Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Unter Controlling versteht man heutzutage zumeist ein Konzept, das der Unterstützung des Managements und der zielgerichteten  Regulierung und Steuerung betrieblicher Prozesse dient. Dabei ist der englische Begriff „to control“ mit der deutschen Überseztung „kontrollieren“ vielmehr im Sinne von  „regeln“, „regulieren“ oder „steuern“ zu übersezten.

Die Controlling-Abteilung eines Unternehmens ist somit mit den verschiedenen Steuerungsinstrumenten beschäftigt, die letztendlich helfen sollen, die Sicherung und Vergrösserung des Vermögens, Umsatzes und Gewinns der Firma zu erreichen. Dazu gehört beispielsweis die Kostenkalkulation. Ein guter Controller kennt verschiedene Steuerungsinstrumente, die in Abstimmung mit der Geschäftsführung auf die jeweiligen Strategien und Ziele des Unternehmens ausgewählt und angepasst werden können. Man unterscheidet im Normalfall zwischen qualitativen und quantitativen Steuerungsinstrumenten.

Controlling, Steuerung, Dirigieren, Management, Analyse, Steuerungsinstrumente, Kostenkalkulation

Während sich Controlling in vielen Ländern, von den anglo-amerikanischen Ländern ausgehend, bereits vor vielen Jahren etabliert hat, ob in der  Bank oder in der Automobilindustrie, sind in Deutschland vor allem kleinere, aber auch nicht-kommerzielle Unternehmungen noch nicht mit den Grundlagen des Controlling vertraut und tun sich schwer, in der heutigen Welt die Notwendigkeit der Aufbereitung von Daten einzusehen.

Dabei soll der Controller die ohnehin in dem Unternehmen in der einen oder anderen Form bereits vorhandenen Daten aber nicht nur aufbereiten, sondern zuvor aus der Fülle von Informationen beschaffen und anschliessend auch analysieren,  um so weiterlesen »


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Betriebssystemhersteller Symbian zu 100 Prozent übernommen.

Im Geschäftsfeld der internetfähigen Handys bahnt sich ein „Krieg der Kartelle“ an, wie man ihn etwa beim Nachfolger der DVD (Blu-Ray) erlebt hat. Während Google das Handy-Betriebssystem Android propagiert, will Nokia nun durch die Übernahme von Symbian in diesem Bereich gegenhalten. Dabei wird dem finnischen Konzern zu Gute kommen, das er weltweit auf dem Handymarkt einen Anteil von vierzig Prozent hält. Um auch bei Smartphones (das sind Handys mit erweitertem Funktionsumfang) mithalten und etwa Apple mit seinem iPhone Paroli bieten zu können, hat Nokia nun zusammen mit Sony-Ericsson, Motorola, LG und anderen eine Stiftung ins Leben gerufen, die die Verbreitung von Symbian fördern soll.
Noch stellt sich aber die Frage, ob das mobile Internet tatsächlich zum „next big thing“ avanciert. Denn bislang werden die Services von den Nutzern kaum angenommen. Das Beratungsunternehmen Accenture veröffentlichte zu diesem Thema jüngst eine Studie. “Mobile Web Watch 2008″ ergab, dass von 26 Millionen Besitzern internetfähiger Smartphones nur 3 Millionen diese Funktionalität auch tatsächlich regelmäßig in Anspruch nehmen. Die Macher der Studie begründen dies damit, das die im Internet angebotenen Dienstleistungen noch nicht auf die mobile Nutzung eingestellt seien. Zudem werden die Kunden nach wie vor durch zu hohe Kosten für den Datentransfer aufs Handy abgeschreckt (presseportal.de).
Nokia-Aktie in den letzten 3 Monaten.Was der Aufkauf von Symbian für die Gewinnentwicklung des finnischen Unternehmens auf kurze Sicht bringen wird, steht also noch in den Sternen. Momentan sieht es eigentlich nicht so rosig aus. Denn auf dem US-amerikanischen Markt, traditionell eine Achilles-Ferse von Nokia, wird eine verminderte Steigerung des GEwinns von nur noch 10,1 Prozent erwartet (Piper Jaffray, aktiencheck.de).  Auch auf dem Weltmarkt insgesamt zeigen sich Sättigungserscheinungen, so dass der Absatz in der nächsten Zeit stagnieren könnte. Die Kursentwicklung der Nokia-Aktie in den letzten Wochen war entsprechend dürftig.


