Seit 2002 ist die Aareal Bank an der Börse notiert. Der Spezialist für Spezialisten für Immobilien und Wohnungswirtschaft schrieb trotz der schweren Finanzkrise schwarze Zahlen. Jetzt zahlt sie als erste deutsche Bank einen Teil der Finanzspritze an den Bankenrettungsfond zurück.

Die auf Immobilien und Wohnungswirtschaft fokussierte Bank ist in mehr als 25 Ländern aktiv und arbeitet aktiv an der Ausweitung ihres Einflusses auf den Key Märkten Europa, USA und Asien. Ihre Kunden können exzellenten Service auf den Gebieten Finanzierung und Beratung von ihrem Finanzdienstleister erwarten.
Die „Initiative Immobilien-Aktie“ ist eine Plattform für börsennotierte Immobilienunternehmen, um sich Analysten und Investoren näher vorzustellen. Einmal jährlich laden die Mitglieder zu einer informativen Konferenz, auf welcher die jeweiligen Unternehmensstrategien vorgestellt und die Erfolge des zurückliegenden Jahres präsentiert werden. Die Konferenz, die größte ihrer Art in Deutschland, ist aber auch Austauschort für Journalisten, Dienstleister und branchenfremde Unternehmen, die in Workshops oder bei Podiumsdiskussionen neue Erfahrungen sammeln können. weiterlesen »
Wieder einmal wurde heute ein neues Hoch des Euros gegenüber dem Dollar vermeldet. Diese Meldung ist inzwischen für viele Börsianer zur Gewohnheit geworden und löst vielerorts keinerlei Aufregungen mehr aus, dabei ist dies ein alarmierendes Warnzeichen, dass der Euro den Dollar irgendwann als Handelswährung ablösen wird. Wenn dies geschehen würde, wäre dies ein struktureller Wandel der gesamten Weltwirtschaft, weil Rohstoffpreise für Gold, Öl und andere Handelsware preislich völlig neu definiert werden müssen. weiterlesen »
Die weitläufige Immobilienkrise in den USA fordert nun reihenweise ihre Opfer bei deutschen Finanzhäusern. Aufgrund von leichtfertigen Kreditvergaben auf dem US-Immobilienmarkt haben sich zahlreiche Banken und Investorengruppen mächtig die Finger verbrannt. Dass dieses fast zu einer existenzbedrohenden Krise ausartet, hätten die Landesbank Sachsen oder die Mittelstandsbank IKB wohl in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet. Die gesamte Führungsetage der Sachsen LB und Sachsens Finanzminister Metz mussten daraufhin ihren Hut nehmen. Nur durch Zuschüsse der jeweiligen Bundesländer konnte die Schieflage bei den Banken behoben werden.
Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen werden jetzt die Ausmaße der Krise bei den Banken im Detail sichtbar. Mit einem blauen Auge ist die Deutsche Bank davon gekommen. Trotz Verlusten auf dem Investitionssektor konnten große Abschreibungen vermieden und ein „zufriedenstellendes Ergebnis“ (Ackermann, Chef der Deutschen Bank) erzielt werden. Wesentlich härter trifft es die Citigroup in Deutschland, ein Gewinneinbruch von sechs bis sieben Milliarden sowie Abschreibungen in noch unbekannter Höhe belasten das Quartalsergebnis erheblich. Besonders die milliardenschweren Abschreibungen, die einen Werteverlust des Unternehmensvermögens bezeichnen, zwangen Citigroup-Chef Charles Prince zum Rücktritt. Auf dem Börsenparkett geht man davon aus, dass dies nicht der letzte Rücktritt gewesen sei.
Um weitere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu verhindern, wollen mehrere Banken einen 80-Milliarden-Fonds zur Abfederung der Kreditkrise gründen. Welche Banken sich aber an dem Fonds beteiligen, ist noch unklar. Es bleibt spannend zu beobachten, ob die schlimmste Krise nun überwunden ist oder ob noch weitere Köpfe rollen werden.
