Gute Nachrichten für den Ölfelddienstleister C.A.T. Oil: Im zweiten Quartal 2010 konnten durch Einsparungen die Gewinne verdoppelt werden. Dennoch blieb der Umsatz rückläufig. Als weitere Massnahmen sind nun Investitionen vorgesehen.
Einen guten Start in das Geschäftsjahr 2010 hat der Öl- und Gasfelddienstleister C.A.T. Oil erwischt: Das erste Halbjahr 2010 konnte mit einem deutlichem Gewinnanstieg abgeschlossen werden. Die weiteren Aussichten sind gut, und auch Vorstandschef Manfred Kastner ist für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich gestimmt.
C.A.T. Oil mit hohen Gewinnen im ersten Halbjahr - Aktie im Aufwärtstrend
Das Unternehmen C.A.T. Oil hat unmittelbar auf die neue Situation reagiert, und eine Erweiterung des Investitionsprogramms angekündigt. Die Wertpapiere der Ölfirma reagierten direkt mit deutlichen weiterlesen »
Cognis, das Monheimer Spezialchemie Unternehmen, wurde von BASF übernommen. Zu einem Preis von 3,1 Milliarden Euro wurde der Konkurrent des Multikonzerns aus Ludwigshafen gekauft. Welche Konsequenzen sich für die weltweit 5500 Mitarbeiter von Cognis ergeben, ist noch nicht geklärt.
Cognis wurde am gestrigen Mittwoch offiziell von BASF übernommen, und die Summe von 3,1 Milliarden kann nur als historisch betrachtet werden. Für die Beschäftigten des Monheimer Konzerns bricht nun eine neue Ära an, denn ihr Arbeitgeber ist nun nicht mehr in den Händen von Finanzinvestoren, sondern befindet sich unter dem Dach des Branchenriesens BASF. Allein in NRW arbeiten 1700 Menschen für Cognis, die nun teilweise um ihren Arbeitsplatz fürchten. Auch Thomas Hergarten, der Betriebsratvorsitzende von BASF, schliesst einen fusionsbedingten Abbau von Stellen nicht aus.
Cognis übernommen von BASF - Was ändert sich für das fusionierte Unternehmen?
Von Seiten BASFs sind noch keine festen Äusserungen über die Zukunft von Standorten, Märkten oder Arbeitsplätzen getroffen worden. Der genaue Integrationsplan sei noch für weiterlesen »
Die deutschen Stromanbieter nehmen es mit der Bezeichnung Ökostrom scheinbar nicht so genau. Auf der EEX, der Leipziger Strombörse, wird freigiebig mit Atom- Kohle- und Ökostrom herumgemischt. Das Resultat bekommt das Label Ökostrom verpasst, und wird an die arglosen Verbraucher zu gesalzenen Preisen weitergeleitet.
Der Wechsel von regulärem Atomstrom auf die sogenannten erneuerbaren Energien ist längst nicht mehr eine Domäne von unverbesserlichen Idealisten. Der Markt für Ökostrom boomt, doch wer kann schon nachprüfen, ob der Saft aus der Steckdose wirklich zu 100 Prozent aus ökologischer gewonnener Elektrizität besteht? Scheinbar mischt sich unter die Energie aus Windkraft, Biomasse und Wasser ein beachtlicher Anteil guter alter Atomstrom. Der Preis kann für diesen als Öko etikettierten Mix natürlich gehörig angehoben werden.
Strom an der Börse - Wie funktioniert die Mogelei?
An der European Energy Exchange Börse in Leipzig werden Strompakete gehandelt wie Wertpapiere auf dem Parkett in Frankfurt. Gewisse Mengen an Elektrizität werden weiterlesen »
Heizöl ist nun nicht gerade ein Rohstoff, der sich für private Anlagemodelle lohnt. Bestenfalls Großhändler mit entsprechenden Lagerkapazitäten können aus den aktuellen Tageskursen Gewinne herausschlagen. Es würde wohl auch niemand auf die Idee kommen, in seinem Werte-Depot auf Heizöl zu setzen. Dennoch ist die momentane Kursentwicklung mehr als interessant.
