Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Escada muss die Insolvenz beantragen, die Rettung ist gescheitert. Das Haute Couture Label musste Verluste von einem Drittel des Umsatzes in den letzten Jahren verbüßen.

Escada hatte noch auf die Rettung gehofft, nun muss die Insolvenz eingeleitet werden. Ein Umtauschangebot an die Gläubiger war die letzte Hoffnung. Am 11.08.09 war ein Ultimatum ausgelaufen, bei dem die Gläubiger zu 80 Prozent auf ihre Forderungen hätten verzichten müssen, um das Modeunternehmen zu retten.

Escada © ‘ preciuose/Flickr

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Das Index-Zertifikat ist eine Schuldverschreibung, die sich auf einen bestimmten Aktien- oder sonstigen Index, wie zum Beispiel den DAX, beziehen kann. Im Gegensatz zu Optionsscheinen verfügen Index-Zertifikate über keinen Hebel, wodurch ihnen das spekulative Element fehlt. Mit einem Index-Zertifikat kann ein Investor seine Markteinschätzung direkt umsetzen. Bei einer positiven Markteinschätzung kauft der Anleger den gesamten Index, ändert er seine Meinung, so kann er direkt auf die Verkäuferseite wechseln.

Anlegerversammlung Stuttgart, ©flickr by hahn_th

Index-Zertifikate gelten als universelle Werkzeuge auf dem Zertifikatmarkt und bilden den jeweiligen Markt recht präzise ab. Das Gut an ihnen ist, dass sie billig sind im Einkauf und leicht zu handeln. Index-Zertifikate sind für Branchen, Länder und Regionen zu haben. weiterlesen »


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Zur Zeit ist zu lesen, dass die Post für das kommende Jahr einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro allein in der Briefsparte erwarte. Gleichzeit aber droht vielen Postangestellten langfristig die Kündigung, schon jetzt werden Arbeitszeiten deutlich verkürzt, um Entlassungen zu vermeiden.

Stirbt der Brief aus? ©flickr by Feverblue

Zu dem genannten Milliardengewinn ist zu sagen, dass die Post erwartet, mehr zu erwirtschaften, als zunächst angenommen. Das müsste also doch eigentlich eine gute Botschaft sein. Dennoch wird nun gerade dieser Mehrgewinn nun von den Medien angekreidet. Der Grund: ursächlich für den erwarteten Zusatz in Höhe von Hunderten Millionen sollen die Einsparungsmaßnahmen der Post sein.

Zur Zeit laufende Maßnahmen wie die vorübergehende, stundenweise Stilllegung mehrerer Briefsortierzentren und zwangsweise verordnete Urlaubstage für Briefzusteller aufgrund der Sommerflaute rufen nun den Unmut von weiterlesen »


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Optionsscheine (OS) stellen ein Handelsinstrument dar, das im günstigen Fall hohe Gewinne bei Spekulationen  ermöglicht, im ungünstigen jedoch auch extrem hohe Verluste. Damit stellen Optionsscheine, die in der letzten Zeit immer häufiger gehandelt werden, eins der eher riskanten Instrumente im Börsengeschäft dar.

Optionsscheine berechtigen zum Kauf oder Verkauf von Basiswerten wie Aktien, Anleihen, Devisen oder auch Edelmetallen zu konkreten, festgelegten Bedingungen. Kennzeichnend für Optionsscheine ist die Berechtigung, aber keinesfalls Verpflichtung zum Handel.

Aktienkurs, ©flickr by Hans Dorsch

Definiert werden im Optionsschein, in welchem Zeitraum (oder zu welchem Zeitpunkt) die Option besteht, auf welchen Wert sie sich bezieht, ob die Option im Kaufen oder Verkaufen besteht, zu welchem Preis veräußert wird und in welchem Verhältnis. Der Anleger bezahlt für das Recht, den Basiswert zu den festgelegten Bedingungen zu kaufen (oder zu verkaufen). weiterlesen »


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Schwarzer Freitag. So bezeichnet man Unglücksfreitage in der Wirtschaft. Denkwürdig war jener Freitag im Jahr 1745. Doch auch im 21. Jahrhundert erlebt die Wirtschaft noch schwarze Freitage.

