzbriefe in Deutschland) bieten hingegen keine so große Rendite.

Ein interessantes Zwischending ist da der Genussschein. Er bringt zwar kein Stimmrecht mit sich, aber dafür eine Gewinnbeteiligung am Unternehmen. Bei den sich stark unterscheidenden Vertragsbedingungen ist häufig eine recht hohe Rendite garantiert. Beispielsweise lassen manche Emittenten zwar die Scheineigner an etwaigen Verlusten zunächst teilhaben, reichen die verabredete Rendite im Rahmen eine Nachzahlungsverpflichtung aber später nach. Das ist jedoch nicht die ganze Wahrheit: Denn die nachgeholten Zahlungen belasten das Ergebnis des Unternehmens zum Zeitpunkt der Nachzahlung. Auf diesem Wege werden spätere Gewinne für die Scheineigner durch frühere Verluste wieder aufgefressen (FAZ). In Zeiten der Kreditkrise schwächeln vor allem die Genussscheine von Banken. Ein besonders krasses Beispiel ist hier die IKB. Bei illiquiden Unternehmen können Aktien sogar ein geringeres Risiko haben: Denn im Falle einer Unternehmensauflösung werden Genusscheininhaber nachrangig gegenüber anderen Gläubigern bedient.

Genussschein DraegerwerkDas am TecDax gelistete Drägerwerk ist ein weiteres Beispiel für die Risiken von Genussscheinen. Seit Oktober letzten Jahres ist der Aktienkurs des Herstellers von Medizin- und Sicherheitstechnik von 70 auf jetzt (2.5.) nur noch 42 Euro abgestürzt. Dieser Kursverlust ist voll auf den Genusscheinkurs durchgeschlagen. Im zweiten Quartal 2007 waren die Titel noch bei über 100 Euro und rutschten Anfang Februar bis unter die 70-Euro-Marke. Trotzdem gibt es für den vom Drägerwerk ausgegeben Schein 7,5 Prozent Rendite.

Mit der Allianz fährt man ebenfalls gut: Das am Börsenwert gemessen größte deutsche Unternehmen bot auf seine 6 Millionen ausgegebenen Genussscheine (Nennbetrag je Stück 5,12 €) in den letzten, krisengeschüttelten drei Monaten 1,78 Prozent Rendite. Die Mindestausschüttung beträgt fünf Prozent des Nennbetrages.


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SAP im Minus

abgelegt in: Unternehmen

Bereits seit letztem Jahr, und schon vor der Kreditkrise, schwächelt die Aktie von SAP. Nachdem das Unternehmen nun einen Gewinnrückgang auf nun 290 Millionen Euro in 2007 verkündete, fiel die Aktie am Mittwoch um zwei Prozent.
In der Krise befindet sich SAP allerdings nicht. In nur einem Vierteljahr konnte das Unternehmen seinen Gewinn beim Verkauf von Softwarelizenzen und Wartungsdienstleistungen um ganze 15 Prozent steigern. Tatsächlich hatten Analysten aber mit 20 Prozent gerechnet (ftd.de).
SAP, 30.4.08, Xetra DAX Der auf dem US-Markt starke Softwarehersteller ist besonders stark vom hohen Dollarkurs betroffen. Denn ein Großteil der Produktionskosten fallen in Deutschland an. Der Hauptkonkurrent von SAP nicht nur in den USA ist aber der amerikanische Hersteller Oracle, der nun auf dem Heimatmarkt einen enormen Kostenvorteil ausspielen kann.
Der Hauptgrund für die vergleichsweise schlechte Bilanz dürfte aber der Ende letzten Jahres getätigte Kauf von „Business Objects“ sein. Dieser auf Business Intelligence spezialisierte Anbieter aus Frankreich kostete SAP ganze 4,8 Milliarden Euro.
Neben den hohen Kosten der Übernahme und dem hohen Dollar hat SAP auch Probleme im operativen Geschäft: Mit seinem für den Mittelstand gedachten Softwareprogramm „Business by Design“ wollte SAP Software „zur Miete“ übers Internet anbieten. Dieses „Software as a Service“ genannte Prinzip ist im Bereich der Unternehmens-IT bereits eine feste Größe. Insbesondere für den Mittelstand, SAPs wichtigstes Kundensegment, könnten die vergleichsweise niedrigen Kosten und der geringere Adminstrationsaufwand ein starkes Argument sein. Trotzdem hat die Firma bislang weniger als 200 solcher Verträge sichern können (silicon.de). Dabei hatte SAP selbst das Ziel ausgegeben, bis 2010 10.000 Einheiten zur verkaufen. Nun gibt das Management offiziell zu, dass dieses Ziel wohl erst 2011 zu erreichen sein wird.


