Börseninformationen

Alles zu Aktienmarkt, Aktienkurse & Aktienbroker
 


Wer sich Anfang oder in der Mitte des Jahres Aktien des Bezahl-TV-Senders Premiere gekauft hatte, hat viel Geld verloren. Seit Oktober ist die Aktie im Abwind.

Premiere ist eine Aktiengesellschaft, deren Branche das TV-Abo-Geschäft in Deutschland und Österreich ist. Man sagt auch Bezahl-Fernsehen. Sie bieten werbefreies TV für neueste Filme und bieten oftmals exklusiv Sportevents an. Aber auch Erotik steht bei Premiere auf dem Programm.

Premiere Logo © Flickr /ReclaBox
Analysten sehen einen Aufwärtstrend

Im Oktober stürzte die Aktie plötzlich ab. Seit dem versucht sich die AG wieder nach oben zu gelangen. Bisher jedoch mit wenig Erfolg. Seit dem 1. Dezember gab es aber ein positive Prognose durch die Analyse von JP Morgan. Aus dieser Analyse geht hervor, dass die Rechte an der Übertragung der Fußball-Bundesliga ein hervorragendes Geschäft für Premiere sein wird. Es werden also Kursgewinne erwartet.

Für 225 Millioinen Euro hatte Premiere den Zuschlag erhalten. Dies ist einer der Gründe warum Premiere für die kommenden Monate besser eingestuft wird.

Das Kursziel wurde auf 6,25 Euro eingeplant. Heute steht die Aktie bei 4,14 - was einen Verlust um 0,72 Prozent zum Vortag darstellt. Es bleibt aber ein riskantes Anlagemodell.


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Daytrading oder auch Intradaytrading genannt, ist eine äußerst kurzfristige Anlagemöglichkeit, da sie innerhalb eines Tages abgewickelt wird.

Frankfurt Börse © Flickr /barmalaWie der Name schon sagt, handelt es sich bei dem Daytrading um ein Anlagemodell, dass sich innerhalb eines Tages auszahlt. Hierbei werden Aktien, Devisen und Derivate binnen eines Tages gekauft und je nach Kursverlauf wieder verkauft. Das Online-Brokern gewährleistet die Geschwindigkeit, die für solche Transaktionen notwendig ist.

Die Kursgewinne können dabei hoch ausfallen, aber die Verluste ebenfalls. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer wird diese Anlageform wieder interessant. Denn die Fristen spielen bei der Abgeltungssteuer keine Rolle.

Teilweise werden hier binnen Sekunden Beträge verschoben. Das betrifft vor allem die Arbitragegeschäfte. Hier lohnt sich der Verkauf innerhalb von Minuten.

Die Finanzierung wird oftmal über eine Margin - kurzfristige Kredite - gewährleistet. Dabei spart sich der Anleger die teilweise den Gewinn ersetzenden Transaktionskosten. Diese werden in Deutschland prozentual berechnet. Das Problem dabei ist, dass das Risiko mit steigt - daher sollte man sich gut beraten lassen, bevor man bei solchen Geschäften einsteigt.

Die Märkte auf denen dieses Anlagemodelle gehandelt wird, sind vor allem Währungsspekulationen und Rohstoffe, wie Zucker, Soja oder auch Öl.


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Die Diskussion ist ja nicht neu, aber jetzt wird sie erbitterter geführt als je zuvor. Selbst in den USA streiten sich die Geister über die Gier der Vorstände.

Dollars © Flickr /adonis hunter’s ’stuff’Dass sich die Wirtschaft, insbesondere die Vorstände gegen eine Transparenz ihrer Einkommen wehren, ist ja eigentlich klar. Davon darf man sich aber nicht unterkriegen. Was passiert, wenn diese unkontrolliert sich ihre Gehälter erhöhen ist ja nicht erst seit der Kreditkrise bekannt.

Wie war das mit den Vorständen der Krankenkasse, als wir die Praxisgebühr und die erhöhten Zuzahlung leisteten? Während Ulla Schmidt garantierte, dass die Beiträge sinken, haben sich die Vorstände eben Mal die Bezüge um 30 Prozent erhöht. Hallo?

Die Vorkommnisse des Unternehmens “Die Bahn” sind ja ähnlich. Während die Preise steigen und die Löhne nicht, wer bekommt da den Mehrwert ausgezahlt? Da bedarf es auch keiner komischen Vergleiche, wie sie Ministerpräsident Niedersachsens Christian Wulff angeführt hat.

Wenn selbst schon in den USA, der ständigen Wohnort unkontrollierter Wirtschaft, die Kritik an zu hohen Gehältern anhält, dann sollte sich im “alten Europa” doch mal der Wind drehen. Die Heuschrecken sind schon lange zu gierig und das zerstört nicht nur Arbeitsplätze und verteuert das Leben - nein, es ist auch an der Börse spürbar.

Was passiert denn, wenn die Gewinnerwartung zurück geschraubt wird? Wie viel der Aufwendungen landen in den Portemonnaies der Vorstände.

Ich denke, es wird Zeit, dass auch die Vorstände den Wert des Geldes wieder kennen lernen!


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Spekulation

Autor: Felix
abgelegt in: Glossar

Wortwörtlich bezeichnet „spekulieren“ so etwas wie „auskundschaften“ oder „spähen“. Seit dem 18. Jahrhundert bezeichnet man damit aber auch eine riskante Geschäftstätigkeit (vgl. Duden 7). Frei übersetzt handelt es sich bei der Spekulation demnach um ein Geschäft, das nicht auf gesicherten Fakten, sondern auf einer bloßen Beobachtung des Marktgeschehens beruht. Welche Form der Geldanlage zur Spekulation gehört und welche eine „sichere“ Investition ist, ist im Einzelfall nicht immer genau zu sagen. Denn auch wenn die künftige Entwicklung eines Unternehmens (ungefähr) bekannt ist, so kann der Kurs seiner Aktie auch von anderen Faktoren abhängig sein, unter anderem von der allgemeinen Nachfrage nach Wertpapieren oder davon, wie viele mögliche Investoren von der Lukrativität der Aktie wissen. Um den Return-on-investment zu berechnen, muss man also auch hier nicht gesicherte Faktoren mit einbeziehen.


