Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Die Prada-Gruppe will an die Börse in Hongkong und erhofft sich von dem Verkauf der Aktien ein gewaltigen Kapitalzuwachs. Noch in diesem Monat will der Modekonzern den Schritt wagen.

Der Prada-Konzern könnte bald das erste Europäische Modehaus sein, dass sich an der Börse in Hongkong versucht, wobei auch das britische Modehaus Burberry ähnliche Pläne verfolgt. Diese Bestrebungen sind jedoch bei Weitem nicht neu. Schon mehrmals hatte die Prada-Gruppe in der Vergangenheit den Börsengang angedacht, doch jedes Mal wurden die Umsetzung der Ideen auf unbekannte Zeit verschoben. Nun aber soll es endlich soweit sein, der Schritt an die Börse steht offenbar kurz bevor.

weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Mittlerweile ist es Konsens unter Analysten und Volkswirten im Allgemeinen, dass eine Rezession in den USA wahrscheinlicher ist als eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Da nimmt es auch nicht wunder, dass der Euro gegenüber dem Dollar in den letzten Tagen (nach einer kurzzeitigen Trendumkehr im Januar) an der Börse weiter gewonnen hat. Wie sieht jedoch der Vergleich zu anderen Währungen aus? Die ost- und südostasiatischen Volkswirtschaften sind von der Kreditkrise nicht stärker betroffen gewesen als Europa, eine Rezession steht dort ebenfalls nicht ins Haus. Im Vergleich zu diesen Währungen ist der Euro momentan sogar stark überbewertet, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt. Wer in Währungen investieren will, denn sollte die Dollarschwäche also wohl nicht zur Anhäufung von Euro-Reserven verleiten.
Im Abwind? Kursverlauf des Euro gegenüber dem Yen Euro sei 1999Ein Blick auf die Kurse der wichtigsten asiatischen Währung, des japanischen Yen, zeigt aber, dass dieser Trend längst eingesetzt hat. Zwar blieb der Wechselkurs im Jahresmittel für 2007 ohne große Veränderungen. Und seit im Jahre 2003 der Kurs von 0.008 Yen pro Euro überschritten wurde, hat die Währung bis zu einem Viertel gegenüber dem Euro verloren. Seit dem letzten Sommer jedoch geht es mit der Währung wieder aufwärts.
Die Analysten von ABN AMRO sehen gar einen Wandel von zeitgeschichlichen Dimensionen (finanzen.net). Ebenso wie im Zweiten Weltkrieg, so würde auch jetzt große Militärausgaben den Wandel einiger Nationen (momentan der USA) vom Gläubiger zum Schuldner auf dem internationalen Markt vorantreiben und die eigenen Währungen schwächen. Die asiatische Wirtschaft würde hingegen, anders als in Europa immer größere Währungsreserven anhäufen.
Inwieweit tatsächlich eine Verlagerung der Leitwährungen nach Asien eintritt, ist jedoch noch vollkommen offen. So hatte die Deutsche Bank schon im Jahr 200 eine „Renaissance“ des japanischen YEN auf dem internationalen Währungsmarkt für möglich gehalten. Seitdem hat stattdessen der Euro an Fahrt gewonnen.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...