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Auch das Europageschäft könnte übernommen werden.

Die Financial Times Deutschland berichtet, dass die Strategen der Deutschen momentan ein Übernahmeangebot vorbereiten. Das Deutschlandgeschäft des vermeintlichen Übernahmekandidaten ist eigentlich sehr erfolgreich. Durch einen Zugewinn von einer halben Million Kunden in den letzten Jahren hat die Cittibank hierzulande nunmehr über 3 Millionen Kunden (ARD). Der Gewinn brach im letzten Jahr aber um 16 Prozent ein. Ebenso verlor das Unternehmen in 2007 47% seines Aktienwertes. weiterlesen »


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Ein Großteil der Kleinanleger investiert nicht direkt in Aktien, sondern in Fonds. Neben Spezialfonds wie Immobilenfonds sind die großen Publikumsfonds häufig Mischfonds. Sie investieren vor allem in Wertpapiere wie Aktien und Anleihen. Momentan liegt genau da der Haken: Während Rohstoffe wie Gold sowie die Energieträger Öl und Gas am Markt immer höhere Preise erzielen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, in den letzten sechs Monaten habe keiner der von ihr beobachteten Fondsgesellschaften ihren Kunden eine positive Kursbilanz bieten können. Das gilt auch für Staatsfonds, die zur Zeit kaum mehr als einen Inflationsausgleich bringen (FAZ). Da diese Situation in der nächsten Zeit so trüb zu bleiben droht, treten die sogenannten Super-Fonds zwangsläufig in den Blickpunkt des Interesses. Darunter versteht man Mischfonds, die nicht nur in Wertpapiere, sondern darüber hinaus auch in Derivate und Rohstoffe, sowie direkt in andere Fondsgesellschaften investieren. Seit 2004 ist dieses in den USA entwickelte Investment-Konzept auch in Deutschland zugelassen, hat bislang aber noch wenig Aufmerksamkeit gefunden. Momentan versuchen amerikanische und evtl. auch französische Banken, Superfonds aufzustellen. Sie finanzieren ihre Investments durch versicherte kurzfristige Anleihen. Da die Geldmittel der Banken für eine hohe Anlagesicherheit sprechen und Superfonds keine Schulden machen dürfen, erhalten dieses Fonds sehr gute Ratings. Das Ziel der gerade von den Banken aufgestellten Superfonds ist es, die Gunst der Stunde zu nutzen und eine große Zahl von darniederliegenden Aktien aufzukaufen.


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Im Übernahmepoker um Debitel verlieren die Aktionäre das Vertrauen

freenet, 21.04.08, XetraFreenet ist eigentlich auf gutem Wege: Das Unternehmen steht in den schwarzen Zahlen und könnte bei einer erfolgreichen Fusion mit Debitel zum drittgrößten Mobilfunkanbieter Deutschlands zu werden (ARD). Ein Nachrichten-Magazin berichtete bereits am Wochenende, dass die Unterzeichnung eines Fusionsvertrages bereits für diese Woche geplant sei. Trotzdem bleiben die Anleger skeptisch: Denn Debitel steht mit über einer Milliarde Euro in der Kreide. Die Übernahme des selbst nur um ca. 600 Millionen Euro taxierten Unternehmens würde dadurch Kosten in Höhe des Jahresumsatzes von Freenet verursachen.
Freent wird vor allem am Xetra Dax gehandelt. Das Papier hat im letzten Jahr eine extreme Volatilität (9,45 € bis 25,52 €) gehabt. Im März letzten Jahres fusionierte die Freent mit mobilcom. Seitdem hat das Papier fast die Hälfte seines Wertes verloren. Der Wertverlust des Unternehmens an der Börse geht vor allem auf einen plötzlichen Absturz Ende Juli letzten Jahres zurück. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz des Unternehmens 1,86 Milliarden Euro, der Gewinn vor Steuern lag bei 163, Millionen Euro (ftd). Am 15. April hat die Commerzbank die Aktie mit „Buy“ bestätigt und ein Kursziel für 15,5 Euro gesetzt. Die damalige Vorhersage, die Fusion würde steigende Widerstände von Seiten des Anteilseigners United Internet provozieren, hat sich nun bewahrheitet. Für den Fall eines Debitel-Kaufs hat UI-Chef Ralph Dommermuth inzwischen mit einer Klage gedroht (ARD). Denn das Unternehmen würde durch die Fusion ihre Sperrminorität bei Freenet verlieren.


