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Gute Nachrichten für den Ölfelddienstleister C.A.T. Oil: Im zweiten Quartal 2010 konnten durch Einsparungen die Gewinne verdoppelt werden. Dennoch blieb der Umsatz rückläufig. Als weitere Massnahmen sind nun Investitionen vorgesehen.

Einen guten Start in das Geschäftsjahr 2010 hat der Öl- und Gasfelddienstleister C.A.T. Oil erwischt: Das erste Halbjahr 2010 konnte mit einem deutlichem Gewinnanstieg abgeschlossen werden. Die weiteren Aussichten sind gut, und auch Vorstandschef Manfred Kastner ist für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich gestimmt.

©flickr.com/David_C._Foster

C.A.T. Oil mit hohen Gewinnen im ersten Halbjahr - Aktie im Aufwärtstrend

Das Unternehmen C.A.T. Oil hat unmittelbar auf die neue Situation reagiert, und eine Erweiterung des Investitionsprogramms angekündigt. Die Wertpapiere der Ölfirma reagierten direkt mit deutlichen weiterlesen »


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Neuer Rekordpreis für Öl

Autor: Felix
abgelegt in: Ölmarkt

Das Barrel liegt am Freitag bei 125 $: Handelt es sich um eine Spekulationsblase?

Der heutige Preisansteig wird mit Lieferengpässen in Nigeria in Verbindung gebracht. Der Ölpreis ist allerdings auch in den vergangenen Wochen ständig gestiegen. Der Anstieg schlägt bereits voll auf den Benzinpreis durch: Für den Liter Benzin mussten am Wochenanfang laut Mineralölwirtschaftsverband (MWV) 1,44 Euro bezahlt werden (Handelsblatt).
Viel zu tun: Ölförderplattform im Meer (Flickr.com) Wie die Financial Times bemerkt, verwundert dies angesichts der weltwirtschaftlichen Rahmendaten: Die Schwäche der amerikanischen Wirtschaft und die geringere Kaufkraft der US-Bürger lassen die Nachfrage nach Treibstoff in den USA sinken, andererseits befinden sich die geförderten Bestände in den OPEC-Staaten auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Auch Olivier Jakob von Wirtschaftsforschungsinstitut Petromatrix sagt der FT, die Märkte würden bei der Preisbildung von einer Ölknappheit ausgehen, die noch gar nicht bestehe. An den Finanzmärkten ist seit einiger Zeit ein Trend zur Anlage in Rohstoffen zu beobachten: In den letzten Monaten hat das Handelsvolumen an den Rohstoffmärkten im über zehn Prozent zugenommen (faz.net).

Die OPEC lehnt es bislang ab, die Fördermengen zu erhöhen. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Mitgliederländer der Organisation lediglich für rund ein Fünftel der deutschen Ölimporte aufkommen. Die größten Lieferländer sind Russland und einige ehemalige GUS-Staaten (Handelsblatt). Wie dem auch sei, viele Analysten rechnen mit einem weiteren Preisanstieg. Spekulationen auf den Ölpreis, so schädlich sie makroökonomisch auch sein mögen, machen derzeit für den Anleger Sinn.


