Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Rosige Zeiten herrschen derzeit für die Chipbranche an der Börse. Während noch vor einem Jahr das Geschäfte mit Prozessoren, Speicherchips & Co als hochriskant galt, hat sich die Lage weitgehend stabilisiert, die Umsatz-Prognosen der grossen Hersteller wie Texas Instruments, Intel, ASML oder Infineon wurden für das laufende und das kommende Quartal deutlich angehoben.

Rosige Zeiten für die Chipbranche an der Börse ©flickr by MikeLove

Die Aktien der Chiphersteller stiegen in den vergangenen Monaten beträchtlich, beim Branchenführer Intel um etwa 25 Prozent, beim Konkurrenten Texas Instruments (TI) sogar um 44 Prozent. Anleger, die sich vor einem halben Jahr getraut hatten, Aktien von der deutschen Infineon zu erwerben, was aufgrund einer drohenden Insolvenz als extrem riskant galt, konnten sich sogar über die sagenhafte Steigerung um 700 Prozent freuen.

Hintergrund für die Umsatzsteigerungen der Chiphersteller

Gründe für die sich derzeit stabilisierende Chipbranche gibt es einige. So glauben Experten, dass weiterlesen »


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Der Apple Rückzug von der Börse Frankfurt erschüttert die Anleger. Da keine Gründe genannt wurden, ist der Raum für Spekulationen weit geöffnet.

Das Apple den Rückzug von der Börse bekannt gibt, hat am Dienstag, den 18.08.2009 die Anleger in Frankfurt schockiert. Der Konzern entzog der Frankfurter Börse die Zulassung zum Handel mit dessen Aktien, ist aber weiterhin an der Technologiebörse Nasdaq in den USA vertreten. Auch wird man die Apple Aktien im unregulierten Freiverkehr erhalten können. Es kann nur darüber spekuliert werden, warum sich Apple aus Frankfurt zurück zieht, denn Gründe wurden von Unternehmensseite nicht bekannt gegeben.

Apple Logo © Flickr/kyz

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Noch vor wenigen Monaten befand sich die Aktie von Air Berlin im freien Fall. Zeitweise fiel das Papier um über 13 Prozent und ständige Spekulationen über weitere Verluste führten zu weiteren Herabstufungen der Aktie. Doch seit bekannt wurde, dass die ebenfalls angeschlagene TUI-Tochter TUIfly an deiner Zusammenarbeit interessiert ist, scheint Air Berlin wieder an Höhe zu gewinnen.

Noch 2007 und 2008 musste Air Berlin die Gewinnerwartungen ständig herunter schrauben und die Aktie war nur noch ein Bruchteil des Einstiegspreises wert.

Air Berlin © flickr / monstermunch99

„Niemand weiß mehr, woran man sich jetzt halten soll. Air Berlin hat dramatisch an Vertrauen verloren.“ und… „Jetzt wird Air Berlin wohl zum reinen Spekulationsobjekt. Diejenigen, die kurzfristig Gewinn einstreichen wollen, werden die Aktie jetzt weiter runterbüglen, um dann bei der nächsten Kurserholung abzukassieren.“, so zitierte damals der „Spiegel“ einige Analysten, die jedoch unerkannt bleiben wollten.

Lange Zeit sah es so aus, als würden jene „Schwarzseher“ recht behalten. Doch Air Berlin scheint noch einmal das Höhenruder herum gerissen zu haben. Denn seitdem kürzlich bekannt wurde, dass die TUI-Tochter TUIfly an einer strategischen Zusammenarbeit interessiert ist, steigt der Kurs wieder. Ist dies der richtige Zeitpunkt, in die Aktie von Air Berlin einzusteigen? weiterlesen »


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Merck will Schering-Plough

Autor: Marcel
abgelegt in: DAX, Unternehmen

Inmitten der Finanzkrise zeigt die Pharma-Industrie überdeutlich, wo das Geld liegt. Für 41,1 Milliarden Dollar übernimmt der große Konzern Merck den eher kleinen Konkurrenten Schering-Plough.

Der Preis soll sowohl bar als auch in Aktien beglichen werden. Keine schlechten Aussichten für Aktionäre von Schering-Plough: Ein Aufschlag von 34 Prozent auf den Schlusskurs vom 06.03.09, 32 Prozent am Unternehmen und eine Steigerung der Aktien am 09.03. um 12 Prozent.

Merck Schering-Plough Börse @ Flickr/StéfanDie Konzerne arbeiten bereits als Merck/Schering-Plough Pharmaceuticals joint venture zusammen, um vor allem die Medikamente Vytorin und Zetia zum Management von Cholesterin herzustellen. Der Leiter von Merck, Richard Clark, soll auch dem neu gebildeten Konzern vorsitzen. Er hofft auf 3,5 Milliarden Doller, die so eingespart werden könnten.