London. 6. Dezember 1745. Der erste (wirtschaftliche) Schwarze Freitag. Charles Edward Stuart, Kronpräsident, kam nach Schottland, nachdem er schon bis Derby vordringen konnte. Die Bevölkerung war in Aufruhr. Panik vor einer  französischen Invasion und der möglichen Herrschaft der Stuarts führte zum Crash der Wirtschaft. Die Banken kollabierten.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts verbreitete sich der Begriff des Schwarzen Freitags. Das geschah im Zusammenhang mit der Industrialisierung des Pressewesens aber vor allem der Geldmärkte überhaupt. An einem Freitag im Mai 1866 kam es dann zum nächsten, sehr denkwürdigen, Schwarzen Freitag, als die Londoner Bank  Overend, Gurney and Co. Limited pleite ging.

Börsencrash©flickr by matze  ott

Ein angelsächsischer Usus findet weltweite Verbreitung

Im September 1869 wurde der Begriff des Schwarzen Freitags weltbekannt. Die Amerikaner steckten in einer nie da gewesen Finanzkrise. Hervorgerufen wurde dieser Schwarze Freitag von Goldspekulationen und entsprechenden Gegenlenkungsversuchen der Regierung.
Und auch auch im deutschsprachigen Raum kursiert er, der Schwarze Freitag. Hier prägte diesen Namen vor allem der Wiener Börsencrash vom Mai 1873 sowie die Einbrüche der Börse in Berlin 1927. Der wohl verbreitetste Schwarze Freitag scheint  jedoch der des 25.10.1929 zu sein. Der Tag an dem die amerikanische Börse zusammenbrach und eine Weltwirtschaftskrise nach sich zog.

Mittlerweile hat sich dieser Begriff auch schon auf andere Gebiete ausgedehnt, wie den Motorsport oder Fußball. Immer wenn etwas kollabiert oder sich sehr zum Schlechten wendet spricht man vom Schwarzen Freitag. Bleibt zu hoffen, dass die Börsen, Banken sowie das gesamte Finanzwesen in nächster Zeit von schwarzen Freitagen verschont bleibt.


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Die Arcandor Aktie ist im Keller. Nachdem man zu keinem Ergebnis zur Fusion von Karstadt und Kaufhof kam, droht nun die Insolvenz für den Mutterkonzern.

Die Verhandlungen zwischen Arcandor und Metro über die mögliche Übernahme von Karstadt waren am Wochenende nicht von Erfolg gekrönt. Die Börse reagierte daraufhin schonungslos: Am 08.06.2009 stürzte der Arcandor Kurs um 32,45 Prozent ein und landete bei 1,27 Euro, am darauffolgenden Dienstag lag die Aktie zeitweilig bei 0,76 Euro.

Einstürzender Aktien-Kurs für Arcandor: Karstadt vor dem Aus

Arcandor Aktie © Flickr/rednuht

Am Montag bemühte man sich bei Arcandor noch um Bürgschaften, um das angeschlagene Unternehmen zu retten, doch wurden sowohl diese Idee als auch Staatsbürgschaften von der Regierung abgelehnt. Die Onlineausgabe vom “Spiegel” meldet nun, dass stattdessen ein Insolvenzantrag gestellt werden soll, die Verhandlungen mit Metro werden nun noch intensiver geführt.

Selbst, wenn eine großangelegte Rettungsaktion den angeknacksten Konzern helfen würde droht der Stellenabbau in großem Stil. So werden besonders für die 56.000 Angestellten die Ergebnisse der letzten und der noch kommenden Tage von Belang sein.

