Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Foodwatch und zahlreiche humanitäre Organisationen kritisieren das Investment in Agrarrohstoffe aufs Schärfste. Banken, Pensionsfonds, Versicherungen und Stiftungen die mit Lebensmitteln spekulieren machen sich mitschuldig an den weltweiten Hungersnöten.


Basis für die harten Anschuldigungen bilden die Recherchen des Wissenschaftsjournalisten und Buchautors Harald Schuhmann, der ausführlich über den Zusammenhang zwischen Spekulationen und den Nahrungsmittelpreisen berichtet. Danach beeinflussen die spekulativen Wetten auf künftige Preise für Lebensmittel maßgeblich deren Kosten für den Verbraucher, die letzten Endes unter den höheren Preisen leiden, während Banken von diesen geschmacklosen Geschäften profitieren. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann steht als oberster Bankenlobbyist besonders in der Kritik und wird aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und den Handel mit Rohstoffderivaten einzudämmenl. Foodwatch fordert sogar ein Verbot der Rohstofffonds und der Zertifikate auf Rohstoffe. weiterlesen »


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Der DAX startet solide in das neue Jahr

Autor: Marcel
abgelegt in: DAX

Zwar nicht mit Pauken und Trompeten, aber auch nicht so schlimm wie erwartet startet der DAX ins Jahr 2012, doch Insider warnen dennoch vor allzu viel Euphorie, denn das könnte sich schnell ändern.

Sowohl an den US Börsen als auch in Asien hatte man sich letzte Woche mit einem guten Schnitt in das Wochenende verabschiedet, zwar übertrafen die Zahlen bei weitem nicht die Erwartungen, aber derzeit kann man schon froh sein, wenn sie nicht allzu sehr unterboten werden.

Börse vorerst stabil

Geht man von den unheilsvollen Prognosen aus, die Ende des letzten Jahres gestellt wurden, hat sich die Börse noch gut im Griff, auch wenn die Software AG und die Siemens Aktien nicht mehr sicher gehandelt werden können, weshalb Anlegern Vorsicht geboten ist, wobei eben jene natürlich auch ein Hauptgrund für die eher schlechten Zahlen ist.

Die deutsche Post und die Commerzbank konnten hingegen Zuwachs verzeichnen und scheinen auch stabil zu sein.

Seitwärtsbewegung beobachten

Die Dax Aussichten sind jedoch bei weitem nicht so rosig, wie sie noch erscheinen, einige Experten sehen die Bewegung derzeit als „Seitwärtsbewegung“, die mit geringen aber konstanten Verlusten darauf schließen lässt, dass sie sich in ein paar Monaten erheblich verschlechtern könnte, wenn es keine großen, positiven Veränderungen in den Zahlen gibt.

Denn unter den 6000er Zähler sind die Zahlen immer mal wieder gerutscht, nicht merklich, aber für Beobachter, Anleger und Experten dennoch ein wenig zu oft, um definitiv positive Prognosen zu schließen, auch wenn man mittlerweile doch eher an einen Aufschwung glaubt, als an den oftmals prophezeiten Einbruch.


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Ein Wertpapierdepot kann man bei jeder Bank eröffen, die nicht auch zwangsläufig die Hausbank sein muss. Es ist neben einem Konto die Grundlage, um an der Börse zu investieren. Dabei handelt es sich um ein Konto, auf welchem Wertpapierbestände aufbewahrt werden.

Man muss ein sogenanntes Wertpapierdepot eröffnen, welches als sogenanntes Korrespondenz- oder Verrechnungskonto geführt wird, um an der Börse zu investieren. Davon werden nun die Kosten für die Wertpapiere abgezogen sowie der Erlös aus dem Handel mit eben diesem überwiesen.
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ProSieben Sat1 soll einem Bericht „Der Welt“ zufolge zum Ende des nächsten Jahres verkauft werden. Die Finanzinvestoren KKR und Permira wollen sich von ihrer Senderfamilie trennen.

ProSieben Sat1 - Börsengang möglich ©Flickr/dflorian1980

Ob es sich letztendlich um einen Verkauf oder um einen Börsengang handelt, ist aktuell noch nicht klar. Sollte es zu einem Gang an die Börse kommen, ist ein Aufstieg der Senderfamilie in den DAX geplant. Der Börsenwert beläuft sich in Angesicht des derzeitigen Kurses, der für Vorzugsaktien bei 23 Euro liegt, auf fünf Milliarden Euro.

ProSieben Sat1 – Verschmelzung von Stamm- und Vorzugsaktien?