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Die steigenden Getreidepreise hatten in der letzten Woche bereits gravierende Auswirkungen bis hin zum Sturz der haitianischen Regierung, im Moment erwischt es eine weitere Ressource der modernen Welt: Das Öl. Die Rohölpreise waren zeitweise bei einem Rekordhoch von über 113 Dollar angekommen.

Eine Ölraffinerie in Richmond © flickr / Charkrem

Das liegt aber nur zum Teil an der erhöhten globalen Nachfrage. Es wäre eigentlich mehr Öl vorhanden, als momentan gefördert wird, doch die OPEC erkennt im Moment die erhöhte Nachfrage aus asiatischen Ländern nicht an und erhöht auch nicht die Fördermenge. weiterlesen »


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Laut diesem Artikel von Focus Online werden die Getreidepreise weiter steigen.

Damit wird es jetzt endgültig schwierig für die ärmeren Länder, sich Getreide überhaupt noch zum Marktpreis leisten zu können. Grund für den rasanten Preisanstieg sind mehrere Faktoren: Zum einen sorgt die starke Nachfrage aus China und Indien dafür, dass der globale Marktpreis nach oben schießt. Gleichzeitig werden Mais und Weizen zur Herstellung von Biosprit verwendet.

Getreide - die heiße Ressource des neuen Jahrtausends? © flickr / dustpuppy

Der steigende Getreidepreis ist für Manager von Hedge-Fonds besonders interessant, deren Geld steckt schon seit längerem im Geschäft mit der Ressource. Die Getreidebauern dürfte es freuen, klagen die doch schon seit Jahren über Preis-Dumping im Getreidemarkt.

Für die Verbraucher ärgerlich ist aber, dass die Zwischenhändler keine Abstriche beim Gewinn machen werden, sondern den erhöhten Preis einfach weiter an den Endkunden abdrücken. Das wäre bei jedem anderen Produkt unwirtschaftlich, weil die Nachfrage zurückginge, bei einem Stoff für Grundnahrungsmittel wie Getreide aber können sich die Händler das erlauben.

Am Ende wird nur der genügende Getreide bekommen, der mehr zahlt, auf lokaler wie globaler Ebene. Dass das bei der steigenden internationalen Nachfrage nicht für immer so bleiben kann, ist klar, man darf gespannt sein, ob sich hier die Rettung für die Getreideindustrie anbahnt.


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Telekom Logo © flickr / jajah

Heute geht einer der größten Wirtschaftsprozesse in Deutschland in die nächste Runde. Am Frankfurter Landesgericht wird über die Klagen zum dritten Börsengang der Telekom verhandelt. Diese platzierte nach Aussage von über 17.000 Klägern ihre Aktienprospekte im Jahr 2000 falsch und tätigte nach dem Börsengang Geschäfte, die so für die Anleger nicht ersichtlich gewesen seien.

Konkret nennen die Anwälte der Kläger die Bewertung der Telekom Aktie vor Börsengang, hier soll der Konzern seinen Wert übertrieben haben. Zweitens soll die Übernahme des Handybetreibers Voicestream in den USA, welche Milliarden gekostet hatte, schon vor dem Börsengang ohne Wissen der Anleger abgemacht worden sein. Das sind nur zwei der insgesamt 187 Anklagepunkte, laut Klägeranwälten reicht es bereits, wenn einer davon nachgewiesen wird, um die Klage zu rechtfertigen.