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Noch in den ersten Januartagen wurde die Welt geschockt, als sich der Ölpreis auf über 100 US-Dollar je Barrel erhöhte. Damals beschäftigte die Analysten und die Presse die Frage, ob diese Preisentwicklung durch Spekulation oder durch Fundamentaldaten wie die Verfügbarkeit der Ressource oder die allgemein wirtschaftliche Entwicklung begründet sei. Viele Stimmen wie die Tageszeitung „Die Welt“ befürchteten: „100 Dollar sind nur der Anfang“. Bislang hat sich diese Prognose jedoch nicht bewahrheitet; seit Jahresbeginn ist der Ölpreis um mehr als fünf Prozent zurückgegangen. Seit vorgestern ist der Kurs regelrecht abgestürzt, er fiel von 92,5 Dollar je Barrel am 30.1. bis auf unter 90 Dollar. Die Standardsorte Brent verlor auch heute und schloss 2,77% im Minus. Momentan liegt der Preis je Barrel damit bei 89,42 US-Dollar. Wie die weitere Preisentwicklung aussieht, hängt unter anderem vom Verhalten der OPEC ab. Die Organisation wird seit einiger Zeit von den Öl verbrauchenden Ländern dazu gedrängt, die Fördermenge zu erhöhen, um die Weltwirtschaft anzukurbeln und den Preis nicht zu hoch werden zu lassen. Die Produzenten jedoch sehen in der Möglichkeit einer Rezession die Gefahr eines stark fallenden Ölpreises. Wirtschaftliche Krisen können für die Ölproduzenten katastrophale Folgen haben: In Folge der Asienkrise und einer Ausweitung der Ölfördermenge 1998 fiel der Ölpreis auf 10 Dollar und damit auf ein Zehntel des heutigen Wertes (FTD). Aus diesem Grund wiesen die OPEC-Staaten die Forderung nach einer Ausweitung der Förderquoten zurück und kündigten an, den Preis je Barrel unbedingt auf über 80 Dollar halten zu wollen. Das weitere Verhalten der Förderländer wird nicht zuletzt von der Entwicklung des US-Dollars abhängen; den nach wie vor werden die Ölgeschäfte der OPEC-Staaten in der schwächelnden amerikanischen Währung abgeschlossen.
Der Anleger kann den Ölpreis über entsprechende Rohstoffzertifikate zur Spekulation nutzen. Dadurch kann der Ertrag (oder Verlust) der Anlage je nach den Bedingungen des Zertifikates direkt an den Ölpreis gekoppelt werden.


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Rohöl erzielt Rekordpreis

Autor: Felix
abgelegt in: Ölmarkt

Ein Barrel in New York für einhundert US-Dollar gehandelt

Ölplattform im Golf von Mexiko. Quelle: Wikimedia.Bei Börsenschluss lag das Preisniveau an der New York Mercantile Exchange bei 99.62 $. Inflationsbereinigt ist der Rohölpreis zwar keinesfalls auf Rekordhöhe, sondern liegt vielmehr auf dem Niveau der frühen Achtziger Jahre (Handelsblatt.com), als der Rohstoff bei 38$ stand. Aber die bereits seit längerem erwartete Marke von einhundert Euro ist noch nie erreicht worden. Neben den längerfristig wirkenden Faktoren wie dem drastisch gestiegenen Rohstoffbedarf der aufstrebenden Industrienationen gibt es für diesen Anstieg auch ganz unmittelbare Gründe; so hat der Konflikt um das vermutete Atomwaffenprogramm des Iran seit Monaten Druck auf den Ölmarkt ausgeübt. Aus Nigeria, einem der rohstoffreichsten Länder Afrikas, wurde zudem am Neujahrstag ein Angriff auf das Zentrum der nigerianischen Ölindustrie gemeldet: Eine Gruppe Bewaffneter stürmte den Hafenort Port Harcourt und überfiel zwei Polizeiwachen. Bei dem Angriff kamen vermutlich 18 Menschen ums Leben. Ähnliche Unruhen haben in den letzten zwei Jahren zu einer bedeutsamen Reduktion der nigerianischen Erdölexporte im zweistelligen Prozentbereich geführt. Aus dem OPEC-Land Algerien wurde ebenfalls ein Terroranschlag gemeldet. Schließlich führte schlechtes Wetter dazu, dass einige Öllieferungen aus Mexiko verschoben werden mussten. Trotz solcher kurzzeitigen Einflüsse auf den Ölpreis gehen Experten nicht davon aus, dass die 100-Dollar-Marke eine einmalige Spitze gewesen sei. Ungeachtet dieser Prognosen und einer problematischen konjunkturellen Entwicklung in den USA will die US-Regierung den Ölpreis nicht durch den Verkauf eigener Reserven drücken. Die OPEC wiederum lehnt es ab, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage durch eine Erhöhung der Förderquoten im nächsten Jahr zu ändern.


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