Arcandor droht Insolvenz - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Vorstandsvorsitzenden

Während es noch an der Börse kriselt und man bei Karstadt bangt, muss sich der Arcandor-Vorstandsvorsitzende Karl-Gerhard Eick mit weiteren Problemen beschäftigen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Anzeige gegen den Vorsitzenden wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung. Auch gegen dessen Vorgänger Thomas Middelhoff wird ermittelt, allerdings wegen angeblicher Untreue in Bezug auf dessen Immobilienfond-Anteile und hoher Filialmieten.


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Premiere hat sein online-Sportportal Spox.com verkauft und die Holding CRESCES stieg in das Geschäft ein. Bisher ist das Unternehmen nicht sehr bekannt, verspricht aber einiges.

Eine weitere Tochter ist allerdings das Gesundheitsportal TOXAVIS, das durch eine Partnerschaft mit dem Biopharma Unternehmen CYTAVIS zustande kam, das nach Mitteln zur Heilung von Krebs forscht.

CRESCES steigt in Internet-Sportportal ein

Die Sportlergemeinde, die spox.com hauptsächlich frequentierte, fragt sich was Sport mit Biopharma zu tun hat. Viel erfährt man von dem Unternehmen zwar nicht, aber CRESCES heißt „du wirst wachsen“. Das wird vor allem die Anleger freuen, falls dies mit spox.com tatsächlich geschieht. Eine breite Segmentierung scheint hierbei von Vorteil.

Der Fokus des Unternehmens liegt nach eigenen Angaben auf der Webseite in „Life Science, Energy und Engineering“, ein Fortschrittsunternehmen wie es scheint. Dabei überprüft das Unternehmen als Mutterkonzern alle geschäftlichen Kontrakte und Verpflichtungen, sowie Leistungen der Töchter.

PREMIERE steigt aus spox.com aus

PREMIERE hielt seit 2007, 44 Prozent der Anteile für spox.com, die nun auf CRESCES übergegangen sind wie es scheint. In der Pressemitteilung des Senders heißt es, dass PREMIERE versuche, seine Internetauftritte zu bündeln, kündigte aber gleichzeitig eine weitere Repräsentanz ab dem Sommer an. Die restlichen Anteile gehören zu der Media Ventures GmbH, einer Firma aus Köln, die auch schon an den Internetbörsen neu.de oder partner.de beteiligt waren.

Spox.com ist ein recht erfolgreiches Internet-Sportportal, das neben den interessanten Beiträgen auch noch viele Foren beinhaltet. Nach dem Wegbruch der PREMIERE-Beteiligung fürchtete man um den Erhalt der Firma, mit immerhin 37 Mitarbeitern.

Weitere Informationen über die CRESCES Holding gibts hier: Cresces Holding


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Die Tokioter Börse ist eine Wertpapierbörse im Tokioter Stadtbezirk Chūō und damit die größte ihrer Art in  Japan und Ostasien. 

Gegründet wurde die Tokio Börse im Mai 1978 und 1943 schloss sie sich mit anderen kleinen Börsen des Landes zur einzigen Börse Japans zusammen. Heute werden an der Tokioter Börse über 2200 japanische und 31 ausländische Unternehmen gehandelt.

Die Börse in Tokio

Der Börsenindex Tokioter Börse ist der Nikkei 225, der heutzutage in der Version mit 225 Werten zum Standard gehört.Börse Tokio © Wikipedia

Initiiert wird die Tokioter Börse von der japanischen Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai Shimbun“. Sie erscheint, ebenfalls wie die anderen großen Tageszeitungen, mit einer Morgen- und einer Abendausgabe. Ihr Schwerpunkt liegt auf Wirtschafts- und Börsennachrichten und kann mittlerweile eine Auflage von rund 3 Millionen verzeichnen.

