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Nach der erschütternden Krise die sich von den USA auf die ganze Welt ausgebreitet hat, hat sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentral Bank den Leitzins gesenkt.

Diese Reaktion der Behörden war fast abzusehen. Eines der stärksten Mittel die der Staat hat, die Beeinflussung des Leitzinses, wurde nun zusätzlich eingesetzt um der Krise Herr zu werden.

Börsenticker © Flickr /Zesmerelda
Wie werden sich die Kurse weiterentwickeln?

Einheitlich wurde der Leitzins fast in allen Banken herabgesetzt. In Europa wurde dieser von 4,25 Prozent auf 3,75 Prozent gesenkt. In den USA fiel der Zinssatz auf 1,5 Prozent.

Das Ziel der Maßnahme der EZB ist, die Konjunktur anzukurbeln. Wenn der Zinssatz sinkt, so die Annahme, steigt die Nachfrage nach Krediten. Mit diesen Krediten werden beispielsweise neue Maschinen oder Fahrzeuge angeschafft und derart soll die Produktion steigen.

Das Problem an solchen Ansätzen ist, dass mit einer Zinssenkung die Inflation steigt. Denn es ist jetzt mehr Geld als entsprechende Waren im Land.

Zunächst reagierte der DAX mit einem Kursanstieg. Aber es wird erwartet, dass der DAX wieder dramatisch fallen wird. Momentan bewegt sich der Deutsche Aktien Index um die Marke 5000 herum. Sollte diese psychologisch wichtige Marke unterlaufen werden, ist ein weiterer Abwärtstrend wahrscheinlich.


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Steigt der Leitzins in Europa?

Autor: Marcel
abgelegt in: Konjunktur

Börse © Flickr /Matt SeppingsDie Hoffnung ist noch da, aber die Aussichten werden schlechter. Momentan kaufen die Anleger noch, da der Leitzins der Europäischen Zentral Bank (EZB) seit Langem unverändert ist.
Heute, um 10 Uhr, veröffentliche die EZB die Konjunktur - Daten, was dazu führte, dass der DAX um 20 Punkte fiel. Auch wenn er sich danach wieder erhöhte, bleibt ein fader Beigeschmack. Dieser wird noch durch den Ifo-Geschäftsklimaindex verstärkt. Die Analysten erwarteten ein maximales Absinken des Ifo auf 97,1 Punkten. Doch tatsächlich senkte er sich im Juli auf 94,8 Punkte. weiterlesen »


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Erhöhung auf 4,25 Prozent

Die Maßnahme ist heute nach einer Sitzung des Zentralbankrates in der Zentrale in Frankfurt öffentlich gemacht worden. Die Anpassung entspricht einer Veränderung von nur einem Viertel Prozent.  Die Maßnahme ist als Reaktion auf die im Euroraum zuletzt stark angestiegene Inflation zu sehen.  Die EZB hat sich explizit das Ziel gesetzt, die Teuerungsrate bei maximal zwei Prozent zu halten. Zuletzt war aber ein Wert von vier Prozent erreicht worden (spiegel.de). EZB Logo (flickr.com)

Die bereits im Vorfeld und vom Direkt Jean-Claude Trichet auch schon angekündigte Maßnahme stößt vielerorts auf Kritik. Denn neben der Inflation ist eine prekäre Konjunkturlage eine ebenso großes Problem, um das sich die EZB kümmern muss. Anfang dieser Woche hatte Norbert Walter, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank,  erst das Ende der wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland angekündigt. Die nun beschlossene Zinserhöhung ist natürlich dazu geeignet, diesen Prozess zu verstärken.

Natürlich müssen aber auch Kritiker einräumen, dass die hohe Inflationsrate nicht nur die finanzielle Situation der Privathaushalte verschlechtert, sondern auch  die Binnennachfrage senkt und den europäischen Volkswirtschaften damit ebenfalls schadet. Tatsächlich droht in Europa Stagflation, also eine Mischung aus Inflation und wirtschaftlicher Stagnation. Wenn dieses Szenario Wirklichkeit wird, kann eine Notenbank mit der klassischen Methode der Zinsanpassung auch nicht mehr helfen.

Um halb drei will Trichet die genauen Beweggründe für den Schritt auf einer Pressekonferenz erläutern.


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Verhaltene Erholung nach Leitzinssenkung

Autor: Felix
abgelegt in: DAX

Die Reduktion des Leitzinses um 0,75 Prozent durch die US-amerikanische Notenbank bringt den Dax jedoch nicht ins Plus.
Dax, 22.01.08 Der Deutsche Aktienindex schließt auch am Dienstag mit einem Minus von 0,31 Prozentpunkten. Etwas besser schneiden im Index die Unternehmen ab, deren Profit nicht direkt von den globalen Aktienmärkten betroffen ist. So verbesserte sich der TecDax deutlich um 3,54 Prozent. Der Verlierer des gestrigen Tages, die Hypo Real Estate, konnte sich mit einem Plus von 6 Prozent etwas erholen.
Die FED hatte am Dienstag Sorgen um eine Rezession in den USA als Grund für die Leitzinssenkung genannt. Die Financial Times Deutschland spekuliert, dass diese schnelle Reaktion der Fed jedoch vor allem der Sorge um die Aktienmärkte geschuldet gewesen sei. Wäre es ihm allein um eine Belebung der Konjunktur gegangen, hätte FED-Chef Ben Bernanke mit der Anpassung auch bis zur nächsten Woche warten können.
Die erwähnte Uneinheitlichkeit der Kurse könnte ein wichtiger Hinweis für Anleger sein, die auch in den nächsten Monaten in Aktien investieren wollen; womöglich könnten künftige Kursverluste vor allem Finanztitel betreffen. Dieser Linie folgt Henning Gebhardt in einem heute erschienen Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als ein Problem für die allgemeine „Ausverkaufsstimmung“ nennt er auch die zweifelhafte Informationspolitik vieler börsennotierter Unternehmen. So habe zum Beispiel die Hypo Real Estate nicht über die gravierenden Risiken einiger ihrer mit AAA-Gütesiegel bewerteten Papiere informiert. Obwohl Gebhardt zu „defensiven“ Titeln wie etwa aus der Chemie-Industrie rät, geht auch er nicht von einer zwangsläufigen längeren Börsenkrise aus. Auch die Neue Zürcher Zeitung mahnt zur Besonnenheit. Sie weist darauf hin, dass sich momentan wesentlich mehr Kapital außerhalb des Marktes befindet, als dies für die professionellen Anleger auf Dauer sinnvoll wäre. Tritt also wieder eine gewisse Erholung ein, könnte ein positiver Rückkopplungseffekt auch diese abgezogenen Ressourcen dem Aktienmarkt zurückbringen.


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Angesichts drohender konjunktureller Schwankungen im Zuge der Bankenkrise halten viele Experten es für sicher, dass die US-amerikanische Notenbank am Dienstag den Leitzins anheben wird.

Dass die amerikanische Konjunktur in der nächsten Zeit einbrechen könnte, meint man inzwischen nicht nur in Fachkreisen. Als Grund dafür wird neben der aktuellen Immobilienkrise auch die seit längerem schwächelnde amerikanische Währung genannt. Vorletzte Woche machte sogar der Spiegel den ständig sinkenden Dollarkurs zum Titelthema. Am kommenden Dienstag nun berät die amerikanische Notenbank über die konjunkturelle Lage in den USA. Analysten rechnen als Ergebnis der Beratungen mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte. Das entspricht einer Senkung von jetzt 4,75 auf 4,5 Prozent. weiterlesen »


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