Die großen Betriebe wollen sich mit diesen Fusionen vor allem selbst schützen. Viele Patente angestammter Medikamente sind im Begriff auszulaufen, Generika - nachgemachte Produkte - drohen den Markt zu überfluten und die Riesen zu entthronen.

Die Pharma-Konzerne folgen mit ihren Übernahmen einem Trend: Im Januar kaufte Pfizer, der seit jeher den Markt anführt Wyeth, bekannt für Entwicklungen im biotechnologischen Bereich. Übernahmepreis war 68 Milliarden Dollar.

Auch in Deutschland ist der Ruck spürbar, der durch die Pharma-Industrie geht: Sowohl Bayer als auch Merck selbst gewannen etwa zwei Prozent am Dax.


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Die Edelmetalle erleben gerade im Anlagegeschäft eine Renaissance, wie man es kaum für möglich gehalten hatte. Begründet liegt dies sicherlich in der aktuellen und vor allem weltweiten Finanzkrise. In Zeiten, in denen subjektiv die Stabilität der „Papier“-Währung unsicher erscheint, ist es nicht verwunderlich, dass viele Anleger ihr Heil in vermeintlich festen Werten suchen.

Seit nun auch Immobilien vor allem in den USA alles andere als wertstabil sind, heißt das Schlagwort in Sachen Anlagemodelle mal wieder Gold. Der Goldpreis schwebt zur Zeit in lang vermissten Höhen und keiner weiß, wie lange dies noch so sein wird. Nachdem nun in Europa und den USA die Konjunkturpakete angelaufen sind, wird sich die Wirtschaftslage auf lange Sicht wieder normalisieren.

Und möglicherweise wird dann auch der Goldpreis fallen. Andererseits ist es schon jetzt für die Goldproduzenten schwierig, der weltweiten Nachfrage gerecht zu werden.

Silbermünzen © flickr / sirqitous

Und solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, dürfte der Aufwärtstrend anhalten. Dies gilt auch für Silber. Es ist langfristig ebenso wertstabil wie Gold. Und auch hier steigt die Nachfrage ständig. Zwar haben die größten Produzenten Mexiko und Peru in den letzten Jahren ihre Produktivität weiter gesteigert, aber das Edelmetall wird vor allem in der Medizintechnik und der Nanotechnologie immer wichtiger. Ohnehin fällt das Gros des Bedarfs an Edelmetallen, sei es nun Gold, Silber oder Platin, auf die Industrie und damit ist davon auszugehen, dass der Bedarf auch dauerhaft erhalten bleibt.

Der momentane Vorteil bei Silber ist, dass es gerade einen Aufwärtstrend durchmacht. In der Vergangenheit hatte der Silberpreis unter dem Wegbruch der Fotografie als Abnehmer zu leiden. 15 Prozent des geförderten Silbers wurden 2007 noch in diesem Sektor verarbeitet. Der Boom der Digitaltechnik hatte den Bedarf an analogen Filmen, die auf Silberhalogenoide basieren, einbrechen lassen.

Seit Ende 2008 steigt der Silberkurs nun wieder rapide an und steht zur Zeit bei etwa 14 Dollar je Unze. Im Februar des selben Jahren stand er noch auf 22 Dollar, war aber über das Jahr hinweg auf 9 Dollar gefallen. Im Zehn-Jahres-Trend zeigt sich trotz der kürzlichen Schwäche ein deutlicher Aufwärtstrend. Dies liegt wie gesagt zum einen an der gestiegenen Nachfrage, zum anderen aber auch an dem starken Goldkurs, der traditionell immer den Silberpreis mitzieht.

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Der Modegigant Gerry Weber macht weiter zweistelligen Gewinn. Im Gegensatz zu anderen Textil-Unternehmen steigt der Gewinn und damit auch die Aktie.

Gerry Weber ist ein Unternehmen, dass keine Kindermoden Marken oder Herrenmode anbietet. Hier gibt es ausschließlich Mode für die reifere Frau.

Mit einem Rekordgewinn endete für Gerry Weber das vergangene Jahr. Mit einem Umsatz von 570 Millionen Euro legte das Unternehmen einen Gewinn von 62,7 Millionen Euro vor. Das ist ein Plus von 21 Prozent, was 10 Prozent mehr das die Ebit-Marge der Firma ist.

Gerry Weber Logo © Wikipedia.de

Die Erklärung, so der Vorstandsvorsitzender Weber, liegt im Outsourcing. Die Produktion hat die Firma nach Osteuropa und China verlagert. Dort sind die Lohnkosten derart minimal, dass man die Gewinne locker erhöhen konnte. So sollen davon auch die Aktionäre des Unternehmens an den Kursgewinnen teilhaben.