Von den Klägern haben bereits knapp tausend ihre Klage wieder zurückgezogen, der Streitwert des Prozesses beläuft sich zur Zeit auf 78,9 Millionen Euro bei 16.098 Klägern in 2603 Verfahren. Am heutigen Montag wird ein sogenannter Musterprozess stattfinden. Diese Art von Prozess ist im Zivilrecht in Deutschland noch relativ neu, eingeführt wurde sie am 1. November 2005 mit dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz.

Grob gesagt bedeutet ein Musterverfahren, dass nicht alle Kläger einzeln, sondern eine Klage stellvertretend für alle behandelt wird. Bei dieser handelt es sich um die Klage eines Rentners aus Baden-Württemberg, dessen 1,2 Millionen Euro den höchsten privaten Klageanspruch darstellen.

Die Probleme bei so einer Art von Prozess sind folgende: Er dauert sehr lange und es ist für die Telekom kein Vergleich möglich, weil sie nicht sicher sein kann, ob sich alle Kläger darauf einlassen. Deswegen wird sich der Prozess wohl vom Landesgericht an den deutschen Bundesgerichtshof verlagern. Das bedeutet aber, dass das Verfahren voraussichtlich länger laufen wird, als das KapMuG selbst befristet ist, dieses läuft im Jahre 2010 erstmal aus, weil es “nur” ein zivilrechtliches Experiment darstellt. Wie sich dann die Rechtslage ändern wird, weiß noch niemand.

Der Prozess gegen die Deutsche Telekom steht damit von vornherein nicht wirklich unter dem Stern der schnellen Gerechtigkeit. Viel eher wird der Konzern darauf bauen, dass sich noch mehr Kläger aus dem Verfahren zurückziehen, weil sie von der langen Prozessdauer im Verhältnis zum meist eher niedrigen Klageanspruch abgeschreckt sind.


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Aktie der Bank muss am Montag zeitweise aus dem Handel genommen werden und verliert 0,3 Prozentpunkte

Der Finanzberater Merrill Lynch gab heute eine Studie heraus, derzufolge bei der in Geschäfte mit Subprime-Krediten verwickelten Bank UBS weitere hohe Abschreibungen folgen könnten.

Die UBS gehört zu den großen Verlierern der Kreditkrise. Die Bank, der größte Vermögensverwalter der Welt, hatte im schon einmal einen zweistelligen Milliardenbetrag abschreiben müssen. Damals hatte ein Investitionsangebot eines singaporesischen Staatsfonds für eine Kapitalaufstockung gesorgt, durch die größere Liquiditätsprobleme vermieden werden könnten.

Kursverlauf der UBS am Dow Jones in den letzten drei MonatenDabei war die UBS jahrelang eher ein Zugpferd der Branche. Zwischen 2003 und 2006 war die Aktie im Jahresmittel stets im Plus, mit Wachstumsraten von 13,6 (2004) bis 30,8 (2005) Prozent. Von einem Zehnjahreshoch im Sommer 2007 (79,9 CHF) stürzte das Papier dann in beispielloser Weise auf unter 30 Franken in diesem Monat ab. Bei einem Wertverlust von 45,05 Prozent allein in in letzten drei Monaten ist das heutige Minus von 0,3 Prozent dabei noch äußerst moderat. Eine Erholung zeichnet sich indes nicht ab. Seit der letzten Rettungsaktion im Dezember hat sich der Abwärtstrend vielmehr noch beschleunigt. Und für 2008 rechnet die Bank selbst öffentlich mit schwierigen Verhältnissen: Konzernchef Marcel Rohner verweist zwar darauf, dass die (bisher bekannten) ausstehenden Subprime-Positionen auf 27 Mrd. Dollar von über 38 Mrd $ im Herbst reduziert worden seien. Die allgemeine Situation am Markt lasse aber keine guten Prognosen zu, so Rohner .

Im operativen Geschäft zeigt die USB ein durchwachsenes Bild. In der Vermögensverwaltung kann sich die Bank über einen Zufluss von 31,7 Mrd Franken und einen Gewinn von 9,48 Mrd. Franken freuen. Das Investmentbanking schlug mit einem Verlust von über 15 Mrd. Franken zu Buche (ftd.de).


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