Natürlich geht es hier nicht um Heizöl als Wertanlage. Doch für jeden, der sein Heim mit Öl heizt, lohnt sich ein Blick auf die Kursentwicklung, denn Heizöl ist momentan so günstig, wie schon seit vier Jahren nicht mehr.
Zunächst sollte man wissen, dass es sich bei den Heizölpreisen um einen Tagespreis handelt. Dies bedeutet, dass er ständigen Schwankungen unterworfen ist, die durchaus auch innerhalb einer Woche zu deutlichen Unterschieden führen können.
Die Edelmetalle erleben gerade im Anlagegeschäft eine Renaissance, wie man es kaum für möglich gehalten hatte. Begründet liegt dies sicherlich in der aktuellen und vor allem weltweiten Finanzkrise. In Zeiten, in denen subjektiv die Stabilität der „Papier“-Währung unsicher erscheint, ist es nicht verwunderlich, dass viele Anleger ihr Heil in vermeintlich festen Werten suchen.
Seit nun auch Immobilien vor allem in den USA alles andere als wertstabil sind, heißt das Schlagwort in Sachen Anlagemodelle mal wieder Gold. Der Goldpreis schwebt zur Zeit in lang vermissten Höhen und keiner weiß, wie lange dies noch so sein wird. Nachdem nun in Europa und den USA die Konjunkturpakete angelaufen sind, wird sich die Wirtschaftslage auf lange Sicht wieder normalisieren.
Und möglicherweise wird dann auch der Goldpreis fallen. Andererseits ist es schon jetzt für die Goldproduzenten schwierig, der weltweiten Nachfrage gerecht zu werden.
Und solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, dürfte der Aufwärtstrend anhalten. Dies gilt auch für Silber. Es ist langfristig ebenso wertstabil wie Gold. Und auch hier steigt die Nachfrage ständig. Zwar haben die größten Produzenten Mexiko und Peru in den letzten Jahren ihre Produktivität weiter gesteigert, aber das Edelmetall wird vor allem in der Medizintechnik und der Nanotechnologie immer wichtiger. Ohnehin fällt das Gros des Bedarfs an Edelmetallen, sei es nun Gold, Silber oder Platin, auf die Industrie und damit ist davon auszugehen, dass der Bedarf auch dauerhaft erhalten bleibt.
Der momentane Vorteil bei Silber ist, dass es gerade einen Aufwärtstrend durchmacht. In der Vergangenheit hatte der Silberpreis unter dem Wegbruch der Fotografie als Abnehmer zu leiden. 15 Prozent des geförderten Silbers wurden 2007 noch in diesem Sektor verarbeitet. Der Boom der Digitaltechnik hatte den Bedarf an analogen Filmen, die auf Silberhalogenoide basieren, einbrechen lassen.
Seit Ende 2008 steigt der Silberkurs nun wieder rapide an und steht zur Zeit bei etwa 14 Dollar je Unze. Im Februar des selben Jahren stand er noch auf 22 Dollar, war aber über das Jahr hinweg auf 9 Dollar gefallen. Im Zehn-Jahres-Trend zeigt sich trotz der kürzlichen Schwäche ein deutlicher Aufwärtstrend. Dies liegt wie gesagt zum einen an der gestiegenen Nachfrage, zum anderen aber auch an dem starken Goldkurs, der traditionell immer den Silberpreis mitzieht.
Dieser Tage heißt es immer wieder, dass uns eine Finanz- und Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes bevorsteht. Wen wundert es da, dass viele verunsicherte Anleger ihr Heil im gutem altem Edelmetall suchen.
Schon seit tausenden Jahren sind Kupfer, Silber und Gold ein Garant für Wohlstand, auch wenn man Edelmetall bekanntlich nicht essen kann. Seitdem nun in den letzten Monaten eine Bank nach der anderen in Liquiditätsschwierigkeiten geraten ist, erlebt das gelbe Metall eine ungeahnte Renaissance.
Der Ansturm der Käufer treibt den Goldpreis in lang vermisste Höhen und inzwischen geraten Banken und Produzenten in Schwierigkeiten, der Nachfrage gerecht zu werden.
Doch wie sinnvoll ist es, in Zeiten der Krise sein Geld in Gold anzulegen. Sicher, seit der Infaltion in den Zwanzigern wissen wir, wie schnell Geld seinen Wert verlieren kann. Gold ist währungsunabhängig.
