Mehrere Agenturen meldeten am Dienstagabend übereinstimmend, dass die Postbank in den nächsten Tagen den offiziellen Verkaufsprozess einleiten und dazu den wichtigsten Interessenten Einblick in Firmendaten geben wolle.
Bereits Ende Mai waren Gerüchte laut geworden, die Allianz und die Commerzbank wollten der Post ein Angebot für einen deutschen “Dreierbund” vorlegen. Bislang steht das Unternehmen aber noch gar nicht offiziell zum Verkauf. Seit 2004 gibt es von der Konzernspitze und den Eigentümern (auch der Bund hält große Anteile) lediglich Absichtsbekundungen, die Postbank abzustoßen. Die offizielle Position der Unternehmensführung ist bis jetzt, dass ein Verkauf lediglich eine Option unter vielen darstellt. weiterlesen »
Übernahmegerüchte für die Dresdner Bank machen die Runde
Sie spanische Bank erwirtschaftet einen großen Teil ihres Profits in Lateinamerika. Dort scheinen sich die prächtig zu entwickeln. In diesem Jahr peilt Emilio Botin, der Verwaltungsratschef der Bank, eine Erhöhung des Gewinns um 23 Prozent auf umgerechnet mehr als zehn Milliarden Euro an. Bereits in 2007 hatte Santander seinen Gesamtgewinn um zwanzig Prozent steigern können. Die relative geringe Präsenz in Nord- und das starke Standbein in Südamerika hatten dieses Ergebnis trotz der Kreditkrise ermöglicht. weiterlesen »
Ein weiterer Schritt zur Konsolidierung des deutschen Finanzmarktes steht bevor.
Mit dem geplanten Verkauf der Postbank durch die Deutsche Post AG hat sich dieser Blog bereits eingehend beschäftigt. Aus politischen Gründen – der Bund hält 30 Prozent der Anteile an der Post – war lange Zeit die Allianz als aussichtsreicher Übernahmekandidat gesehen worden. Das Argument: Das nach größte deutsche Unternehmen, das bereits die Dresdner Bank besitzt, würde somit zu einem nationalen Champion auf dem deutschen Bankenmarkt. Dies erscheint insbesondere vor dem Hintergrund plausibel, dass die US-amerikanische Cittibank offensichtlich den Kauf deutscher Banken plant. weiterlesen »
Rekordergebnis im ersten Quartal 2008
Während die Mehrzahl der börsennotierten Unternehmen in den letzten Monaten hohe Kursverluste hinnehmen mussten, profitiert die Deutsche Börse genau davon: Die hektischen Verkaufsvorgänge bedeuten schließlich eine erhöhte Zahl von Transaktionen, von denen die Börse anteilsmäßig profitiert. In der Folge konnte das operative Ergebnis um 42 Prozent auf 425,8 Millionen Euro im ersten Quartal 2008 erhöht werden. Der Nettogewinn konnte noch deutlicher von 192,3 Millionen auf nunmehr 304,2 Millionen Euro gesteigert werden. Der Finanzdienst AFX der Nachrichtenagentur dpa hatte gleichwohl ein noch besseres Geschäftsergebnis erwartet. weiterlesen »
Auch das Europageschäft könnte übernommen werden.
Die Financial Times Deutschland berichtet, dass die Strategen der Deutschen momentan ein Übernahmeangebot vorbereiten. Das Deutschlandgeschäft des vermeintlichen Übernahmekandidaten ist eigentlich sehr erfolgreich. Durch einen Zugewinn von einer halben Million Kunden in den letzten Jahren hat die Cittibank hierzulande nunmehr über 3 Millionen Kunden (ARD). Der Gewinn brach im letzten Jahr aber um 16 Prozent ein. Ebenso verlor das Unternehmen in 2007 47% seines Aktienwertes. weiterlesen »
Exklusive Verhandlungen von italienischem Premier genehmigt.
Wie die DPA meldet, will der italienische Staat seinen Anteil von momentan fast fünfzig Prozent auf zehn Prozent begrenzen. Der mögliche Käufer AirFrance-KLM verpflichtet sich dazu, in den nächsten Jahren rund 16 Milliarden Euro in das angeschlagene Unternehmen zu investieren. Aus Rationalisierungsgründen müssten aber ungefähr 1700 Stellen abgebaut werden. Der Merger mit AirFrance-KLM ist bereits seit einigen Jahren im Gespräch, bereits 2003 wurde mit diesem Ziel die Entlassung einiger tausend Mitarbeiter begründet. Bereits vor einer Woche hatte sich der Aufsichtsrat der Alitalia für den französisch-niederländischen Bieter und gegen den italienischen Konkurrenten Air One entschieden. weiterlesen »