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Die United Internet AG ist ein Holding aus 8 verschiedenen Internet-Diensten. Sie wurde 1988 als 1&1 EDV-Marketing GmbH von Ralph Dommermuth gegründet und hat auch heute noch ihren Hauptsitz in Montabaur, einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz.

Von diesem Anfangsstadium bis heute hat die AG sich rasant vergrößert. Das lag zum Teil mit daran, dass das Unternehmen das erste in Deutschland war, das als Internetprovider im damaligen “Neuen Markt” einen Börsengang gewagt hat. Im Zuge dessen hat sich 1&1 sehr schnell an anderen Internetfirmen beteiligt und aggressiv Teile dieser Unternehmen aufgekauft. So wurde 1&1 zur Jahrtausendwende in United Internet AG umbenannt. Fachkräfte sprechen 2008 von einem gemäßigten Aufwärtstrend, weil das Unternehmen schon so groß ist, wird es wohl nicht mehr besonders schnell wachsen.

Die United Internet AG beinhaltet bekannte Firmen wie Web.de, GMX und AdLINK. Wie es dem Unternehmen geht, sieht man am besten an seinem Ursprung: Wer nach Jobs für die 1&1 Internet AG sucht, findet gleich 87 freie Stellen, scheint also, als würde der prognostizierte Aufwärtstrend am Stellenangebot bestätigt.

Die United Internet AG symbolisiert damit eine deutsche Online-Erfolgsgeschichte, die mittlerweile 8 wichtige deutschen Internet-Service-Anbieter unter einem Dach vereint.


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Microsoft will Yahoo übernehmen

Autor: Felix
abgelegt in: Unternehmen

Kampf der Giganten oder die Allianz der Verlierer gegen den ewigen Marktführer Google?
Wie Microsoft am heutigen Freitag verlautbarte, hat das Unternehmen ein Übernahmeangebot für den Suchmaschinenanbieter Yahoo vorgelegt. Dabei bietet der Softwareriese einen Aufschlag von 62 Prozent auf den gestrigen Aktienkurs von Yahoo.
Der lukrative Markt für Suchmaschinen wird momentan von Google dominiert; Mit über 50 Prozent Marktanteil (FAZ) ist das Unternehmen aus Palo Alto der wichtigste Ansprechpartner für alle, die im Internet zielgerichtet Werbung platzieren wollen. Yahoo und Microsoft sind im Suchmaschinengeschäft die stärksten Konkurrenten für Google, liegen mit weniger als zehn bzw. 23 Prozent Marktanteil aber weit abgeschlagen zurück (FAZ). Dabei gelang es immerhin Yahoo, im Internet noch einen geringen Profit von 700 Millionen US-Dollar zu erwirtschaften. Microsoft hingegen macht im Internet bislang Verluste. Zudem versucht Google (Gewinn 2007: 4,2 Milliarden US-Dollar) seit einiger Zeit, Microsoft mit webbasierter Anwendersoftware dessen ureigenste Domäne streitig zu machen. Es scheint sich in diesem Fall also ein Kampf der Giganten anzubahnen.
Die Nachricht ist heute das beherrschende Thema in den Wirtschaftsteilen der großen Tageszeiten gewesen. Dabei sind die Prognosen für den Erfolg des möglichen Zusammenschlusses sehr unterschiedlich. Das Handelsblatt sieht ein „gewaltiges Problem für Google“ und spricht gar von „Googles schwarzem Tag“. Dabei ist längst noch nicht klar, ob die Fusion überhaupt stattfinden wird; Yahoo prüft das Angebot bislang.
Der Kauf wäre wohl die größte Firmenübernahme in der New Economy seit der verlustreichen Übernahme von America Online (AOL) durch Time Warner im Jahre 2001.
Bei alledem bleibt zudem eine große Unbekannte: WikiaSearch der Wiki Foundation, die vor allem mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia bekannt geworden ist. Zwar muss sogar der Chef Jimmy Wales auf der Seite einräumen, dass die Qualität der Ergebnisse bislang noch mager ist. Das Projekt ist wie das Lexikon der Foundation auf die kooperative Weiterentwicklung durch die User-Community angewiesen. Der Erfolg und die Qualität der Wikipedia haben aber schon einmal bewiesen, dass ein solches System generell funktionieren kann. Die Zuwachsmöglichkeiten für kommerzielle Unternehmen im Bereich Suchmaschinen könnten durch WikiaSearch also stark eingeschränkt werden.
Für Anleger interessant: Die Börse reagiert uneinheitlich auf die Nachricht. Der Kurs von Microsoft, der in den letzten Monaten geschwächelt hatte, verlor auch heute 6,8 Prozentpunkte. Die Aktie von Yahoo schloss heute am Nasdaq im Plus.Im letzten Jahr Yahoo’s Aktie hingegen schoss am Freitag um 9,21 Prozent in die Höhe. Falls die Übernahme stattfinden und Microsoft über Yahoo endlich den Einstieg in die Online-Werbung schaffen sollte, wäre ein Aktienkauf von Microsoft zum jetzigen Zeitpunkt also eine hochprofitable Angelegenheit gewesen.