Der Welt“ zufolge gibt es Überlegungen, ob Stamm- und Vorzugsaktien verschmolzen werden sollten. Die Nachrichtenagentur Dow Jones hingegen berichtet, dass die Investoren eine Abgabe vieler Vorzugsaktien in Erwägung ziehen. In absehbarer Zeit wollen sich KKR und Permira zu den Mutmaßungen äußern. weiterlesen »


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Goldman Sachs, die grösste amerikanische Investmentbank, musste für das zweite Quartal des laufenden Jahres einen enormen Gewinneinbruch hinnehmen. Das ehemals starke Zugpferd der Wall Street muss sich nun einigen unangenehmen Fragen zu seiner Führungsriege und der schwindenden Innovationskraft gefallen lassen.

Für das erfolgsverwöhnte Unternehmen Goldman Sachs brechen harte Zeiten an. Der Gewinn des Grossunternehmens brach im zweiten Quartal 2010 massiv ein, und der Umsatz verringerte sich auf 453 Millionen US-Dollar. Dies bedeutet einen Gewinnverlust von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Vergleich ist besonders bitter für die grösste Investmentbank der Welt, denn noch im letzten Jahr konnte das Unternehmen einen drei mal so hohen Überschuss erwirtschaften.

Goldman Sachs Loves Obama©flickr.com/HitAndRun

Gewinneinbruch bei Goldman Sachs durch Rekordgeldbusse

Vor allem die Strafe über 550 Millionen Dollar, die von der US-Amerikanischen Börsenaufsicht SEC verhängt wurde, hatte fatale Folgen für den Gewinn von Goldman Sachs. Hinzu kam noch die neu erhobene Bonussteuer aus Grossbritannien, welche die Regierung eingeführt hat, um der Masslosigkeit weiterlesen »


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Die britische Finanzaufsicht FSA hat gegen die New Yorker Bank JP Morgan eine Strafe von fast 40 Millionen Euro verhängt. Dieses Urteil hat historische Tragweite, nie wurde ein Bankunternehmen zu einer höheren Strafe verurteilt. JP Morgan hatte die eigenen Gelder nicht sauber von dem Ersparten seiner Kunden getrennt, und muss nun die Konsequenzen tragen.

Wenn ein Finanzriese wie JP Morgan zu einer Rekordsumme von 40 Millionen verurteilt wird, zieht das Kreise in der Welt der Finanzen. Und genau das wollte die britische Finanzaufsicht bewirken, wie Margaret Cole von der FSA betonte. Hier soll ein Exempel statuiert werden, denn die Sicherung des Kapitals der Kunden muss höchste Priorität haben. JP Morgan hat dies über 7 Jahre lang nicht ernst genug beachtet, und wird nun mit einer Strafe von 32,33 Millionen Pfund zur Kasse gebeten. In Angesicht der Tatsache, das diese Summe nur 1 Prozent der Geldmenge ausmacht, die von der Bank ohne Trennung verwaltet wurde, ist das Unternehmen aus New York noch vergleichsweise glimpflich davon gekommen.

Wall Street© lickr.com/ty_law

JP Morgan erhält Millionenstrafe von der FSA – Die Hintergründe

Nach der Übernahme der Chase Manhattan Bank sei JP Morgan ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Normalerweise müssen Kundengelder und das Geld einer Bank getrennt verwaltet werden, um weiterlesen »


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Einlagensicherungsfonds sind Sicherungssysteme der Banken. Damit sollen Kundengelder geschützt werden, falls der worst case eines Unternehmens eintritt, also eine Insolvenz. Die Höhe der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken kann jedoch mitunter variieren. Welchen Beitrag die Bank dabei leistet hängt sowohl von der Bonität als auch vom Umsatz der Firma ab.

Die deutschen Kreditinstitute, die dem Einlagensicherungsfond angehören, zahlen einmal im Jahr einen bestimmten Betrag ein. Die derzeitige Situation dieser Fonds ist jedoch schwierig, da sie dringend einer Reform bedürfen. Laut dem ehemaliger Generalsekretär der Europäischen Bankenvereinigung, Nikolaus Bömcke, ist die Gefahr des Missbrauchs momentan zu hoch. Momentan beträgt die gesetzliche Einlagensicherungssumme, pro Kunde,  50.000 Euro. Dies soll sich jedoch ab dem Jahr 2011 ändern.

Einlagensicherungsfonds in Deutschland sollten reformiert werden©flickr/rpongsaj

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Schwarzer Freitag. So bezeichnet man Unglücksfreitage in der Wirtschaft. Denkwürdig war jener Freitag im Jahr 1745. Doch auch im 21. Jahrhundert erlebt die Wirtschaft noch schwarze Freitage.