Aber was passiert, wenn die Krise vorbei ist?
(via Frankfurter Allgemeine Zeitung) Platin ist nach Rhodium das wertvollste Edelmetall und kostet Schnitt rund doppelt so viel wie Gold. Aus diesem Grunde werden an den Finanzmärkten auch Platinmünzen, beispielsweise die Platinum Canadian Maple Leaf , der American Platinum Eagle oder der russische Platinrubel, gehandelt (wikipedia).
Neben der Verwendung als stabilisierendes Element bei Goldschmuck findet es in so unterschiedlichen Geräten wie Herzschrittmachern Laserdruckern, Bunsenbrennern oder Schmelztigeln Verwendung. Anders als beim Gold gibt es hier für diesen Rohstoff also eine „natürliche“ Nachfrage. Man könnte also meinen, der hohe Preis sei nach wie vor gerechtfertigt. weiterlesen »
Das Barrel liegt am Freitag bei 125 $: Handelt es sich um eine Spekulationsblase?
Der heutige Preisansteig wird mit Lieferengpässen in Nigeria in Verbindung gebracht. Der Ölpreis ist allerdings auch in den vergangenen Wochen ständig gestiegen. Der Anstieg schlägt bereits voll auf den Benzinpreis durch: Für den Liter Benzin mussten am Wochenanfang laut Mineralölwirtschaftsverband (MWV) 1,44 Euro bezahlt werden (Handelsblatt).
Wie die Financial Times bemerkt, verwundert dies angesichts der weltwirtschaftlichen Rahmendaten: Die Schwäche der amerikanischen Wirtschaft und die geringere Kaufkraft der US-Bürger lassen die Nachfrage nach Treibstoff in den USA sinken, andererseits befinden sich die geförderten Bestände in den OPEC-Staaten auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Auch Olivier Jakob von Wirtschaftsforschungsinstitut Petromatrix sagt der FT, die Märkte würden bei der Preisbildung von einer Ölknappheit ausgehen, die noch gar nicht bestehe. An den Finanzmärkten ist seit einiger Zeit ein Trend zur Anlage in Rohstoffen zu beobachten: In den letzten Monaten hat das Handelsvolumen an den Rohstoffmärkten im über zehn Prozent zugenommen (faz.net).
Die OPEC lehnt es bislang ab, die Fördermengen zu erhöhen. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Mitgliederländer der Organisation lediglich für rund ein Fünftel der deutschen Ölimporte aufkommen. Die größten Lieferländer sind Russland und einige ehemalige GUS-Staaten (Handelsblatt). Wie dem auch sei, viele Analysten rechnen mit einem weiteren Preisanstieg. Spekulationen auf den Ölpreis, so schädlich sie makroökonomisch auch sein mögen, machen derzeit für den Anleger Sinn.
Die steigenden Getreidepreise hatten in der letzten Woche bereits gravierende Auswirkungen bis hin zum Sturz der haitianischen Regierung, im Moment erwischt es eine weitere Ressource der modernen Welt: Das Öl. Die Rohölpreise waren zeitweise bei einem Rekordhoch von über 113 Dollar angekommen.
Das liegt aber nur zum Teil an der erhöhten globalen Nachfrage. Es wäre eigentlich mehr Öl vorhanden, als momentan gefördert wird, doch die OPEC erkennt im Moment die erhöhte Nachfrage aus asiatischen Ländern nicht an und erhöht auch nicht die Fördermenge. weiterlesen »
Das Berliner Entsorgungsunternehmen hat bereits im Dezember seine in der Branche tätigen polnischen Tochterfirmen verkauft. Darüber hinaus plant Alba, wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf den Unternehmenssprecher berichtet, auch, aus dem Stahl- und Metallgeschäft in Deutschland auszusteigen. Eine endgültige Entscheidung hierzu sei aber noch nicht getroffen worden. Die Gründe für diese Planungen dürften in einem hohen zu erwartenden Kauferlös liegen. Wer die in Deutschland tätigen Tochterunternehmen, es handelt sich neben der ALBAMETALL GmbH vor allem um lokal tätige ostdeutsche Recycler, übernehmen wird, ist ebenfalls noch nicht entschieden. weiterlesen »