In den USA ist börsentechnisch die Hölle los. Schaut man über den großen Teich, überschlagen sich die Blogs und News-Konzerne darin, passende Titel für den größten Börsencrash seit längerer Zeit zu finden. “Crisis on Wall Street” - da scheint wirklich einiges im Argen zu liegen.
Was ist passiert? Nachdem deutlich geworden war, dass einer der größten Investmentbanker - Lehman Brothers - es alleine nicht mehr schaffen würde, begann ein hektisches Suchen nach Finanzpartnern. Der Rivale Merril Lynch verkaufte sich samt und sonders an die American Bank und schaffte es so, im einsetzenden Chaos einen stabilen Kurs zu behalten.
Lehman Brothers versuchte über das Wochenende, einen ähnlichen Deal an Land zu ziehen, dies jedoch vergebens. Somit ließ sich die Pleite nicht mehr aufhalten. Im Sog dieser Krise wird sich in den nächsten Tagen sicherlich auch auf den außeramerikanischen Märkten einiges bewegen.
In den US Wahlen ist schon vor Beginn der Präsidentschaftswahl eine Menge Stroh verbrannt worden. Barack Obama hat einen beispiellosen Image-Wandel durchgemacht - vom politischen Underdog zum Sieger im Vorwahlkampf. Das liegt unter anderem an seiner Konzentration auf die ökonomischen Probleme der USA.
Börse und wirtschaftliche Lage sind keine Themen mehr, mit denen in Amerika irgendeine Partei punkten kann.
Hier liegt - zumindest der Stimmung im Land nach - einiges im Argen und Obama zieht seinen Reiz für die Wähler momentan auch daraus, dass er im Gegensatz zu John McCain offen die wirtschaftlichen Probleme des Landes anspricht. Die Wirtschaftslage - dieses Wahlkampfthema ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Es ist aber interessant zu beobachten, wie sich der US-Wahlkampf schrittweise von der Fokussierung auf die Persönlichkeit der Kandidaten hin zu den “großen” Themen verschiebt. Sollte sich das fortsetzen, wird Obama meiner Meinung nach gewinnen, da er auf diesem Gebiet die besseren Leute und auch persönlich mehr Kompetenzen als sein Gegner besitzt.
Am 18.Oktober veranstaltet die Aktien-Community Stockflock ein Networking Event für Profis und Privatanleger. Ziel der Community und des Camps ist es Kontakte zwischen Privatanlegern und Anlageprofis zu knüpfen und einen permanenten Austausch zu fördern.
Diese Initiative rief der bekannte Autovermieter Erich Sixt ins Leben. Sie ist kostenlos, jedoch auf 100 Plätze begrenzt. Bei diesem Treffen sprechen professionelle Anleger über Fragen wie „Wie macht man seine erste Million?” oder diskutieren wie Privatanleger ihr Portfolio optimieren können. Erich Sixt selbst steht auch für Medieninterviews zur verfügung, hierzu sollte man sich jedoch vorab anmelden.
Um einen wirklichen Austausch zu ermöglichen gibt es auch für jeden Teilnehmer die Möglichkeit an diesem Tag Ideen zu präsentieren, jedoch braucht es auch hierzu eine Vorabanmeldung.
Wenn man also “Von den Besten lernen und Neues entdecken” möchte, ist man im ersten AktienCamp ganz richtig aufgehoben, denn genau das ist der Leitspruch der innovativen Veranstaltung.
Die Anmeldungen erfolgen über www.aktiencamp.de
Jetzt ist es bekannt: die Allianz hat Teile der Dresdner Bank an die Commerzbank für 9,8 Milliarden verkauft. Innerhalb absehbarer Zeit sollen auch die restlichen Anteile an der 136 Jahre alten Bank von der Commerzbank gekauft werden.
Der Stellenabbau war abzusehen, so verlautbarte dies auch der Commerzbank - Chef Martin Blessing. Gegenüber der „Bild-Zeitung“ sagte er: „Ja, wir werden am Ende des Zusammengehens den einheitlichen Namen Commerzbank haben. Das wird aber bestimmt noch zwei Jahre dauern, bis Filialnetz, Technik und Verwaltung zusammengelegt sind.”