London. 6. Dezember 1745. Der erste (wirtschaftliche) Schwarze Freitag. Charles Edward Stuart, Kronpräsident, kam nach Schottland, nachdem er schon bis Derby vordringen konnte. Die Bevölkerung war in Aufruhr. Panik vor einer  französischen Invasion und der möglichen Herrschaft der Stuarts führte zum Crash der Wirtschaft. Die Banken kollabierten.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts verbreitete sich der Begriff des Schwarzen Freitags. Das geschah im Zusammenhang mit der Industrialisierung des Pressewesens aber vor allem der Geldmärkte überhaupt. An einem Freitag im Mai 1866 kam es dann zum nächsten, sehr denkwürdigen, Schwarzen Freitag, als die Londoner Bank  Overend, Gurney and Co. Limited pleite ging.

Börsencrash©flickr by matze  ott

Ein angelsächsischer Usus findet weltweite Verbreitung

Im September 1869 wurde der Begriff des Schwarzen Freitags weltbekannt. Die Amerikaner steckten in einer nie da gewesen Finanzkrise. Hervorgerufen wurde dieser Schwarze Freitag von Goldspekulationen und entsprechenden Gegenlenkungsversuchen der Regierung.
Und auch auch im deutschsprachigen Raum kursiert er, der Schwarze Freitag. Hier prägte diesen Namen vor allem der Wiener Börsencrash vom Mai 1873 sowie die Einbrüche der Börse in Berlin 1927. Der wohl verbreitetste Schwarze Freitag scheint  jedoch der des 25.10.1929 zu sein. Der Tag an dem die amerikanische Börse zusammenbrach und eine Weltwirtschaftskrise nach sich zog.

Mittlerweile hat sich dieser Begriff auch schon auf andere Gebiete ausgedehnt, wie den Motorsport oder Fußball. Immer wenn etwas kollabiert oder sich sehr zum Schlechten wendet spricht man vom Schwarzen Freitag. Bleibt zu hoffen, dass die Börsen, Banken sowie das gesamte Finanzwesen in nächster Zeit von schwarzen Freitagen verschont bleibt.


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In der Presse ist ein internes Papier der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, aufgetaucht, das Zahlen über das vermeintlich tatsächliche Volumen der kritischen Papiere in den Depots der deutschen Banken enthält. Von 812 Milliarden Euro ist die Rede.

Die Zahlen klingen völlig irreal. Im Vorfeld der Diskussionen über die sogenannten Bad Banks, in denen jene kritischen Papiere ausgelagert werden sollen, war zwar schon von hundertern Milliarden Euro die Rede.

Commerzbank © flickr / icarus_shift

Aber dass der tatsächliche Betrag mit 812 Milliarden Euro beinahe an eine Billion grenzt, also einer Zahl mit zwölf Nullen, haben wohl nur Insider erwartet.

Genau dies scheint sich jedoch jetzt bestätigt zu haben.

Eine vertrauliche Aufstellung der Vermögenswerte deutscher Banken der BiFa hat den Weg zur „Süddeutschen Zeitung“ gefunden.

Und wie die Zeitung berichtete wird das Volumen der von der Finanzkrise betroffenen Anlagen und Kredite auf sage und schreibe 812 Milliarden Euro beziffert. weiterlesen »


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Jetzt ist es bekannt: die Allianz hat Teile der Dresdner Bank an die Commerzbank für 9,8 Milliarden verkauft.  Innerhalb absehbarer Zeit sollen auch die restlichen Anteile an der 136 Jahre alten Bank von der Commerzbank gekauft werden.

Dresdner Bank wird aufgelöst © Flickr /loop_ohDer Stellenabbau war abzusehen, so verlautbarte dies auch der Commerzbank – Chef Martin Blessing. Gegenüber der „Bild-Zeitung“ sagte er: „Ja, wir werden am Ende des Zusammengehens den einheitlichen Namen Commerzbank haben. Das wird aber bestimmt noch zwei Jahre dauern, bis Filialnetz, Technik und Verwaltung zusammengelegt sind.”
Allerdings soll der Abbau so sozialverträglich wie möglich vorgenommen werden. Die Arbeitnehmer sind verunsichert. Sie glauben, dass der Abbau hauptsächlich bei der Dresdner Bank vorgenommen wird. Dies hat sich auch im Vorstand gezeigt, hier ist nur ein Vorstand der Dresdner Bank übernommen worden.
Die Idee von Blessing ist, die beiden Banken zusammenzulegen und überflüssige Filialen ersatzlos zu streichen. Für die Kunden, so der Vorstandvorsitzende, werde sich nichts ändern.
Die Börse hat allerdings schon reagiert. Die Aktie der Commerzbank verlor im Vergleich zum Vortag um 8,96% an Wert. Damit ist der Preis der Aktie auf 17,82 € gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Aktienwert um mehr als 30%.


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