Nach den Jahren der Stagnation nach dem Ende der Bubble Economy 1990 wurde der weitreichende TOPIX (Tokyo Price Index) mit 1645 Werten ungleich aussagekräftiger, da der damalige Nikkei 300 zu einem großen Teil Aktien von Firmen notierte.

So wurden Aktien von anderen Holdings hauptsächlich zu strategischen Beteiligungszwecken, statt zu Anlagezwecken gehortet und sind somit praktisch nicht am Markt verfügbar.

Die Bubble Economy (1985-1986) war so prägend, so das der TOPIX in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts nicht über die Werte der Anfangszeit hinaus kam und verharrte, abgesehen vom Hoch Ende der 80er Jahre, auf etwa dem gleichen Niveau. Heute hat sich TOPIX erholt und fährt durchweg gute Kursgewinne ein.

Was sich sonst auf dem Börsenmarkt regt, wer absteigt und wer aufsteigt,  kann man stets aktuell im Online-Magazin des Handelblatts nachlesen.


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Der Konzern Arcandor ist von der Krise nicht verschont geblieben. Der Konkurrent Metro schlug nun vor, die Kaufhäuser der Karstadt-Kette Arcandor abzunehmen.

121 Kaufhäuser von Karstadt stehen zur Diskussion. Die Metro AG hat vor, sie mit ihren Galeria Kaufhof Häusern zusammen in eine Kette zu verwandeln. Daraus ergäben sich 247 Kaufhäuser, die in einer neugegründeten Deutschen Warenhaus AG ihren neuen Platz fänden, würden die Unternehmen sich miteinander verbinden.

Eine Übernahme durch die Metro AG könnte Arcandor retten

Der Unternehmensleiter der Metro AG Dr. Eckhard Cordes will sich mit dem Arcandor-Vorstandsvorsitzenden Karl-Gerhard Eick treffen, um die Möglichkeiten abzuwiegen. Die Übernahme von Karstadt wäre vermutlich mit Stellenabbau und der Schließungen einiger Standorte verbunden. Der Konzern wäre aber vermutlich dadurch nicht auf Gelder vom Staat angewiesen, um aus der wirtschaftlichen Misere zu kommen.

Karstadt Übernahme © Flickr/loop_oh

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Wir Deutschen waren noch nie wirkliche Fans von Wertpapieranlagen. Beizeiten war subjektiv der Sparstrumpf unter dem Kopfkissen die vermeintlich bessere Alternative, besonders in Zeiten der Krise. Wen wundert es da, dass in diesen Monaten mal wieder die Geldanlage in Wertpapieren einen herben Imageverlust hinnehmen muss, und dass obwohl gerade deutsche Wertpapiere im Ausland oft sehr hohes Ansehen genießen.

Zur Zeit sitzen die Banken auf einem Berg von nicht mehr handelbaren Wertpapieren, die ein Finanzvolumen besitzen, wie es fast an die gesamte deutsche Staatsverschuldung heran reichen könnte. Wie kann etwas, das die Bundesregierung nun in eine Bad Bank auslagern will, um der Finanzkrise zu begegnen, noch eine sichere Anlage sein?

Wall Street © flickr / Helico

Die Antwort darauf bleibt den Finanzexperten vorbehalten. Schon in den 1920ern haben in den USA Millionen Menschen auf Wertpapiere vertraut und beinahe alles verloren, was sie hatten, mitunter auch ihr Leben. Sicherheit in Geldgeschäften gibt es auch heute nicht.

Ohne Risiko keinen Gewinn. Jeder kennt Aktien, Zertifikate und Staatsanleihen, und alle sind Wertpapiere. Doch was ist das eigentlich, ein Wertpapier?

Wertpapiere sind Urkunden, die privates Recht verbriefen

Genaugenommen ist ein Wertpapier eine Urkunde, die ein privates Recht, beispielsweise eine Teilhabe an einer Kapitalgesellschaft, verbrieft. Ohne diese Urkunde gibt es auch keinen Rechtsanspruch. weiterlesen »


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