50 Prozent mehr an Dividenden soll ausgeschüttet werden. Damit steigert sich die Dividende auf 75 Cent pro Aktie.

Dieses Konzept will Gerry Weber beibehalten und auch künftig im zweistelligen Bereich wachsen. Derart ist für dieses Jahr ein Umsatz von 640 Millionen Euro geplant. In der Ebit-Marge sollen sich zwölf Prozent Wachstum tummeln.

Dieses Konzept soll auch mit mehr eigenen Läden durchgesetzt werden. Aber auch die Partnerschaften mit anderen Modehäusern soll beibehalten werden. Geplant sind 100 neue Gerry Weber-Geschäfte, die in den kommenden drei Jahren eröffnet werden sollen. Aber auch hier wird sich Gerry Weber treu bleiben und vermutlich keine Waren anbieten, wie man sie aus Familienmagazinen kennt.

Die Börse hat dies aber verfolgt und belohnt die Aktie, welche trotz der allgemeinen Negativ-Tendenz auf 18,11 Euro zulegen.


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Höhenflug der VW-Aktie

Autor: Felix
abgelegt in: DAX

Höhenflug der VW-Aktie©wikipedia

Die Finanzkrise reißt auch die Automobilbranche immer weiter in die Misere. Die Aktien des Automobilriesen VW stiegen in den letzen Tagen mehrfach an Wert und so mussten gestern ihre Anteile am deutschen Leitindex Dax verringert werden.

Die Anteile der VW-Aktie am Dax betrugen bei Handelsschluss am Abend des gestrigen Dienstag 27 Prozent. Von Zeit zu Zeit war das Unternehmen mit Kursen von mehr als 1.000 Euro, das teuerste Unternehmen in der Welt. Auslöser war wohl die Ankündigung vom Aktien-Anteilhaber Porsche, das seine Anteile an der VW-Aktie im nächsten Jahr trotz Finanzkrise auf 75 % erhöhen will.

Da ein Unternehmen nicht mehr als 10 Prozent am Index des Dax beteiligt sein sollte, wird dieser alle drei Monate angepasst um diese hohen Anteile zu vermeiden.

Bei der Volkswagen-Aktie wurde durch den außergewöhnlich hohen Anstieg nun eine beachtliche Anpassung vorgenommen. Aber nicht nur der Autobauer muss zurückstecken, auch andere Investoren, die ihre Leistungen am Trend des Deutschen Aktien Index messen, sind betroffen.

Die Finanzfrage auf dem deutschen Aktienmarkt dürfte die Händler in diesen schwierigen Zeiten noch eine ganze Weile beschäftigen.


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Das gute Halbjahresergebnis wirkt sich endlich auf den Kurs aus – Goldmann Sachs setzt das Papier auf „Buy“

beiersdorf inhaberaktien in den letzten drei monatenAuch Unicredit, die Norddeutsche Landesbank und Chevreux empfehlen, die Aktie zu kaufen. Die Kursziele schwanken zwischen 46 € (Unicredit) und 60 € (Deutsche Bank). Momentan liegt der Kurs bei knapp 41 Euro. Die positiven Bewertungen bescherten der Aktie heute ein Plus von 4,77 Prozent am XETRA DAX. weiterlesen »


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Balda gewinnt Zeit

Autor: Marcel
abgelegt in: Unternehmen

Das Handyzulieferungsunternehmen Balda hat seine Ende letzten Jahres veräußerten Tochtergesellschaften zurückgekauft. Gleichzeitig konnte erwirkt werden, dass die Kredite, die das Unternehmen aufgenommen hat, bis auf weiteres nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Börse reagierte auf diese Meldung, die Aktie konnte einen Kursgewinn von fast 10 Prozent verzeichnen. Es scheint fast, als hätten die Anleger vergessen, in welchen Schwierigkeiten Balda noch immer steckt. weiterlesen »


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Konjunkturforschungsstelle der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich geht von zwei Prozent Wachstum aus.
uhren von swatchDiese Konjunkturprognose entspricht damit in etwa der Vorhersage für Deutschland, findet jedoch auf einem deutlich höheren Niveau statt: Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in der Schweiz beträgt ca. 38.000 Euro, verglichen mit in 30.000 Euro etwa in Deutschland. Die Schweiz verzeichnet seit Jahren relativ niedrige Wachstumsraten, in 2003 ergab sich sogar ein Negativwachstum der Wirtschaft von 02, Prozent. Im letzten Jahr ergab sich jedoch trotz des hohen Ölpreises und der Kreditkrise – die UBS musste einen Milliardenbetrag abschreiben – voraussichtlich ein deutliches Plus von 2.8 Prozent des BIP. weiterlesen »


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