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Facebook wird hoch bewertet

Autor: Felix
abgelegt in: Unternehmen

Facebook 

Quelle: sueddeutsche.de

Nach Microsoft hat nun ein weiterer Aktionär Anteile an der Internet-Kontaktbörse Facebook gekauft, der einem Gesamtwert des Unternehmens von 15 Milliarden US-Dollar entspricht.

Eine von dem chinesischen Geschäftsmann Li Ka Shing gegründete Stiftung zahlte letzte Woche 60 Millionen Dollar für den verschwindend geringen Anteil von 0,4 Prozent an dem Unternehmen des Gründers Mark Zuckerberg. Microsoft hatte Ende Oktober 1,6 Prozent zum Preis von 240 Millionen Dollar erworben, was dem gleichen Schätzwert für das gesamte Unternehmen entspricht.

Ob die hohe Bewertung des Unternehmens gerechtfertigt ist, bleibt abzuwarten. Zwar wird das Angebot, soziale Netzwerke im Internet zu knüpfen, von den Usern begeistert angenommen; so ergab eine Studie im Mai dieses Jahres, dass die deutsche Netzwerkseite StudiVZ in diesem Monat die am meisten Besuchte Seite in Deutschland war. Jedoch muss der hohen Aufmerksamkeit für diese Portale nicht ein ebenso großer kommerzieller Erfolg ihres Geschäftsmodells entsprechen, wie die Süddeutsche Zeitung unlängst bemerkte. Denn einerseits sind nicht alle Besucher dieser Seite sonderlich zahlungskräftig; StudiVZ, aber auch die amerikanischen Anbieter mySpace und eben Facebook richten sich eher an das jüngere Publikum und kaum an besser verdienende ältere Kunden: Ein „ManagerVZ“ gibt es bislang noch nicht. Außerdem besteht die Nutzung dieser Portale weniger im Ansehen von Internetseiten als in der aktiven Kommunikation über E-Mails und personenbezogene Web-Inhalte. Auf diesem Wege ist Werbung aber nicht so einfach und unauffällig zu positionieren wie etwa auf der Internetseite einer großen Tageszeitung. Zudem ist bisher offen, ob der Trend zum Networking via Internet auch in Zukunft anhält oder eine kurzfristige Mode bleibt. Immerhin konkurriert allein auf dem deutschen Markt mit Facebook, mySpace StudiVZ und anderen eine große Zahl an Anbietern um Aufmerksamkeit. Möglicherweise steht hier noch eine Marktbereinigung bevor. Microsoft und Li Ka Shing gehen aber offensichtlich davon aus, dass Facebook all dies unbeschadet überstehen wird.


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