Die Krise der Autohersteller begann schon lange vor der eigentlichen Finanzkrise. Insbesondere in Amerika sind die Verantwortlichen erst seit kurzer Zeit auf die Idee gekommen, dass der steigende Ölpreis für die hohen Benzinpreise verantwortlich ist. Dementsprechend begann die Umstellung auf spritsparende Fahrzeuge viel zu spät, was man heute noch auf den Straßen beobachten kann. Über Jahre hinweg hat man es versäumt, sich strategisch neu zu orientieren.
Das Eldorado der Fahrzeugbranche scheint in sich zusammen zu brechen, selbst die beliebten Automarken aus Deutschland müssen empfindliche Umsatzeinbrüche hinnehmen. Die jetzige weltweite Finanzkrise erschwert die Lage zusätzlich, denn wer ein Auto besitzt, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nun ein wenig länger fahren.
Nach der erschütternden Krise die sich von den USA auf die ganze Welt ausgebreitet hat, hat sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentral Bank den Leitzins gesenkt.
Diese Reaktion der Behörden war fast abzusehen. Eines der stärksten Mittel die der Staat hat, die Beeinflussung des Leitzinses, wurde nun zusätzlich eingesetzt um der Krise Herr zu werden.

Wie werden sich die Kurse weiterentwickeln?
Einheitlich wurde der Leitzins fast in allen Banken herabgesetzt. In Europa wurde dieser von 4,25 Prozent auf 3,75 Prozent gesenkt. In den USA fiel der Zinssatz auf 1,5 Prozent.
Das Ziel der Maßnahme der EZB ist, die Konjunktur anzukurbeln. Wenn der Zinssatz sinkt, so die Annahme, steigt die Nachfrage nach Krediten. Mit diesen Krediten werden beispielsweise neue Maschinen oder Fahrzeuge angeschafft und derart soll die Produktion steigen.
Das Problem an solchen Ansätzen ist, dass mit einer Zinssenkung die Inflation steigt. Denn es ist jetzt mehr Geld als entsprechende Waren im Land.
Zunächst reagierte der DAX mit einem Kursanstieg. Aber es wird erwartet, dass der DAX wieder dramatisch fallen wird. Momentan bewegt sich der Deutsche Aktien Index um die Marke 5000 herum. Sollte diese psychologisch wichtige Marke unterlaufen werden, ist ein weiterer Abwärtstrend wahrscheinlich.
Kölner Privatbank beteiligt sich an einer Kapitalerhöhung– der Aktienkurs profitiert davon jedoch nur geringfügig.
(via arcandor.de / ftd.de) Wie Arcandor meldet, hat der Aufsichtsrat eine Aufstockung des Unternehmenskapitals um rund 60 Millionen Euro auf dann 648 Millionen Euro genehmigt. Der Vorstand hatte den Schritt beantragt. Die Erhöhung soll Arcandor in die Lage versetzen, seine Liquidität zu sichern, ohne kurzfristig einer seiner profitablen Unternehmensbeteiligungen – im Gespräch war zuletzt Thomas Cook – zu Geld zu machen. weiterlesen »
(via Frankfurter Allgemeine Zeitung) Platin ist nach Rhodium das wertvollste Edelmetall und kostet Schnitt rund doppelt so viel wie Gold. Aus diesem Grunde werden an den Finanzmärkten auch Platinmünzen, beispielsweise die Platinum Canadian Maple Leaf , der American Platinum Eagle oder der russische Platinrubel, gehandelt (wikipedia).
Neben der Verwendung als stabilisierendes Element bei Goldschmuck findet es in so unterschiedlichen Geräten wie Herzschrittmachern Laserdruckern, Bunsenbrennern oder Schmelztigeln Verwendung. Anders als beim Gold gibt es hier für diesen Rohstoff also eine „natürliche“ Nachfrage. Man könnte also meinen, der hohe Preis sei nach wie vor gerechtfertigt. weiterlesen »
Unklarheit über die künftige Konzernstruktur lassen den Kurs weiter einbrechen.
Seit Donnerstag ist die Aktie des Unternehmens von 3,59 (Handelsschluss Mittwoch) auf am Freitag nur noch 1,89 abgestürzt. Damit ist das Papier einer der größten Verlierer am Dax, binnen eines Jahres ging sein Wert um 91,6 Prozent zurück (ftd). Der neuerliche Kursverlust führt die Aktie auf ein Zweijahrestief. weiterlesen »
Nach inzwischen bestätigten Berichten des Manager Magazins wird über einen Verkauf der restlichen Anteile an dem amerikanischen Unternehmen verhandelt. Bereits im August hatte sich die Trennung angedeutet, als Daimler ein Joint-Venture mit einem chinesischen Autobauer übernahm. weiterlesen »
Papiere aus Ost- und Mitteleuropa werden momentan besonders schlecht bewertet: Ein günstiges Schnäppchen?
(via Financial Times ) Jahrelang waren Fonds mit osteuropäischem Portofolio ein sicherer Gewinnbringer. Ein jährliches Plus von vierzig bis fünfzig Prozent war noch laut einer Untersuchung aus dem Jahre 2005 nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Diese Entwicklung hielt bis vor kurzem an. Der Fonds Activest Lux Osteuropa etwa verzeichnet für die letzten drei Jahre ein Plus von 140 Prozent (ariva.de), und JP Morgan Eastern Europe Equity A erreichte seit 2003 immerhin einen Profit von 202 Prozent.
Die seit den späten Neunziger Jahren enorm ansteigenden Wachstumsraten der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten machten diese hohe Profitabilität möglich. Nun aber befinden sich die Fonds im Sinkflug, denn die Aktienmärkte Osteuropas haben in 2008 bislang durchschnittlich ca. 37 Prozent verloren (ftd). Das zieht auch die Fonds nach unten: Der genannte Fonds von JP Morgan etwa verlor innerhalb eines Jahres 2 Prozent. weiterlesen »
Wie nachhaltig ist die Erholung der Finanztitel an den Aktienmärkten? Und wie geht es mit den hart getroffenen Landesbanken weiter?
Die existentiellen Krisen von Lehmann Bros. und der AIG in den USA haben dem DAX am Montag ein Zweijahrestief beschert. Doch ist wirklich der gesamte Aktienmarkt auf Talfahrt?
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Die Börsenkrise in den USA hat jetzt wie befürchtet auch Auswirkungen auf den deutschen Markt. Der DAX schloss gestern mit deutlichem Minus und fiel um 2,74 Prozent auf 6064,16 Punkte. Obwohl im Vorfeld die Banken beschwichtigt hatten, ihrer Stabilität könne die amerikanische Krise nichts anhaben, werden die Anleger natürlich unruhig.
Das von Börsenchef Alan Greenspan als Jahrhundertereignis bezeichnete Börsentief wird also möglicherweise auch an Stellen seine Auswirkungen haben, die man nicht sofort mit der Börse verbindet. Z.B. werden die Stellenangebote in Köln noch magerer werden, wenn die ohnehin schon im Fallen begriffene Commerzbank durch dieses globale Problem einen weiteren Schlag versetzt bekommt und noch mehr Arbeiter als geplant entlassen muss.
Wer bei seiner Steuerberatung die Option “Aktienanlage” durchgeht, muss also in nächster Zeit aufpassen. Auch wenn in deutschen Landen alles etwas gemächlicher vorgeht, der Kursfall dürfte das erste Anzeichen eines Börsenproblems sein. Commerzbank-Aktien würde ich erstmal keine kaufen…