Allerdings soll der Abbau so sozialverträglich wie möglich vorgenommen werden. Die Arbeitnehmer sind verunsichert. Sie glauben, dass der Abbau hauptsächlich bei der Dresdner Bank vorgenommen wird. Dies hat sich auch im Vorstand gezeigt, hier ist nur ein Vorstand der Dresdner Bank übernommen worden.
Die Idee von Blessing ist, die beiden Banken zusammenzulegen und überflüssige Filialen ersatzlos zu streichen. Für die Kunden, so der Vorstandvorsitzende, werde sich nichts ändern.
Die Börse hat allerdings schon reagiert. Die Aktie der Commerzbank verlor im Vergleich zum Vortag um 8,96% an Wert. Damit ist der Preis der Aktie auf 17,82 € gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Aktienwert um mehr als 30%.
Die Hoffnung ist noch da, aber die Aussichten werden schlechter. Momentan kaufen die Anleger noch, da der Leitzins der Europäischen Zentral Bank (EZB) seit Langem unverändert ist.
Heute, um 10 Uhr, veröffentliche die EZB die Konjunktur - Daten, was dazu führte, dass der DAX um 20 Punkte fiel. Auch wenn er sich danach wieder erhöhte, bleibt ein fader Beigeschmack. Dieser wird noch durch den Ifo-Geschäftsklimaindex verstärkt. Die Analysten erwarteten ein maximales Absinken des Ifo auf 97,1 Punkten. Doch tatsächlich senkte er sich im Juli auf 94,8 Punkte. weiterlesen »
Abwärtstrend erfasst Westeuropa und die USA
Deutschland ist in 2008 von einer Minirezession erfasst worden. im abgelaufenen Quartal ging die gesamtwirtschaftliche Tätigkeit um ein halbes Prozent gegenüber Q1 zurück.Das ist zum letzten Mal im Krisenjahr 2004 passiert. weiterlesen »
Das gute Halbjahresergebnis wirkt sich endlich auf den Kurs aus – Goldmann Sachs setzt das Papier auf „Buy“
Auch Unicredit, die Norddeutsche Landesbank und Chevreux empfehlen, die Aktie zu kaufen. Die Kursziele schwanken zwischen 46 € (Unicredit) und 60 € (Deutsche Bank). Momentan liegt der Kurs bei knapp 41 Euro. Die positiven Bewertungen bescherten der Aktie heute ein Plus von 4,77 Prozent am XETRA DAX. weiterlesen »
Banken müssen problematische Kommunalanleihen in den USA zurückkaufen: Milliardenschwerer Schaden
Bei ARS-Bonds handelt es sich meist um Firmen- kommunale Anleihen. Für den Anleger besteht die Besonderheit darin, dass die Zinsen während periodisch stattfindender Auktionen festgelegt werden. Bei diesen Auktionen wird die Nachfrage nach den Papieren festgestellt und dann die Zinsrate danach ausgerichtet. Diese Auktionen sind auch eine Möglichkeit, die Papiere wieder loszuwerden. weiterlesen »
Der Umsatz nach Bestellungen knickt nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministers Michael Glos im Juni um 2,9 Prozent ein. Seit einem Jahr gab es innerhalb eines Monats keinen so starken Rückgang bei den Bestellungen. Dabei war man noch im Mai für den Folgemonat von einem Auftragsplus von 0,4 Prozent ausgegangen (boerse.ard). weiterlesen »
Kurs ist dank fallendem Ölpreis wieder auf dem Stand vom Donnerstag
DAX, MDAX und TechDax haben am Dienstag Boden gut gemacht und damit offensichtlich dem gefallenen Ölpreis Rechnung getragen. Der Dax schloss mit 2,66% im Plus und steht damit bei 6518 Zählern. Dies korrespondiert mit einem erneuten Kursverfall der Sorte Brent Crude um 0,28 Prozent auf 199,23 US-Dollar an der IET in New York. Seit dem Monatshoch am 13.Juli, als das Barrel bei knapp 145 US-Dollar stand, ist der Kurs kontuierlich gefallen. Nach dem dauernden Ansteigen des Preises seit Anfang 2007 ist dies die stärkste Preisentspannung. weiterlesen »