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Solon AG im Aufschwung

Autor: Marcel
abgelegt in: DAX

Solarzellen

Nach den eher schlechten Werten in den vergangenen Wochen sorgte ein Großauftrag aus Italien für den erhofften Aufschwung der Solon-Aktie. Am Ende des Börsentages lag die Aktie mit 2,89 Prozent im Plus und erfreute die in letzter nicht gerade verwöhnten Anleger.

Das Berliner Solarunternehmen, das 1997 gegründet wurde und als erstes Solarunternehmen den Schritt an die Börse wagte, soll mehrere Solarkraftwerke im italienischen Apulien bauen. Bis zum Ende des Jahres 2008 soll das erste 2,4-Megawatt-Kraftwerk fertiggestellt sein. In den folgenden Jahren sollen fünf weitere Kraftwerke mit einem Volumen von 10 Megawatt entstehen und zudem hätte das Unternehmen die Option auf ein 100-Megawatt-Kraftwerk. Auftraggeber des lukrativen Geschäftes ist das auf Wind-, Wasser- und Solarkraftprojekte spezialisierte Unternehmen Veronagest mit Sitz in Verona. weiterlesen »


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Sixt dankt der GDL

Autor: Marcel
abgelegt in: DAX

Sixt Lounge

„Dem Bahnstreik sei Dank!“ - werden sich die Macher der Sixt AG wohl denken. Ohne den Streik der Lokführergesellschaft hätte der Automieter wohl heute nicht seine angehobene Jahresprognose präsentieren können und die Aussicht auf weitere Streiks wird sich wohl dann auch positiv auf den Börsenkurs des Unternehmens auswirken, denn dieser fiel trotz der positiven Tendenzen auf ein Jahrestief. weiter...Da sich in naher Zukunft auch die französischen Nachbarn einem Streik bei der Bahn gegenübersehen, wird dies die ohnehin schon sehr gute Bilanz im Auslandsgeschäft weiter verbessern.

Das Unternehmen peilt das beste Jahr in seiner Geschichte an, so steigerte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 13 Prozent auf über eine Milliarde Euro. Beim Gewinn wurde eine Steigerung von 14 Prozent erreicht, er kletterte auf 110 Millionen Euro. Wichtige Antriebsfeder war vor allem das Auslandsgeschäft, in Spanien und Frankreich war das Unternehmen gefragter denn je. Leider hat die Summe an positiven Nachrichten keinerlei Einfluss auf den Börsenkurs gehabt, er lag am Ende des Tages sogar zwei Prozent unter dem Wert des Vortages.

In seiner Plakatwerbung hat sich das Unternehmen schon beim Vorsitzenden der Lokführergewerkschaft bedankt. In der Sixt eigenen Manier steht mit einem Schuss Ironie „Dank Manfred Schell! Immer mehr Bahnkunden entdecken die günstigen Preise bei Sixt.“


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Wal-Mart – positive Tendenz

Autor: Marcel
abgelegt in: Allgemein

Wal Mart in Deutschland

Zum Glück für die Anleger der Wal-Mart-Aktie hat sich das Unternehmen immer mehr auf das Ausland fokussiert. So ist es nicht verwunderlich, dass das Unternehmen trotz eines schwachen US-Marktes im dritten Quartal eine neun prozentige Umsatzsteigerung erzielen konnte. Letztendlich konnte Wal Mart einen Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar verbuchen, immerhin acht Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Die größten Gewinne erzielten hierbei die Geschäfte im Ausland, die ein Wachstum von 16,9 Prozent erwirtschafteten. Auf dem US-Markt lag das Ergebnis mit 6,4 Prozent leicht unter den Erwartungen des Unternehmens. Die Ursachen hierfür lassen sich in der Kreditkrise sowie den steigenden Rohstoffpreisen finden. Wie fast überall auf der Welt belasten die stark gestiegenen Preise für Rohöl und Benzin die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen wie Wal-Mart, hinzu kommt noch die hausgemachte Kredit- und Immobilienkrise auf dem amerikanischen Aktienmarkt.

Das aber Wal-Mart nicht allen Ländern Erfolge feiern kann, zeigt ganz besonders das Beispiel Deutschland. Hier musste sich das Unternehmen nach knapp zehn Jahren zurückziehen, nachdem man eigentlich 1997 die Eroberung des deutschen Marktes anvisiert hatte. Doch die amerikanische Art des Shoppings war in Deutschland nicht willkommen. Ein Portier zum Begrüßen, die gespielte Freundlichkeit und das Sparen bei Riesenverpackungen wirkten eher abstoßend auf deutsche Kunden. Auch die konsequente und unsachliche Mitarbeiterführung verschafften Wal-Mart lediglich negative Schlagzeilen. Die deutsche Wal-Mart-Gruppe konnte zu keiner Zeit Erfolge vorweisen und nur durch das Mutterunternehmen am Leben erhalten werden. Schließlich wurden die letzten Fialen, wie spiegel-online berichtete, zum Spottpreis an den Marktführer Metro verkauft.

Zum Glück gelang es aber Wal-Mart in anderen Ländern Fuß zu fassen und dort konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden.



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